Europaweiter Versand

Mein Warenkorb:

0 Artikel - 0,00 €
Sie haben keine Produkte in Ihrem Warenkorb.

0

Trusted Shops Icon
ZeinPharma.de bewertungen
TÜV Icon
  • Kauf auf Rechnung
  • 60 Tage Rückgaberecht
  • Ab 25€ portofrei

Was sind Aminosäuren?

Was sind Aminosäuren?
Aminosäuren werden in Proteine erzeugende (α-Aminosäuren) und nicht Proteine erzeugende Aminosäuren untergliedert. Darüber hinaus werden sie in essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren untergliedert. Essentielle Aminosäuren können vom Körper nicht selbst produziert werden. Aminosäuren spielen bei zahlreichen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle. Dabei sind sie u. a. für den Nährstofftransport zuständig. Zusätzlich wird mit Hilfe von Aminosäuren der gesunde Stoffwechsel reguliert. Erfahren Sie alles über Aminosäuren und deren Wirkung.

Die Bezeichnung Aminosäuren steht für proteinogene (Proteine erzeugende) und nicht-proteinogene Aminosäuren. Sie übernehmen zahlreiche Aufgaben im Körper u. a. sind sie für den Transport und die optimierte Speicherung aller Nährstoffe verantwortlich. Darüber hinaus unterstützen einige Aminosäuren zum Beispiel die Regulation von Stoffwechselvorgängen.

Schaubild zu Aminosäuren

Aminosäuren und ihre Wirkung

Aminosäuren werden in proteinogene (an der Proteinsynthese beteiligte) und nicht-proteinogene Aminosäuren unterschieden. An proteinogenen Aminosäuren, so genannte α-Aminosäuren, sind bislang 22*1 bekannt. Sie gelten als Bausteine der Proteine. Nicht- proteinogene Aminosäuren mit wichtiger Funktion im Körper sind 250*2 bekannt.

Aminosäuren werden auch in essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren unterschieden. Essentielle Aminosäuren können nicht vom Körper selbst hergestellt werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Aminosäuren übernehmen wichtige Aufgaben im Körper u. a. sind sie für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem verantwortlich wie z.B. Lysin. Für die Entspannung der Gefäßmuskulatur ist die Aminosäure Arginin verantwortlich. Sie verbessert durch die Gefäßentspannung die Blutzirkulation und unterstützt die Zellversorgung.

Ausgewählte Aminosäuren im Überblick

  • GABA

    Ist eine γ-Aminobuttersäure und wirkt als inhibitorische Botenstoff im zentralen Nervensystem. Inhibitorische Stoffe wirken hemmend und beruhigen das Nervensystem.*3 Der menschliche Körper ist in der Lage GABA selbst zu produzieren. Die tägliche Reizüberflutung und auch ein zunehmendes Alter führen jedoch zu einer Unterversorgung mit GABA. Nahrungsergänzungsmittel wie GABA Kapseln wirken innerer Unruhe und Schlafstörungen entgegen und bringen den Körper in ein gesundes Gleichgewicht.

  • L-Arginin

    Zählt zu den bedeutendsten Aminosäuren und fördert den Muskelaufbau, das Wachstum, das Immunsystem sowie den Stoffwechsel der Leber. Als Vorstufe von Stickstoffmonoxid unterstützt es die Gesundhaltung der Gefäße und kann zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen. Sportler verwenden L-Arginin zum Beispiel in Form von L-Arginin Kapseln zum gezielten Muskelaufbau meist vor dem Training.

  • L-Carnitin

    Ist eine vitaminähnliche, chemische Verbindung, die aus den Aminosäuren Methionin und Lysin in der Leber, Hoden und Nieren gebildet wird. L-Carnitin fördert die Fettverbrennung und stärkt die Leistungsfähigkeit bei körperlicher Belastung. L-Carnitin kommt vorwiegend in Fleischsorten vor. Gerade Vegetarier können L-Carnitin aus Lebensmitteln häufig nicht in ausreichender Menge zu sich nehmen. Rein pflanzliche L-Carnitin-Kapseln können hier eine wertvolle Nahrungsergänzung sein

  • L-Tyrosin

    Ist eine α-Aminosäure, die u. a. als Ausgangsstoff für die Produktion von Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Thyroxin im Körper notwendig ist. L-Tyrosin wirkt als Stimmungsaufheller und Wachmacher. Besonders Menschen die an Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder depressiver Verstimmung leiden, können mit L-Tyrosin Kapseln für mehr Motivation und mentale Leistungsfähigkeit sorgen.

  • Alanin

    L-Alanin ist eine nicht-essentielle, proteinogene a-Aminosäure. Im biotechnologischen Verfahren wird sie aus der Asparaginsäure synthetisch abgespalten. Die Aminosäure Alanin ist die Grundsubstanz der Bakterienzellwände, sie kann biosynthetisch durch den menschlichen Stoffwechsel hergestellt werden und ist insbesondere für biologische Funktionen zwischen Muskulatur und Leber unverzichtbar. Alanin wird bei Leistungssteigerung durch höheren Proteinbedarf benötigt und zu therapeutischen Zwecken verwendet. Es kann den Blutzuckerspiegel anheben. Ein Mangel an Alanin kann zur Unterzuckerung führen.

  • Asparagin und Asparaginsäure

    Asparagin ist eine proteinogene a-Aminosäure, die aus der Asparaginsäure (Saft des Spargels) gewonnen wird, aber auch in Proteinen vorkommt. Durch chemische Reaktionen wird durch diese Aminosäure im Körper ein wichtiger Energielieferant gewonnen, der bei Magen-Darmproblemen und zur künstlichen Ernährung eingesetzt wird. Asparagin wird benötigt um Stickstoff im Körper zu transportieren und ist an der Bildung von Glykoproteinen (Zucker-Eiweiß-Moleküle) beteiligt, die für das Immunsystem eine wichtige Rolle spielen.

  • Cystein

    Cystein kann in der Leber eines Erwachsenen gebildet werden und ist eine proteinogene a-Aminosäure. Es wird meist als semiessentielle Aminosäure betrachtet, da es zur Bildung im Körper Methionin benötigt. Das Cystein sorgt im Keratin (Haut und Haare) des menschlichen Organismus als Protein für Stabilität und Festigkeit. Es sorgt für festes Bindegewebe und steigert die Zellaktivität. Als Radikalfänger macht Cystein zellschädigende Stoffe unschädlich und ist medizinisch als vorbeugendes Mittel bei Nervenerkrankungen anerkannt. Cystein hat sich darüber hinaus bei Bronchitis und in der Diätversorgung bewährt.

  • Glutamin

    Als proteinogene, nicht essentielle a-Aminosäure kommt chemisch gebundenes Glutamin vor allem in Quark, Fleisch, Soja und Weizen vor. Muskelzellen weisen eine hohe Konzentration von Glutamin auf. Bei körperlicher Belastung vergrößert die Aminosäure durch Wassereinlagerung das Zellvolumen, wobei die Protein- und Glykogenbildung gefördert werden. Als Eiweißbaustein ist es genauso wichtig wie für die Leberzellen des Körpers. Besonders nach Krankheiten, die den Organismus schwächen, kann Glutamin eine wichtige Quelle für die Energie der Zellen sein. Auch bei körperlichen Belastungen ist ein erhöhter Bedarf von Glutamin möglich.

  • Glutaminsäure

    In der Medizin und Biologie auch als Glutamat bezeichnet, ist die Glutaminsäure ein wichtiger Baustein der Proteine. Die Aminosäure ist der wichtigste Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Diese nicht essentielle, proteinogene a-Aminosäure wird häufig als Lebensmittelzusatz verwendet und ist in jedem eiweißhaltigen Nahrungsmittel vorhanden. Sie dient dem Zellstoffwechsel und wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus. Ein erhöhter Bedarf ist bei körperlicher Arbeit, physischer und nervlicher Belastung und bei Magenbeschwerden möglich.

  • Glycin

    Als kleinste und einfachste Aminosäure wird Glycin aus Gelatine gewonnen. Das nicht essentielle und proteinogene Glycin ist wichtiger Bestandteil aller Proteine und bedeutsam für den Stoffwechsel. Es wird über die Nahrung chemisch gebunden, als Proteinbestandteil aufgenommen und ist für viele Prozesse im Körper verantwortlich. Es wirkt zum Beispiel als Neurotransmitter im Zentralnervensystem, kann den Harnsäure-Spiegel im Blut senken und sowohl den Hämoglobinwert als auch hyperaktive Nerven positiv beeinflussen.

  • Histidin

    Histidin ist in der L-Form eine semiessentielle, basische Aminosäure, die man in proteinreichen Lebensmitteln findet. Es spielt eine wichtige Rolle als „Blutpuffer“ im Hämoglobin und beim Muskelfarbstoff. Bei allergischen Entzündungen kann es freie Radikale abfangen und wirkt antioxidativ. Als Teil verschiedener Enzyme regeneriert es Nuklein- und Harnsäuren. Die Aufnahme und optimale Verwertung von Zink ist eine weitere Aufgabe des Histidins. Eine zusätzliche Einnahme kann besonders bei Stress, Gelenkrheuma, Anämie, chronischen Krankheiten und Nierenversagen sinnvoll sein.

  • Isoleucin

    Als neutrale, nicht essentielle, proteinogene a-Aminosäure ist Isoleucin Bestandteil tierischen und pflanzlichen Proteins. Es wird zur Energiegewinnung in den Muskelzellen und zum Proteinaufbau benötigt. Besonders bei Stress und Krankheiten verhindert Isoleucin den Abbau von Proteinen. Bei längeren Hungerphasen oder gestörter Verdauung kann die zusätzliche Einnahme von Isoleucin eine lebensnotwendige Maßnahme sein.

  • Leucin

    Leucin ist eine nicht essentielle, proteinogene a-Aminosäure und kommt in den Proteinen tierischer und pflanzlicher Stoffe vor. L-Leucin ist wichtig für den Erhalt und Aufbau von Muskelgewebe. Es unterstützt die Proteinsynthese in Muskulatur und der Leber, fördert Heilungsprozesse und hemmt den Abbau von Muskelprotein. Im Kraftsport dient es als Energielieferant.

  • Lysin

    Lysin gehört zu den basischen, proteinogenen a-Aminosäuren. Es ist essentiell und muss dem Körper über die Nahrung zugeführt werden. Lysin hält die Stickstoffbalance im Körper aufrecht und ist an vielen Proteinen beteiligt. Positiv wirkt es sich auf die Knochengesundheit und Kollagensynthese aus. Es ist für die Bildung von Enzymen, Hormonen und Antikörpern verantwortlich und trägt somit zu wichtigen Körperfunktionen bei.

  • Metheonin

    Metheonin ist eine schwefelhaltige, essentielle, proteinogene a-Aminosäure und in vielen Lebensmitteln enthalten. Sie unterstützt im Körper wichtige Funktionen, wie den Fettabbau in der Leber und trägt zu deren Regeneration bei. Metheonin hilft beim Entgiften der Niere, von Schwermetallen und anderer Gifte und wirkt antioxidativ. Metheonin spielt bei der Bildung von Adrenalin, Carnitin, Kreatin und Melatonin eine wesentliche Rolle und wirkt darüber hinaus bei Verstimmungen antidepressiv.

  • Phenylalanin

    Diese essentielle Aminosäure ist in fast allen Lebensmitteln vorhanden. Ihr Bedarf ist vom Tyrosingehalt der Nahrung abhängig. Phenylalanin ist unter anderem an der Synthese von Adrenalin, Noradrenalin und Melanin beteiligt und kann in Neurotransmitter umgewandelt werden. Es begünstigt die Gedächtnisleistung, zügelt den Appetit und wird zur Beseitigung von Schadstoffen durch Niere und Blase verwendet. Dem Phenylalanin wird eine schmerzstillende und antidepressive Wirkung zugesprochen.

  • Prolin

    Diese nicht essentielle, proteinogene a-Aminosäure wird aus der Synthese von L-Glutamat gewonnen. Es ist im Kollagen der menschlichen Haut als peptidisch gebundenes L-Prolin vorhanden. Kollagen besitzt im Körper mechanische Aufgaben und trägt zur Festigung des Bindegewebes und der Knochen bei.

  • Serin

    Serin ist eine nicht essentielle, proteinogene a-Aminosäure und wird aus einem Zwischenprodukt der Glycolyse gewonnen. Serin dient zur Biosynthese von Glycin und von Phosphatidylserin. Der Körper kann aus Serin Glycin bilden. Serin trägt zur Bildung von Neurotransmittern und der DNA bei. Als Bestandteil vieler Enzyme ist es hier für deren Aktivierung und Inaktivierung verantwortlich.

  • Taurin

    Taurin kommt als nicht essentielle Aminosäure hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln vor. Es ist Bestandteil kleiner Proteine von Neurotransmittern, die für die Nervenfunktionen bedeutend sind. Es trägt zum Wachstum der Augen und des Gehirns bei und besitzt antioxidative Wirkung. Es fördert einen gesunden Fettstoffwechsel und wird bei Lebererkrankungen und zur Nahrungsergänzung für Vegetarier empfohlen.

  • Threonin

    In seiner natürlichen L-Form ist Threonin eine essentielle proteinogene a-Aminosäure. Es zählt zu den polaren Aminosäuren und kann bei der Enzymregulation eine Rolle spielen. Als Bestandteil tierischen und pflanzlichen Proteins wird es über die Nahrung aufgenommen. In der Medizin findet es bei Problemen mit gestörter Verdauung eine breite Anwendung und kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen.

  • Tryptophan

    Die essentielle Aminosäure übernimmt zahlreiche Funktionen und ist wichtiger Baustein körpereigener Eiweiße, die alle Lebewesen benötigen. Es ist eine Vorstufe von Nicotinsäure (auch Niacin: Vitamin B3) und hat den Charakter eines Provitamins. Weiterhin wird durch Tryptophan der Neurotransmitter Serotonin im menschlichen Organismus produziert. Bei der Umwandlung von L-Tryptophan in Serotonin erhöht sich der Serotoninspiegel, der sich positiv auf die Stimmungslage auswirkt. L-Tryptophan sorgt u. a. für einen erholsamen Schlaf und somit für neue Energie am Tag.

  • Valin

    L-Valin ist eine essentielle, proteinogene a-Aminosäure, die in vielen Proteinen vorkommt. Es wird als Baustein zur Proteinbiosynthese benötigt und ist bei Einnahme proteinreicher Kost zur Energiegewinnung nutzbar. Bei hohen körperlichen Anstrengungen dient es zur Ernährung des Muskels und trägt zur gesunden Funktion der Nerven bei.

Alle Produkte der Kategorie Aminosäuren ansehen »

Empfohlene Produkte:

L-Carnitin Kapseln 300mgL-Carnitin Kapseln 300mg

  • 100% reines L-Carnitin
  • Hohe Dosierung
  • Frei von Gluten und geeignet für Vegetarier
  • Hochwertiges Fabrikat aus Deutscher Herstellung

Quellen: 
*1 G. Poeggel: Kurzlehrbuch Biologie. Thieme Verlag, 2005, ISBN 978-3-13-140981-2.
*2 Wikipedia Stand: Februar 2006
*3 H. Lüllmann, K. Mohr, M. Wehling: Pharmakologie und Toxikologie. 15. Auflage, Thieme Verlag, 2003