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Vitamin B6

Vitamin B6
Vitamine sind Stoffe, die nicht der Energiezufuhr dienen, sondern die der Körper zur Unterstützung bestimmter chemisch-physiologischer Umsetzungen benötigt. Diese Stoffe kann der Körper nicht selbst synthetisieren, muss sie daher mit der Nahrung aufnehmen.

Was ist Vitamin B6?

Das Vitamin B6 ist eines von acht Vitaminen des Vitamin B-Komplexes. Sie sind chemisch völlig unterschiedlich aufgebaut und nehmen unterschiedliche Funktionen wahr, so dass sie eher willkürlich zu einer Gruppe von Vitaminen zugeordnet wurden.

Als Vitamin B6 werden die drei einander ähnlichen und ineinander umwandelbaren Vorstufen Pyridoxin, Pyridoxamin und Pyridoxal bezeichnet. Physiologisch wirksam wird das Vitamin B6 erst, wenn die Stoffe in Pyridoxalphosphat (PLP) umgewandetl wurden. Es handelt sich chemisch um einen Phosphorsäureester, der als Coenzym an weit über 100 verschiedenen Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Coenzyme sind niedermolekulare organische Stoffe, die für die Aktivierung der katalytisch-biologischen Wirkung von Enzymen notwendig sind. Die katalytisch-biologische Wirkung von Enzymen beruht darauf, dass Stoffwechselprozesse in einzelne kleine Schritte „zerlegt“ werden und die einzelnen Stufen dann gesteuert katalytisch ablaufen, das heißt, dass z. B. auch Oxidationsprozesse in Zellen, die mit Wärmeentwicklung verbunden sind, in mehreren Stufen – kaskadenartig – verlaufen und die Zelle so vor einer Verbrennung schützen. Das charakteristische an einem katalytischen Prozess besteht darin, dass die Anwesenheit des Katalysators für den chemischen Prozess unbedingt notwendig ist, er selbst dabei aber nicht „verbraucht“ wird – vergleichbar mit den chemischen Reaktionen der Verbrennungsgase im Katalysator eines Autos.

Wirkung und Funktion von Vitamin B6

Das wasserlösliche Vitamin B6 – in Nahrungsergänzungsmitteln häufig als Pyridoxin bezeichnet – ist als Coenzym unentbehrlich im Stoffwechsel der Aminosäuren. Es ist an Auf-, Ab-, und Umbau von Aminosäuren und an deren biologischer Aktivierung beteiligt. Eine besonders wichtige Funktion kommt dem Pyridoxin bei der Bereitstellung von Neurotransmittern zu, die den Informationsaustausch an den Synapsen zweier benachbarter Nervenzellen ermöglichen und steuern. Neben der Aktivierung des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA), der für die Reizweiterleitung eine zentrale Bedeutung zukommt, ist Pyridoxin konkret an der Synthese der Botenstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin beteiligt und nimmt damit indirekt Einfluss auf Ihre mentale Befindlichkeit.

Besonders das umgangssprachlich auch als „Glückshormon“ bezeichnete Serotonin gilt als Stimmungsaufheller bei depressiven Verstimmungen. Allerdings ist dabei zu beachten, dass eine zu hohe Serotoninausschüttung zu Angstzuständen und Muskelzuckungen führen kann. Auch die Verfügbarkeit der anderen Neurotransmitter muss sich innerhalb einer bestimmten Bandbreite bewegen, um negative Auswirkungen zu vermeiden. Zu einer Überversorgung mit den Neurotransmittern Serotonin, Dopamin und Noradrenalin kann es nicht durch die Aufnahme entsprechender Nahrungsmittel kommen, weil der Körper über die Blut-Hirn-Schranke den Blutkreislauf des Zentralnervensystems vor Krankheitserregern, Toxinen und Neurotransmittern schützt. Zu einer Überversorgung kann es überwiegend durch die Einnahme falsch dosierter Medikamente kommen, die z. B. den Abbau der Neurotransmitter hemmen.

Das Vitamin B6 hat außerdem eine Funktion in der Regulierung der Hormontätigkeit des Menschen. Auch für ein gesundes Immunsystem und starke Abwehrkräfte spielt Vitamin B6 eine wichtige Rolle.

Für den Energiestoffwechsel ist Pyridoxin unentbehrlich. Nicht zuletzt auch durch seine Unterstützung der Bildung roter Blutkörperchen. Diese binden den Sauerstoff aus der Luft an sich und versorgen über das Blut den gesamten Körper mit Sauerstoff.

Viel hilft viel? – Zu viel ist schädlich

Bei der zentralen Bedeutung des Pyridoxin im Stoffwechsel für Neurotransmitter und damit für die Funktionsfähigkeit der Nerven und der psychischen Befindlichkeit, erscheint es logisch, dass die Verfügbarkeit von Vitamin B6 im Blut für eine gesunde Psyche und für normale Leistungsfähigkeit gewährleistet sein muss. Der Körper kann das Vitamin in der Leber speichern und beugt so möglicher zeitweiliger Unterversorgung vor. Durch die Speicherfunktion ist normalerweise gesichert, dass selbst bei Extremfasten mit ausschließlicher Zufuhr von Wasser und Mineralsalzen eine genügende Versorgung mit Pyridoxin über mehrere Wochen gesichert ist. Der Bedarf an Pyridoxin ist insgesamt abhängig von der körperlichen Tätigkeit und der Eiweißaufnahme. Bei hoher körperlicher Anstrengung und bei eiweißreicher Ernährung steigt der Bedarf deutlich an.

Symptome einer Unterversorgung

Pyridoxin und seine Derivate sind in einer Vielzahl pflanzlicher und tierischer Lebensmittel vorhanden, so dass eine ausreichende Versorgung den Normalfall darstellt. In Fällen, in denen es zu einer längerfristigen Unterversorgung kommt, treten Symptome einer Mangelversorgung auf. Fall Sie den Verdacht hegen, dass bei Ihnen eine Mangelversorgung vorliegen könnte, sollten Sie darauf achten, ob Symptome wie Appetitverlust, Durchfall und Erbrechen, entzündliche Hautveränderungen (Akne) und Depressionen mit Angstzuständen oder Leistungsschwäche, gepaart mit ständiger Müdigkeit, vorliegen. Es handelt sich um typische Symptome, die auf einen Mangel an Vitamin B6 hindeuten können.

Symptome einer Überversorgung

Es sind auch Fälle einer Überversorgung denkbar. Als chronische Überversorgung gelten Aufnahmen von mehr als 5 mg Pyridoxin täglich. Bei Vorliegen einer chronischen Überversorgung werden längerfristig periphere Nerven geschädigt. Es können dann typische Symptome wie Taubheitsgefühle, starke Lichtempfindlichkeit und Hautreaktionen gegenüber Sonnenlicht auftreten und herabgesetzte sensorische Empfindungen an der Haut bis hin zu Lähmungserscheinungen. Gegenüber leichter Überversorgung mit Pyridoxin ist der Körper tolerant, weil ein Zuviel des wasserlöslichen Vitamins B6 über die Nieren ausgeschieden wird.

Zufuhrempfehlungen der DGE für Vitamin B6

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Gesamtaufnahme von Pyridoxin bei weiblichen Personen im Erwachsenenalter von 1,2 mg täglich. Bei erwachsenen männlichen Personen liegt die Empfehlung der DEG bei 1,5 mg täglich. Während der Schwangerschaft und während der Stillzeit empfiehlt die DEG eine erhöhte Dosis von 1,9 mg je Tag. Bei Kindern steigt der Bedarf im Alter von 1 Jahr bis 14 Jahren von 0,4 mg bis auf 1,4 mg täglich.

Vitamin B6 in Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln

Pyridoxin und seine Derivate stehen in fast allen pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln zur Verfügung. Grünes Gemüse wie Broccoli, Spinat und Grünkohl sowie Milch und Käseprodukte enthalten ausreichende Mengen an Pyridoxin. Avocados enthalten eine besonders hohe Konzentration an Vitamin B6. Eine einzige Avocado deckt den Gesamtbedarf eines Tages ab. Bei tierischen Nahrungsmitteln sind besonders Lachs, Hering und Makrele, Muskelfleisch und Innereien wie z. B. Leber reich an Vitamin B6.

Leider ist Vitamin B6 hitzeempfindlich. Eine wenig schonende Zubereitung von Nahrungsmitteln wie hohe Temperaturen und langes Kochen können den Gehalt an Vitamin B6 stark reduzieren. Für die zusätzliche Versorgung mit Vitamin B6 eignen sich Nahrungsergänzungsmittel. Diese liefern eine konstante Menge Vitamin B6 täglich und sichern so Ihre Versorgung mit dem essentiellen Nährstoff.

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