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Cranberry: Stark gegen Harnwegsinfekte

Cranberry: Stark gegen Harnwegsinfekte
Jede zweite Frau hat in ihrem Leben mindestens einmal mit einer Blasenentzündung zu kämpfen gehabt. Aufgrund ihrer vergleichsweise kurzen Harnröhre, über die die Bakterien in die Blase wandern, sind Frauen weitaus häufiger von diesem Problem betroffen als Männer. Besonders groß wird der Leidensdruck dann, wenn die Beschwerden immer wiederkehren. Häufig wünschen sich die Betroffenen schonende natürliche Alternativen zum Antibiotika. Denn nicht selten entwickeln die auslösenden Bakterien Resistenzen gegen die eingesetzten Antibiotika.

Diverse Studien legen jedoch nahe, dass es noch einen weiteren, natürlichen und schonenden Ausweg gibt: Cranberry zur Vorbeugung von Infektionen der Harnwege. Der Verzehr von Cranberrys oder deren Saft senkt den PH-Wert des Urins in der Blase, d.h. säuert den Urin an. In diesem sauren Milieu fühlen die Bakterien, die Harnwegsinfekte wie Blasenentzündungen auslösen, sich nicht mehr so wohl und werden in ihrer Vermehrung gehemmt. Welche der vielen in der Beere enthaltenen Substanzen genau eine positive Wirkung bei der Vorbeugung von Blasenentzündungen haben, konnte bislang nicht gänzlich ermittelt werden. Unter anderen wird dem in großen Mengen enthaltenen Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ein solcher Effekt zugeschreiben. Ließe sich die schützende Wirkung der Cranberry allein damit erklären, müssten Orangen ebenso wirkungsvoll sein. Das ganze Geheimnis der Cranberry liegt folglich woanders. So enthalten Cranberrys beispielsweise ein bestimmtes Flavonoid namens Proanthocyanidin, das verhindert, dass sich bestimmte Bakterien an der Blasenwand festsetzen können (Spiegel online, 11.07.2012).

Gegen die Inhaltsstoffe der Cranberry entwickeln die Infekt-auslösenden Bakterien nicht nur keine Resistenzen, Cranberry-Präperate haben zudem nachweislich keinerlei Nebenwirkungen (Test.de, 19.12.2013).

Weltweit wurden zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung von Cranberry-Produkten bei Hanwegsinfekten durchgeführt. Besonders zuverlässig sind die Ergebnisse so genannter randomisierter Studien, bei denen es eine Kontrollgruppe gibt, der anstelle von Cranberry-Kapseln oder -Saft ein Placebo verabreicht wurde. So entsteht eine objektive Vergleichbarkeit.

Zehn solcher randomisierten Studien mit insgesamt 1494 Teilnehmerinnen wurden 2012 in einer Zusammenfassung von Forschern verglichen: Knapp die Hälfte der Probandinnen erhielt ein Placebo, die andere Hälfte Cranberryprodukte in Form von Saft oder Kapseln, wobei die Tagesdosis schwankte – zwischen 0,4 bis 194,4 Gramm. Die Testgruppen, die die Cranberryprodukte verzehrten, hatten im Vergleich zu den Kontrollgruppen, die das Placebo einnahmen, ein durchschnittlich um 40% geringeres Risiko, erneut einen Harnwegsinfekt zu bekommen (Wang et al.: Cranberry-containing products for prevention of urinary tract infections in susceptible populations: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Arch Intern Med. 2012 Jul 9;172(13):988-96.). Die optimale Dosis Cranberry, um den gewünschten Effekt zu erzielen, wird derzeit noch untersucht. In einer finnischen Studie, bei der den Teilnehmenden täglich 50 Milliliter Cranberrysaft verabreicht wurde, konnte das Risiko einer erneuten Blasenentzündung sogar um über 50 % gesenkt werden (Kontiokari et al.: Randomised trial of cranberry-lingonberry juice and Lactobacillus GG drink for the prevention of urinary tract infections in women. Auf: BMJ, 2001). Die deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin verweist in einer Leitlinie zur Behandlung von Harnwegsinfekten ebenfalls auf die hilfreiche Wirkung von Cranberrys.

Cranberrys sind ausgesprochen gesund, da sie in purer Form jedoch intensiv säuerlich-bitter sind, werden sie aus Gründen der Genießbarkeit zumeist verarbeitet. Im Handel sind getrocknete Cranberrys oder Fruchtsaftgetränke erhältlich. Diese sind allerdings stark gezuckert. Um die Kalorienzufuhr trotz Cranberry-Produkten nicht ins Unermessliche steigen zu lassen, bietet es sich daher an, puren Cranberrysaft mit hundert Prozent Fruchtanteil mithilfe von Mineralwasser zu verdünnen oder auf hochkonzentrierte Präparate in Kapselform zurückzugreifen. Letzteres ist im Berufsalltag in der Regel die praktikabelste und einfachste Lösung, während man Zuhause auch gern eine prickelnde Cranberry-Schorle genießt.

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