Äpfel – in der Schale steckt die Kraft

Äpfel – die meisten Nährstoffe sind in der Schale

Auch wenn ein Apfel zu 95 Prozent aus Wasser besteht, die restlichen 5 Prozent sind extrem vitamin- und nährstoffreich. Die meisten Vitamine stecken in der Schale. Je nach Sorte findet man darin 5 bis 35 mg Vitamin C. Die Schalen enthalten außerdem reichlich Magnesium, Eisen, ungesättigte Fettsäuren und bioaktive Substanzen. Darüber hinaus haben Äpfel viele Spurenelemente, Mineralien und Ballaststoffe. Pektin – ein Ballaststoff – senkt den Cholesterinspiegel und die Blutglukose nach der jeweiligen Mahlzeit zu der sie verspeist werden.

Die sekundären Pflanzenstoffe Carotinoide machen die freien Radikale unschädlich und dienen damit dem Zellschutz. Wer regelmäßig Äpfel ist, kurbelt die Fettverbrennung an und unterstützt eine Gewichtsreduktion. Bereits 1998 konnten Ernährungswissenschaftler beweisen, dass der Vitamingehalt in den Schalen von Äpfeln sieben Mal höher ist als im Fruchtfleisch.

Keine Angst vor gewachsten Schalen

Manch einer hat Bedenken, ungeschälte Äpfel zu essen. Grund dafür ist die Befürchtung, schädliches Wachs aufzunehmen. Diese Bedenken sind jedoch unbegründet. Fast alle Apfelsorten bilden eine ganz natürliche Wachsschicht. Die bewahrt die Frucht vor dem Austrocknen und schützt sie vor Insekten. Viel natürliches Wachs bilden zum Beispiel Jonagold und Granny Smith. Säuerliche Sorten wie Elster, Boskoop und Cox Orange produzieren deutlich weniger Wachs.

Die Ausprägung der Wachsschicht hängt auch vom Reifegrad ab. Je länger ein Apfel lagert, desto dicker ist diese Schicht. In Deutschland ist es verboten, Obstsorten, die von Natur aus wenig Wachs bilden, mit einer künstlichen Wachsschicht auszustatten. Andere EU-Länder erlauben dies, allerdings ist nur der Import von Äpfeln erlaubt, die auch im Herkunftsland als gesundheitlich unbedenklich gelten. Zum Wachsen wird überwiegend reines Bienenwachs benutzt. Dieses ist völlig unschädlich und wird unverändert wieder ausgeschieden.

Ursolsäure in Äpfeln hilft gegen Muskelabbau

Irgendwann einmal im Leben geht bei jedem Menschen die Muskelmasse zurück, entweder durch Krankheit oder infolge der natürlichen Alterung. An der University von Iowa entdeckten Wissenschaftler einen Stoff, der den Muskelabbau verhindert und gleichzeitig am Aufbau der Muskulatur mitwirkt. Sie stießen auf die „Ursolsäure“, die sich vor allem in der Schale unbehandelter Äpfel befindet und Erstaunliches bewirkt.

Bisher konnten Mediziner 92 Gene identifizierten, die am Muskelabbau beteiligt sind. In Tierversuchen wiesen sie nach, dass Ursolsäure diese Gene so verändert, dass der Muskelabbau verlangsamt und sogar gestoppt wird. Bei den Tieren sanken Blutfettwerte, Körperfettanteil und Blutzuckerspiegel. Zwei Hormone, die das Muskelwachstum fördern, werden durch Ursolsäure hingegen gestärkt: Insulin und der insulinähnliche Wachstumsfaktor-1. Jetzt gilt es nur noch zu klären, ob sich diese Ergebnisse auf den Menschen 1:1 übertragen lassen.

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