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Eisen

Eisen
Chemisch betrachtet, ist Eisen ein Übergangsmetall mit dem Elementsymbol Fe. Die Abkürzung entstammt dem Lateinischen „ferrum“ (=Eisen). Seine Ordnungszahl ist 26 und es gehört zur 8. Nebengruppe, die auch als Eisen-Platin-Gruppe bezeichnet wird.

Eisen ist ein essenzielles Spurenelement für fast alle Lebewesen. Spurenelemente kommen zwar nur in geringen Mengen im menschlichen Körper vor, sind für unterschiedliche Stoffwechselvorgänge allerdings unverzichtbar. Bei Pflanzen hat es Einfluss auf die Photosynthese und ist für die Bildung von Chlorophyll mitverantwortlich. Bei Tieren und Menschen liegt Eisen in oxidierter Form im Körper vor und übernimmt dabei verschiedene Funktionen.

Chemisch betrachtet, ist Eisen ein Übergangsmetall mit dem Elementsymbol Fe. Die Abkürzung entstammt dem Lateinischen „ferrum“ (=Eisen). Seine Ordnungszahl ist 26 und es gehört zur 8. Nebengruppe im Periodensystem, die auch als Eisen-Platin-Gruppe bezeichnet wird.

Eisen im menschlichen Körper

Der menschliche Körper enthält 3 bis 5 g Eisen. Dabei ist er jedoch nicht dazu in der Lage, es selbst zu bilden. Aus diesem Grund muss Eisen dem Körper regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Es kommt im roten Blutfarbstoff, im Muskeleiweiß und in etlichen Enzymen vor. 70 Prozent befinden sich im Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff. Der Rest verteilt sich auf die Milz, das Knochenmark und die Darmschleimhaut. Der Organismus speichert dort nicht benötigtes Eisen, um es im Bedarfsfall an die Zielorgane weitertransportieren zu können.

Eisen ist, allgemein gesagt, für den Sauerstofftransport und dessen Speicherung im Körper verantwortlich. Damit ist es spielt es eine entscheidende Rolle für die Leistungsfähigkeit der Muskeln und des gesamten Körpers. Dies gilt nicht nur für körperliche Fitness, sondern auch für die Konzentration.

Eisen transportiert den Sauerstoff in den roten Blutkörperchen und ist an Oxidationsprozessen im Körper beteiligt. So trägt es zur Energiegewinnung in der Zelle bei. Eine andere Funktion ist die Sauerstoffspeicherung im roten Muskelfarbstoff (=Myoglobin) und die Bildung verschiedener Enzyme und Hormone. Zudem baut Eisen das im Stoffwechsel entstehende Zellgift Wasserstoffperoxid ab. Die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung erfolgt im Dünndarm.

Der tägliche Eisenbedarf

Der Körper kann täglich nur eine begrenzte Menge an Eisen aufnehmen. Der Richtwert liegt bei rund 5 mg. Die empfohlene Tagesdosis ist jedoch höher, da das Metall nur teilweise aus der Nahrung resorbiert werden kann. Man geht davon aus, dass nur etwa 20 bis 30 Prozent des in der Nahrung enthaltenen Eisens aufgenommen werden kann und so dem Körper zur Verfügung steht.

Der Tagesbedarf bei Frauen liegt bei rund 15 mg, während Männer nur 10 mg Eisen aufnehmen müssen. Dies hängt damit zusammen, dass Frauen unter anderem durch die Menstruationsblutung eher zu Eisenmangel neigen als Männer. Der natürliche Eisenverlust des Körpers erfolgt über die Hautschuppung, die Schweißabsonderung und Darmausscheidungen. Täglich beträgt der durchschnittliche Eisenverlust rund 1-2 mg. Im Vergleich, kostet den Körper eine Blutspende rund 250 mg Eisen. Bei der Geburt verliert der weibliche Körper bis zu 1000 mg Eisen. In der Schwangerschaft und Stillzeit haben Frauen einen erhöhten Eisenbedarf. In Entwicklungsländern leiden 50% der schwangeren Frauen an Eisenmangel. In den Industrieländern sind es 20%. Schwangere sollten daher 30 mg am Tag aufnehmen. Bei Stillenden sind es etwa 20 mg.

Die Normalwerte bei Frauen liegen zwischen 60 und 180 µg/dl. Bei Männern liegt die Tendenz bei 70 bis 180 µg/dl, bei Kindern zwischen 30 und 140 µg/dl. Je nach Literatur können diese Werte geringfügig abweichen. Grundsätzlich werden Werte im unteren Normbereich als gesundheitsfördernder eingestuft als hohe Werte. Dies hängt damit zusammen, dass Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs durch eine hohe Eisenspeicherung begünstigt werden.

Eisen in Lebensmitteln

Sowohl pflanzliche als auch tierische Lebensmittel enthalten Eisen. Für den menschlichen Organismus ist jedoch tierisches Eisen besser verwertbar als pflanzliches. Besonders reichhaltig sind Leber, Hülsenfrüchte und Vollkornbrot. Auch Amaranth hat einen hohen Eisengehalt. Während von gleichzeitiger Einnahme mit schwarzem Tee, Kaffee und Milchprodukten abzuraten ist, da sie die Eisenaufnahme hemmen, erhöht Vitamin C die Resorptionsrate. So helfen beispielsweise Zitronen- oder Orangensaft, aber auch Paprika oder Sauerkraut dem Körper, das aufgenommene Eisen besser zu verwerten. Zwischen der Einnahme von Hemmstoffen und eisenhaltiger Nahrung sollte hingegen mindestens eine halbe Stunde Pause liegen. Mehr als 5 mg Eisen pro 100g enthalten unter anderem

  • Schweineleber
  • Kalbsleber
  • Rinderleber
  • Blutwurst
  • Leberwurst
  • Austern
  • Linsen
  • Pfifferlinge
  • Weiße Bohnen
  • Erbsen
  • Weizenkleie
  • Hirse
  • Petersilie
  • Süßholz
  • Zimt
  • Thymian
  • Sojamehl
  • Kürbiskerne
  • Sesam
  • Mohn

Um umgekehrt den nötigen Tagesbedarf an Eisen zu erreichen, müssen Sie also beispielsweise

  • 100g Schweineleber oder
  • 150g Sesam oder
  • 200g Hülsenfrüchte oder
  • 350g Nüsse oder Vollkornmehl oder
  • 400g Spinat oder
  • 750g Muskelfleisch

zu sich nehmen. Als Faustregel gilt, dass drei bis vier Mal die Woche Fleisch auf dem Speiseplan stehen sollte, um den Eisenspiegel aufrecht zu erhalten.

Eisenmangel

Eisenmangel ist der weltweit häufigste Nährstoffmangel. Insbesondere Frauen in den Wechseljahren leiden häufig an Eisenmangel, ausgelöst durch die Menstruationsblutung. Mangelerscheinungen beeinträchtigen nicht nur den Sauerstoffaustausch, sondern haben Folgen für den gesamten Organismus. So kann dauerhafter Eisenmangel zur Blutarmut führen, da Eisen für die Blutbildung mitverantwortlich ist. Zudem beeinträchtigt ein Mangel auch Muskeln, Haut, Haare, Nägel und Schleimhäute.

Die Folgen sind Haut- und Schleimhauterkrankungen, brüchige Nägel, Störungen des Haarwachstums und Blässe. Häufig tritt Müdigkeit und Antriebslosigkeit auf. Auch Kopfschmerzen sind möglich. Da es sich hierbei um typische Symptome eines Eisenmangels handelt, wird ein Mediziner zunächst darauf untersuchen.

Die Ursachen für Mangelerscheinungen können vielfältig sein. Beispielsweise tritt er als Symptom folgender Erkrankungen auf:

  • chronische Entzündungen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Glutenintolleranz
  • verschiedene Krebserkrankungen

Da Eisen dem Körper vor allem über tierische Erzeugnisse zugeführt wird, sollten Vegetarier gezielt andere Eisenquellen nutzen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Eisenpräparate und Überdosierung

Zu Eisenpräparaten sollten Sie grundsätzlich nur dann greifen, wenn ein Mediziner einen Eisenmangel festgestellt hat. Auch dann ist eine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte sinnvoll. Wie alle Nahrungsergänzungsmittel sind auch Eisenpräparate mit Vorsicht zu genießen. Grundsätzlich sind sie meist gut verträglich, können aber auch bei gewissenhafter Dosierung zu Beschwerden führen. Nebenwirkungen sind beispielsweise Oberbauchschmerzen, Übelkeit und schwarzer Stuhl. In diesem Fall ist eine Absprache mit Ihrem Arzt erforderlich.

Eine Überdosierung von Eisen ist auf Dauer schädlich und sollte vermieden werden.

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