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Was sind Kohlenhydrate?

Was sind Kohlenhydrate?
Zu den Kohlenhydraten oder Sacchariden gehören Zucker und Stärken. Sie entstehen mit Hilfe der Lichtenergie aus Wasser und Kohlendioxid. Ergebnis dieser Fotosynthese sind Zuckermoleküle aus Mono-, Di- und Polysacchariden. Als größte Biomasse stellen sie eine wichtige Stoffklasse dar. Erfahren Sie im folgenden Beitrag alles wissenswerte über Kohlenhydrate und ihre Funktion im menschlichen Körper.

Zu den Monosacchariden gehören der Fruchtzucker (Fructose), der Traubenzucker (Glucose) und der Schleimzucker (Galactose).

Zu den Disacchariden gehören die sehr süßen Kristallzucker, der Rohrzucker, der Rübenzucker, der Milchzucker (Laktose) und der Malzzucker. Der normale Haushaltszucker, die Saccharose, setzt sich aus Glukose und Fructose zusammen. Zu den Polysacchariden, auch Poloysen, gehören die neutral schmeckende Stärke, das Pektin, Chitin oder die Cellulose. Alle sind schwer oder gar nicht in Wasser löslich.

Die Makro-Nährstoffe Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate sind unsere Hauptnahrungsquelle. Dabei liefern die Kohlenhydrate die Energie, die wir für körperliche Aktivitäten benötigen. Alle Funktionen im Organismus, wie Herzschlag, Atmung, Stoffwechsel und andere, beanspruchen Energie. Der Muskulatur und dem Gehirn dienen Kohlenhydrate als Kraftstoff. Eine ausgewogene Ernährung mit Kohlenhydraten ist zur Gesunderhaltung lebenswichtig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt ca. 5-6 g Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht, wobei 55% der Gesamtenergie aus Kohlenhydraten nicht überschritten werden sollten.

Kohlenhydrate sind schneller verwertbar als Fette und haben nur halb so viele Kalorien. Bei der Verdauung werden sie mit Hilfe von Enzymen in Einfachzucker (Monosaccharide) Glukose aufgespalten. Erst dann können sie in die Blutbahn gelangen. Im Blut wird die Glukose gelöst und als Blutzucker konzentriert. Das Insulin transportiert die Glukose, die über die Zellen aufgenommen und abgegeben werden kann. Dabei kommt es auf die Anzahl der Moleküle an, wie schnell sie dem Körper zur Energiegewinnung zur Verfügung stehen. Also benötigen Mehrfachzucker (Polysaccharide) eine längere Zeit, um als Energiespender zu dienen. Der Blutzucker steigt nur langsam an. Kohlenhydrate können auch als Glykogen langkettig in der Leber und in den Muskeln auf Vorrat gespeichert werden, wenn sie nicht sofort benötigt werden. Ein Teil nicht verwerteter Kohlehydrate wird als Fett in den Fettzellen angehäuft und dient dort als Reserve.

Süße Säfte, Schokolade und Süßigkeiten enthalten viele Ein- und Zweifachzucker und lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen. Da sie schnell verwertbar sind und kaum Energie besitzen, fällt der Blutzucker nach kurzer Zeit ab und der Körper verlangt Nachschub. Anders ist es beim Mehrfachzucker. Backwaren aus vollwertigem Getreide, Nudeln, Kartoffeln und Hülsenfrüchte besitzen einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und sind stärkehaltig. Ihre Verdauung dauert länger und der Sättigungseffekt ist höher. Neben Kohlenhydraten verfügen sie meist noch über gesunde Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe. Für den Menschen sind Ballaststoffe überwiegend unverdaulich. Es sind Mehrfachzucker, die mit menschlichen Enzymen nicht aufgespalten werden können und als Energiespender nur geringfügig zu gebrauchen sind. Man unterteilt sie in wasserlösliche, wie das Pektin und wasserunlösliche, wie die Cellulose. Sie sind meist in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs enthalten und sorgen für eine gesunde Darmflora. Bakterien und Keimen dienen sie als Nahrung und unterstützen die Verdauung. Von der DGE werden 25-30 g Ballaststoffe pro Tag empfohlen.

Verschiedene Obstsorten sind in Form von Fructose ebenfalls reich an Kohlehydraten. Dazu gehört die Banane, Kakifrüchte, Litschi und Granatäpfel. Auch alle getrockneten Früchte, Honig und Nüsse sind kohlehydratreiche Lebensmittel. Beerensorten haben hingegen kaum Kohlenhydrate. Da die enthaltene Fructose anders verstoffwechselt wird als die Glucose, lässt sie den Blutzucker nicht so hoch ansteigen.

Kohlenhydrathaltige Lebensmittel können mit dem Glykämischen Index (GI) nach ihrem blutzuckersteigendem Effekt gemessen werden. Die einfache Formel lautet: je niedriger der GI, um so besser ist der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.

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