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Die natürliche Wirkung von Tryptophan

Die natürliche Wirkung von Tryptophan
Angstzustände, Depressionen, Schlafstörungen: Immer mehr Menschen erkranken an psychischen Krankheiten. Daran nicht ganz unbeteiligt ist die essentielle Aminosäure Tryptophan. Diese allerdings gehört zu den Aminosäuren mit dem seltensten Vorkommen in der Nahrung und ein Mangel kann verheerende Folgen haben. Doch was genau bewirkt Tryptophan?

Was ist Tryptophan?

Tryptophan ist eine von acht essentielle Aminosäuren. Generell wird zwischen essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren unterschieden. Nicht-essentielle Aminosäuren kann der Körper selbst herstellen, was bedeutet, dass sie dem Körper nicht zugeführt werden müssen. Essentielle Aminosäuren hingegen kann der Körper aus elementaren Bestandteilen nicht selbst produzieren und benötigt daher die Zufuhr dieser Aminosäuren durch die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel, da der Organismus auf Dauer ohne diese Stoffe nicht überleben kann.

L-Tryptophan Wirkung und Funktionen

L-Tryptophan ist an der Synthese von Vitamin B3 oder Niacin beteiligt, welches für den Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel von großer Bedeutung ist. Zudem ist es am Aufbau von Struktureiweißen und Gewebe beteiligt.

Außerdem ist Tryptophan wichtig für den Serotonin-Stoffwechsel und gilt als eines der wichtigsten natürlichen Stimmungsaufhellern. Ein Mangel kann schon nach wenigen Stunden zu einer verminderten Stimmung bei betroffenen Personen führen. Das liegt daran, dass Tryptophan im Körper in den Neurotransmitter Serotonin, der oft als „Glückshormon“ bezeichnet wird, umgebaut wird. Forscher nehmen an, dass durch einen höheren Serotoninspiegel die Stimmung gehoben sowie Depressionen gelindert werden können.

Tagesbedarf an L-Tryptophan

Nach Einschätzungen von Wissenschaftlern benötigt der Körper täglich zwischen 3,5 bis 6 mg Tryptophan pro Kilogramm Körpergewicht. Allerdings kann dieser Wert individuell verschieden sein.

Da die Aminosäure nicht wasserlöslich ist und eine hohe Hitzeresistenz besitzt, geht es bei der Zubereitung sowie beim Kochen kaum verloren. Jedoch kann durch seine gebundene Form mit dem Protein nur wenig L-Tryptophan aus der Nahrung vom Körper aufgenommen werden. Daher ist es wichtig, dem Körper viele tryptophanhaltige Lebensmittel zuzuführen. Es ist vor allem in proteinhaltigen Nahrungsmitteln vorhanden, allerdings nur in vergleichsweise geringen Dosen. Besonders viel jedoch enthalten Sojabohnen, Wal- und Cashewnüsse, Haferflocken, Hühnereier, Milch, Bananen, Thunfisch, Fenchel, Spinat sowie Kakaobohnen.

Mangel an Tryptophan

Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung entsteht im Normalfall kein Mangel an Tryptophan in Industrieländern. Allerdings können spezielle Ernährungsformen, wie eine proteinarme oder vegane Ernährung, zu einem Mangel führen. Zudem können Sportler sowie Menschen mit Schlafstörungen und Depressionen oder viel Stress einen höheren Bedarf an der Aminosäure haben.

Durch einen Mangel an Tryptophan können verschiedene Funktionen zwischen Botenstoffen nicht mehr erfüllt werden. So stabilisiert es beispielsweise den Serotoninspiegel und hält ihn den Tag über konstant, sodass in der Nacht genügend Melatonin gebildet werden kann. Dieses Hormon ist einen gleichmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich und sorgt für einen erholsamen Schlaf. Daher kann ein Mangel zu Einschlafproblemen sowie Schlafstörungen führen. Durch eine gezielte Nahrungsergänzung mit Tryptophan kann der Körper nachts wieder genügend Melatonin bilden und so in einen natürlichen Schlafrhythmus zurückfinden. Auch Stimmungsschwankungen, Angststörungen und Depressionen können auf einen Mangel an Tryptophan zurückzuführen sein.

Anwendung und Dosierung

In Deutschland ist L-Tryptophan als ein mildes Schlafmittel rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Zur Behandlung von Depressionen ist es in Deutschland nicht zugelassen, jedoch wirkt es sich auch positiv bei Depressionen und Stimmungsschwankungen auf den Körper aus. Erhältlich ist es als Tabletten mit 500 mg des Wirkstoffs in verschiedenen Packungsgrößen. Eine Nahrungsergänzung wird nur bei einem gesicherten Mangel empfohlen, von einer prophylaktischen Anwendung wird abgeraten.

Empfohlen wird eine Tagesdosis von ein bis zwei Gramm Tryptophan. Die schlaffördernde Wirkung des Medikaments tritt etwa 40 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein. Daher sollte der Einnahmezeitpunkt etwa eine halbe bis eine Stunde vor dem Zubettgehen sein.

Nebenwirkungen

Der tägliche Verzehr sollte drei Gramm nicht übersteigen, da zu hohe Dosen zu einer Veränderung des Blutbilds sowie zu Müdigkeit oder auch Muskelschmerzen führen können. Außerdem können Schwindel und Kopfschmerzen auftreten. Das natürliche Medikament hat jedoch im Gegensatz zu vielen chemischen Medikamenten kaum Nebenwirkungen und wirkt nicht toxisch auf den Körper. Daher ist es eine gute Alternative zu herkömmlichen Schlafmitteln oder Antidepressiva.

Empfohlene Produkte:

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