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L-Arginin

L-Arginin
Das Arginin ist für den menschlichen Körper eine „semi-essentielle“ Aminosäure. Es wird zwischen „essentiellen“ und „semi-essentiellen“ Aminosäuren unterschieden.

In diesem Fall bedeutet „semi-essentiell“, dass der Körper das Arginin zwar selbst herstellen kann, aber dies nicht in ausreichender Menge für den tatsächlichen Bedarf. Weiterhin zählt das Arginin zur Gruppe der proteinbildenden Aminosäuren. Das bedeutet, dass der menschliche Körper L-Arginin dazu benutzt, um körpereigene Proteine (Eiweißbausteine) aufzubauen. Diese Eiweißbausteine werden zum Beispiel in Enzyme, in Blutkörperchen, in die Muskeln, die Haut und das Bindegewebe eingebaut. Daher besitzt das Arginin eine wichtige Grundfunktion im menschlichen Körper.

Was ist L-Arginin?

Historisch betrachtet leitet sich die Bezeichnung „Arginin“ von dem lateinischen Wort für Silber (Argentum) ab, da es zuerst in der Form von Silber-Salz wissenschaftlich entdeckt wurde. Das Besondere an Arginin ist, dass es den höchsten Anteil von Stickstoffatomen unter den 23 proteinbildenden Aminosäuren im menschlichen Körper enthält. Vier Stickstoffgruppen findet man chemisch betrachtet in dieser Aminosäure. „L-Arginin“ und die Kurzform „Arginin“ können gemeinhin als Synonyme betrachtet werden.

Welche Eigenschaften hat L-Arginin?

Die Aminosäure L-Arginin ist ausgezeichnet in Wasser löslich, was die Dosierung und die Einnahme von L-Arginin Kapseln stark erleichtert. In seiner Grundform ist das Arginin ein weißer Feststoff, der auch auf natürliche Art und Weise in unserer Nahrung vorkommt. Dazu finden Sie mehr Informationen im Abschnitt „L-Arginin in Lebensmitteln“.

Wo kommt Arginin im Körper vor?

Im körpereigenen Harnstoffzyklus wird L-Arginin aus den drei Bestandteilen Carbamoylphosphat, L-Ornithin und L-Aspartat gebildet. Der Harnstoffzyklus ist eine Art biochemische Kaskade im Körper, welche bei Säugetieren überflüssige stickstoffhaltige Verbindungen absondert, welche später über die Niere ausgeschieden werden. Der Körper besitzt also die Fähigkeit, eine Grundmenge an Arginin selbst zu produzieren.

Die Funktion von L-Arginin im Körper

Die Aminosäure L-Arginin ist eine energiereiche Verbindung aus Stickstoff- und Phosphatanteilen. Im menschlichen Körper kommen ihr einige wichtige Aufgaben zu. Arginin ist die biochemische Vorstufe für einen der kleinsten Botenstoffe im menschlichen Körper. Diese Botenstoffe haben eine sehr wichtige biologische Funktion, da sie Prozesse innerhalb der menschlichen Zellen zum entscheidenden Zeitpunkt anstoßen können. Sie werden in diesem Fall „Neurotransmitter“ genannt, weil sie zwischen den Nervenzellen kommunizieren. Sobald der Körper das L-Arginin in den entsprechenden Botenstoff „Stickstoffmonoxid“ umgewandelt hat, wandert dieses Verbindung in die Muskelschicht der Gefäße ein. Dort gibt der Botenstoff „Stickstoffmonoxid“ den Befehl zur Erschlaffung der glatten Muskulatur, woraufhin die Anspannung in den Gefäßen nachlässt. So kommt es physiologisch betrachtet dazu, dass sich die menschlichen Gefäße erweitern und mehr Blut durch sie fließen kann. Automatisch sinkt der Blutdruck im Körper. So gelingt es dem ursprünglichen Arginin, durch die Gefäßerweiterung einem hohen Blutdruck entgegen zu wirken und ihn zu senken.

Welche Wirkung hat das L-Arginin?

Die L-Arginin Einnahme wirkt sich positiv auf den Blutkreislauf aus und unterstützt die menschliche Gesundheit und Fitness, indem es die allgemeine Gefäßfunktion verbessert. Dadurch wird es auch von Sportlern und Menschen, die einen aktiven Lebensstil pflegen, geschätzt.

L-Arginin in Lebensmitteln

Arginin findet sich auch in der menschlichen Nahrung. In einem gewissen Prozentsatz zum Beispiel in Walnüssen, Pinienkernen, Kürbiskernen und Erbsen. Aber auch in rohem Lachs oder rohem Schweinefleisch. In diesen Nahrungsmitteln ist das L-Arginin chemisch gebunden. Es ist jedoch keine „freie“ Variante der Aminosäure vorhanden. Freies L-Arginin kann über entsprechende L-Arginin Kapseln zugeführt werden. Hier finden Sie eine kurze Übersicht über natürliche Vorkommen der Aminosäure in Lebensmitteln:

  • Hühnerei, Kuhmilch, Hähnchenbrust, Lachs, Schweinefleisch, Garnelen, Thunfisch
  • Buchweizenkörner, Reis, Weizenmehl (Vollkornmehl), Weizenkeime, Haferflocken
  • Erdnüsse, Kürbiskerne, Pinienkerne, Walnüsse, Haselnüsse
  • Erbsen, Sojabohnen

Da rohes Fleisch eventuelle Gesundheitsrisiken bergen kann, wird es für gewöhnlich für den menschlichen Verzehr gekocht oder gebraten. Durch die Erhitzung sinkt jedoch der Anteil von Arginin in den betreffenden Fleischsorten beträchtlich. Hitze zerstört die feinen Verbindungen zwischen den Bestandteilen der Proteine und Aminosäuren.

Der Bedarf von L-Arginin im Körper

Im körpereigenen Harnstoffzyklus wird automatisch Arginin hergestellt. Die dabei produzierte Menge ist aber nicht genug, um den Bedarf dieser Aminosäure im Körper abzudecken. Besonders für Kinder, die sich gerade im Wachstum befinden, ist eine ausreichende L-Arginin-Zufuhr sehr wichtig. Auch bei Erwachsenen reicht die eigene Produktion durch den Harnstoffzyklus nicht aus. Besonders wenn der menschliche Körper starkem Stress ausgesetzt ist, er sich in der Wachstumsphase befindet oder er mit verschiedenen Krankheiten kämpft (zum Beispiel Gefäßerkrankungen, Arteriosklerose (Verkalkung der Gefäße), Bluthochdruck oder erektile Dysfunktion((Erektionsstörung)), reichen die Reserven an L-Arginin nicht aus. Dies kann auch auftreten, wenn es zu einem Unfall kommt und der Körper dadurch in Alarmbereitschaft versetzt ist.

In diesen Fällen ist der Körper auf eine externe Zugabe der proteinbildenden Aminosäure angewiesen. Besonders ältere Menschen haben einen natürlich erhöhten Bedarf an Arginin, da es zum Abbau von schädlichen Verbindungen dient, die mit der Sterblichkeit des Körpers zusammenhängen. Auf diese Verbindungen kann der Organismus besser reagieren, wenn ihm ein ausreichendes Reservoir an L-Arginin zur Verfügung steht. Hier erhalten Sie noch einmal eine kurze Übersicht, wer am Stärksten auf die Einnahme von Arginin angewiesen ist:

  • Kinder in der Wachstumsphase
  • Menschen, die unter starkem Stress stehen
  • Menschen, die einen Unfall erlitten haben
  • bei Gefäßerkrankungen
  • bei Bluthochdruck
  • bei Arteriosklerose (Verkalkung der Gefäße)
  • bei erektile Dysfunktion (Erektionsstörung)
  • allgemein nützlich für ältere Menschen

Daher ist es nicht überraschend, dass Arginin als Elektrolyt-Konzentrat bei Infusionslösungen zugesetzt wird und ein verpflichtender Bestandteil für die künstliche Ernährung (zum Beispiel bei der medizinischen Ernährung über eine Magensonde) ist. Bei besonders hohem Bedarf wird Arginin auch als diätetisches Lebensmittel für medizinische Zwecke eingesetzt.

Die L-Arginin Einnahme ist vergleichsweise angenehmer, wenn man sie in Form von Arginin Kapseln und einem Glas Wasser einnehmen kann. Es ist durch wissenschaftliche Studien bewiesen, dass sich die Einnahme von L-Arginin positiv auf die allgemeine Funktion der Gefäße auswirkt und sich die Blutgefäße entsprechend weiten, um das Blut ungehindert hindurch zu lassen.

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