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Erkältungsmythen zum Herbstanfang

Erkältungsmythen zum Herbstanfang
Herbstzeit ist Erkältungszeit, grippale Infekte gelten als die häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt und erwischen jeden Erwachsenen durchschnittlich 3-5 mal im Jahr. Die typischen Symptome wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen oder Fieber sind lästig und sollten Anlass genug sein, eine Erkältung auszukurieren, sich die nötige Ruhe zu gönnen und einige Tage Bettruhe zu wahren.

Nicht jeder hält sich daran und übergeht die Grippe, was jedoch erhebliche Schäden im Organismus anrichten kann. Obwohl ein sogenannter banaler Infekt in der Regel also folgenlos abheilt, sollten die Symptome dennoch nicht auf die leichte Schulter genommen, sondern vernünftig therapiert werden. Es ranken sich um das Thema Erkältung viele Mythen, einiger dieser Weisheiten stimmen, andere hingegen erweisen sich bei näherer Betrachtung als nicht haltbar.

1. Mythos: Grippe ist einen schlimme Erkältung!

Grundsätzlich muss zwischen einer Erkältung als banaler Infekt und einer echten Grippe unterschieden werden. Die Symptome ähneln sich teilweise sehr, die echte Grippe, Influenza, beginnt jedoch häufig aus scheinbar völliger Gesundheit heraus mit schwerem Krankheitsgefühl, Fieber und Gliederschmerzen. Gegen die echte Grippe ist auch eine jährliche Impfung möglich, gegen die vielen anderen viralen oder bakteriellen Erreger von grippeähnlichen Symptomen dagegen nicht. Eine Grippeimpfung beim Hausarzt schützt also nur gegen die echte Grippe, nicht jedoch gegen Erkältungskrankheiten. Außerdem ist Kälte nicht der Verursacher von grippeähnlichen Erkrankungen.

2. Mythos: Da hilft nur Antibiotika!

Denn eine Erkältung mit den typischen Symptomen wird von Krankheitserregern wie unterschiedlichen Viren oder Bakterien verursacht. Der Mythos ist aber dennoch nicht ganz falsch, denn Kälte sorgt dafür, dass die empfindlichen Schleimhäute in den Lungen, im Rachen oder in der Nase leichter austrocknen und somit die lokale Immunabwehr schwächen. Krankheitserreger haben dann leichteres Spiel, sich an Ort und Stelle zu vermehren und Erkältungssymptome zu verursachen. Falsch ist auch der Mythos, gegen Erkältungen würden nur Antibiotika helfen. Denn die meisten Erkältungskrankheiten werden durch bestimmte Virenarten verursacht, Antibiotika helfen jedoch nur dann, wenn eine Erkältungskrankheiten nachweislich durch bakterielle Erreger verursacht wird. Ob im Einzelfall bei einem banalen Infekt Antibiotika zum Einsatz kommen oder nicht, ist die Entscheidung des behandelnden Arztes.

3. Mythos: Nasenspray macht süchtig!

In den meisten Fällen von viral verursachten Erkältungskrankheiten wird eine ausgiebige symptomatische Behandlung mit viel Bettruhe und Maßnahmen zur Unterstützung des Immunsystems jedoch ausreichen. Bei lästigem Schnupfen sollten Nasensprays mit chemischen Wirkstoffen zur Schleimhautabschwellung nicht zum Dauergebrauch verwendet werden. Denn durch den Gewöhnungseffekt der Nasenschleimhaut würde das Spray nicht mehr wirken, die Folge kann dann sogar eine Art Dauerschnupfen sein. Als Alternative haben sich auch Nasensprays auf der Basis von Meersalzlösung in einer Konzentration von 0,9 % ohne chemische Zusätze zur Schleimhautabschwellung bewährt.

4. Mythos: Saua schützt vor Erkältung!

Der regelmäßige Gang in die Sauna kann vor Erkältungskrankheiten schützen, denn das Schwitzen und die Abwechslung von Kälte und Hitze stärken das Immunsystem nachhaltig. Bereits bei den ersten Anzeichen einer Grippe oder Erkältungskrankheit ist die Sauna jedoch dringend zu meiden, da die Hitze in diesem Fall den Körper zusätzlich schwächt, welcher dann jedoch alle Kraft zur Überwindung der Infektion benötigt. Auch bei Fieber ist ein Saunagang absolut kontraindiziert. Allgemeine Schonung, viel Bettruhe und Schlaf verbunden mit einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr während der Krankheitsphase können die Genesung beschleunigen und eine Erkältung folgenlos ausheilen lassen.

Was wirklich hilft

Sorgen Sie für Ruhe, Schlaf und Schonung, um wieder gesund zu werden. Medikamente und Hausmittelchen können nur die Symptome wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit lindern, beschleunigen aber häufig den Heilungsprozess nicht. Sie sollten auf jeden Fall viel Wasser oder Tee trinken Bei Halskratzten ist Milch mit Honig sehr wohltuend.