Kürbiskerne für Blase und Prostata

Mit Kürbiskernen Prostata und Blase gesund halten

Kürbiskerne, Prostata und Blasenschwäche – eine Kombination, die zusammengehört. Mit fortschreitendem Alter häufen sich diverse Beschwerden, die mit dem Harnsystem in Verbindung stehen. Betroffen sind sowohl männliche als auch weibliche Senioren; während Frauen in fortgeschrittenem Alter häufig unter Blasenschwäche und Reizblase leiden, treten bei männliche Patienten vorwiegend Prostataerkrankungen auf. Eine effektive Behandlung versprechen Kürbiskerne; Prostata und Harnsystem profitieren von den Inhaltsstoffen, die in den Samen enthalten sind.

Prostata-Beschwerden effektiv behandeln

Der Arzneikürbis verfügt über zahlreiche Inhaltsstoffe, die sich positiv auf das Harnsystem auswirken. Eine besondere Bedeutung nehmen in diesem Zusammenhang die Samen und das Öl ein; diese bestehen zu bis zu 50% aus hochwertigen ungesättigten Fettsäuren wie Ölsäure und Linolsäure. Außerdem sind verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, sowie Magnesium, Selen und Vitamin E enthalten. Besonders wichtig sind die Lignine und Phytosterine der Kürbiskerne. Mithilfe dieser Wirkstoffe sind Prostata-Beschwerden effektiv behandelbar. Insgesamt ist vermutlich die Kombination der Inhaltsstoffe für die Wirkung der Samen auf das Harnsystem verantwortlich – auch wenn die verantwortlichen Mechanismen noch nicht vollständig geklärt werden konnten.

Prostata-Beschwerden lindern

Ab dem 50. Lebensjahr nehmen bei männlichen Senioren Prostatabeschwerden kontinuierlich zu. Zu dem klassischen Krankheitsbild gehört in diesem Zusammenhang vor allem die gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse. Abhilfe verschaffen Kürbiskerne, denn Prostata-Vergrößerungen sind mit Hilfe der Inhaltsstoffe wirksam behandelbar. Für die Größenzunahme der Vorsteherdrüse ist das Hormon Dihydrotestosteron verantwortlich, das der Körper mit zunehmendem Alter verstärkt bildet. Als Folgeerscheinung des erhöhten Spiegels und der Vergrößerung der Vorsteherdrüse präsentieren sich häufiger Harndrang mit schwachem Wasserstrahl sowie Beschwerden beim Wasserlassen mit vermehrtem Nachtröpfeln.

Lignane können den Spiegel herabsetzen – wichtige Inhaltsstoffe der Kürbiskerne. Prostata-Beschwerden werden so effektiv gelindert. Zusätzlich erhöhen die Pflanzenstoffe die Spannung der Blasenmuskulatur, so dass sich die Blase besser entleeren lässt. Studien von C. Schmidlin aus dem Jahr 2003 bestätigen darüber hinaus, dass die in den Kürbiskernen enthaltenen Wirkstoffe insgesamt die Blasenkapazität erhöhen und so die Symptomatik des häufigen Wasserlassens verbessern. Insgesamt gilt also für Kürbiskerne: Prostata-Erkrankungen sind mit den Samen effektiv behandelbar.

Kürbiskerne und Blasenschwäche

Weibliche Seniorinnen leiden mit zunehmendem Alter häufig unter Blasenschwäche. Besonders häufig macht sich die Symptomatik in Form der so genannten “Drang- oder Belastungsinkontinenz” bemerkbar; hierbei gehen beim Niesen, Lachen oder bei körperlicher Belastung kleine Mengen Urin ab. Für die Beschwerden ist ein Missverhältnis der Hormone Östrogen und Androgen verantwortlich. Als Therapie eignen sich Kürbiskerne, die besonders in Verbindung mit der Einnahme von Sojabohnen zu einer deutlichen Reduktion der Symptomatik führen. Zu diesem Ergebnis gelangten japanische Forscher, die im Jahr 2001 im Rahmen einer achtwöchigen Studie insgesamt 39 Frauen testeten. Für die Wirkung werden vor allem die in den Kürbiskernen enthaltenen Lignane verantwortlich gemacht, die eine große Ähnlichkeit mit der chemischen Struktur des Östrogens aufweisen.

Vorbeugender Einsatz der Kürbiskerne – Prostata und Blase effektiv schützen

Zahlreiche Patienten, die unter Probleme des Harnsystems leiden, verzehren Kürbiskerne. Prostata und Blase profitieren auch von einer vorbeugenden Wirkung, wenn diese pur zugeführt oder als Tabletten eingenommen werden. Für eine therapeutisch nachweisbare Wirkung und effektive Vorbeugung ist eine Einnahmemenge von 10g täglich erforderlich. Dann wird die Wirkung der bewährten Pflanzenmedizin optimal ausgenutzt.