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Was ist L-Carnitin?

Was ist L-Carnitin?
Während man noch bis in die 90er Jahre dachte, dass Fett in der Ernährung grundsätzlich zu vermeiden sei, weiß man heute: Fett ist lebenswichtig! Neben einigen Fetten, die der Körper selbst aus der Nahrung produzieren kann, gibt es auch sogenannte essentielle Fettsäuren, die zwingend über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Dazu gehören Linol- und Linolensäure, sowie die lipophilen Vitamine A, E und K. Sie finden sich zum Beispiel in hochwertigen Pflanzenölen oder verschiedenen Gemüsesorten. Der Körper benötigt diese Fette für die Zellerneuerung, die Energiegewinnung, das Immunsystem, aber auch zur Bildung verschiedener Hormone.

Carnitin oder auch L-Carnitin ist eine im Körper natürlich vorkommende Aminosäure. L-Carnitin unterstützt im Körper den Transport von Fettsäuren.

Da Fett von seiner chemischen Struktur her eine große, komplexe Molekülverbindung ist, kann es jedoch nicht ohne weiteres im Körper umher wandern. Nach der Nahrungsaufnahme, muss es erst durch unzählige Blutgefäße und Zellwände an den richtigen Ort gelangen um dort seine Aufgabe zu erfüllen. Dabei sind nicht alle Zellen des Körpers in der Lage, Fette zu verarbeiten. Während die großen Muskeln wie das Herz und die Skelettmuskulatur zur Energiegewinnung dringend auf Fette angewiesen sind, können Gehirn und Blutkörperchen gar nichts mit dem Stoff anfangen. Um das Fett zu seinem Bestimmungsort zu transportieren ist daher ein fein abgestimmtes Netz an Transportprozessen nötig. Diese werden von sogenannten Hilfsstoffen übernommen, die je nachdem bestimmte Durchgänge durch Zellwände ermöglichen oder verhindern.

L-Carnitin ist ein intrazellulärer Hilfstoff, das bedeutet, er kommt erst dann ins Spiel, wenn die Fette bereits in der richtigen Zelle angekommen sind. Dort sind es dann die zelleigenen Kraftwerke, die Mitochondrien, die das Fett verfeuern und daraus Energie gewinnen. In der Zelle landet das Fett aber zunächst im Zytosol, einer Masse, die jede Zelle von innen auskleidet und in der alle Zellbestandteile schwimmen. Auf Grund seiner Größe kann es von dort aus nicht eigenständig in die Mitochondrien wandern. Deshalb übernimmt das L-Carnitin in einem aufwändigen Vorgang den Transport und sorgt dafür, dass das Fett im Zentrum der Mitochondrien ankommt und dort optimal verarbeitet werden kann.

L-Carnitin Bedarf und Zufuhrempfehlungen

Für den Körper ist L-Carnitin unverzichtbar. Eine Menge von 16 mg täglich gilt als Grundbedarf. Dabei gehört L-Carnitin selbst zu den sogenannten semi-essentiellen Nährstoffen. Das bedeutet, dass der Körper es sowohl selbst produzieren, als auch durch die Nahrung direkt aufnehmen kann und muss. Zur Herstellung von L-Carnitin ist Protein, auch Eiweiß genannt, notwendig. Denn es besteht aus den beiden Aminosäuren Lysin und Methionin. Aminosäuren selbst sind die kleineren chemischen Baueinheiten von Proteinen und können je nach Bedarf in unterschiedlicher Weise vom Körper zusammengesetzt werden. Meistens sind dafür noch weitere Stoffe notwendig, so auch im Fall des L-Carnitins. Um die Eigenproduktion von L-Carnitin durchzuführen benötigt der Körper zusätzlich zu Proteinen auch eine Menge Vitamin C, Vitamin B6, Niacin und insbesondere Eisen.

Gesunde Erwachsene lagern permanent zwischen 20-25 mg L-Carnitin. Das höchste Vorkommen findet sich in den Herzmuskelzellen, da diese am meisten Energie aus dem Fettstoffwechsel beziehen. Wer auf eine ausgewogene, mischköstliche Ernährung achtet, hat in der Regel keine Unterversorgung zu befürchten. Lediglich Vegetarier und besonders Veganer, sollten sich hin und wieder auf Carnitin Mangel untersuchen lassen und gegebenenfalls mit Nahrungsergänzungsmitteln gegensteuern.

L-Carnitin in Nahrungsmitteln

Neben dem Weg der Eigenproduktion, hat der Körper auch die Möglichkeit Carnitin durch die Nahrung direkt aufzunehmen. Die höchste Konzentration findet sich dabei in rotem Fleisch. Besonders Wild, Lamm und Rind weisen mit etwa 190 mg Carnitin pro 100g Fleisch Spitzenwerte auf. Davon ist der Körper in der Lage, etwa 85% direkt zu verwerten. Gespeichert werden kann Carnitin allerdings nicht. Wie auch Vitamin C, wird ein zu viel des Stoffes direkt über die Nieren ausgeschieden.

Auch Milchprodukte und verschiedene Fische und Geflügel haben noch ausreichend gute Werte. Pflanzliche Nahrungsmittel gelten dagegen als L-Carnitin arm. Deshalb kann es bei Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren unter Umständen zu einem Mangel kommen. Diese sollten besonders darauf achten, genügend Proteine und Eisen zu sich zu nehmen, da der Körper bei veganer Ernährung den kompletten L-Carnitin Bedarf selbst herstellen muss.

L-Carnitin Mangel und Supplementierung

Wer gesund ist und sich ausgewogen ernährt, wird in der Regel nicht von einem L-Carnitin Mangel betroffen sein. Es existieren jedoch bestimmte Erkrankungen, bei denen es notwendig sein kann, L-Carnitin einzunehmen. Viele Nierenpatienten schwemmen beispielsweise zu viel Carnitin aus und müssen daher durch Supplementierung nachhelfen. Aber auch Menschen, die sich im Allgemeinen sehr protein- und eisenarm ernähren, können von einer Mangelerscheinung betroffen sein. Und auch wer unter starker körperlicher Belastung steht, sollte hin und wieder seine Carnitin Werte überprüfen lassen.

Da dem Stoff außerdem bemerkenswerte Eigenschaften nachgesagt werden, ist die L-Carnitin Einnahme unter vielen Sportlern und aktiven Menschen weit verbreitet. Eine Überdosierung oder Fehldosierung ist in der Regel nicht möglich, da L-Carnitin über die Nieren ausgeschwemmt werden kann. Ene zusätzliche Supplementierung wird daher meistens problemlos vertragen.

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