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B-Vitamin-Trio entscheidend für Homocytseinspiegel

B-Vitamin-Trio entscheidend für Homocytseinspiegel
Da Homocystein für den Körper giftig ist, muss es im Stoffwechsel schnell gebunden und unschädlich gemacht werden. Diese Aufgabe übernimmt das B-Vitamin-Trio: Vitamin B6, B12 und Folsäure.

Zuviel an Cholesterin führt zu Gefäßverengungen und kann in einem Herzinfarkt oder Schlaganfall enden. Dies ist inzwischen hinlänglich bekannt. Wussten Sie, dass auch ein anderer „Feind“ in unserem Körper zu den gleichen Erkrankungen führen kann und gleichzeitig in Verdacht steht, auch Alzheimer-Demenz und altersbedingte Makuladegeneration (die häufigste Ursache für schwere Seheinbußen jenseits der 50) zu begünstigen? Auch ein Zusammenhang mit Depressionen wurde gefunden. Es handelt sich um das Homocystein.

B-Vitamine regulieren Homocysteinstoffwechsel

Homocystein ist eine Aminosäure, die in der Nahrung nicht vorkommt und entsteht im Körper als Zwischenprodukt beim Abbau von Eiweiß aus Methionin (einer lebensnotwendigen Aminosäure). Da Homocystein für den Körper giftig ist, wird es schnell gebunden und damit unschädlich gemacht. Dies kann entweder mittels Vitamin B12 und Folsäure oder mittels Vitamin B6 geschehen. Vitamin B12 und Folsäure sorgen für die Rückumwandlung in Methionin, Vitamin B6 baut das Homocystein zu Cystein ab, das über die Nieren aus dem Körper ausgeschieden werden kann.

Wie kommt es trotzdem zu hohen Homocysteinspiegeln?

Zu viel an Homocystein im Blut wird auch als Homocysteinämie bezeichnet. Selten ist dafür ein genetischer Defekt verantwortlich. In der Mehrzahl der Fälle führen folgende Faktoren zu einem erhöhten Homocysteinspiegeln im Blut:

  • Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • häufiger Genuss von Kaffee (über 1 Liter pro Tag)
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht

Auch manche Medikamente (manche Lipidsenker, Epilepsiemedikamente, Parkinsonmittel aber auch Mittel gegen Sodbrennen und manche Antibiotika) erzeugen als Nebenwirkung einen erhöhten Homocysteinspiegel. Auch wenn im Alter die Nierenleistung nachlässt steigt der Homocysteinspiegel aufgrund der geringeren Ausscheidung an (um ca. 10% alle 10 Jahre).

Homocystein und Vitamin B12

Vitamin B12 erfüllt eine wichtige Aufgabe in der Verstoffwechslung von Homocystein. Ohne Vitamin B12 kann Homocystein nicht in die Aminosäure Methionin zurückverwandelt werden. Vitamin B12 senkt nachweislich den Homocysteinspiegel im Blut.

Homocystein und Vitamin B6

Vitamin B6 wandelt das giftige Homocystein in das ungiftige Cystein um, welches über die Nieren ausgeschieden werden kann. Über andere Mechanismen kann Vitamin B6 auch für den Erhalt glatter Gefäßinnenwände sorgen (eine Grundvoraussetzung zur Verhinderung von Arteriosklerose) und indirekt schädliches LDL-Cholesterin binden.

Homocystein und Folsäure

Auch Folsäure (Vitamin B9) ist bei der Rückverwandlung von Homocystein in Methionin maßgeblich beteiligt. Auf ausreichende Folsäurezufuhr sollte nicht nur in der Schwangerschaft geachtet werden. Folsäuremangel ist unter anderem auch Mitursache bei Blutarmut.

Studienergebnisse

Auch wenn aktuelle Studien teilweise noch uneins über die genauen Wirkungen sind, so wurde doch eine nachweisliche Senkung des Homocysteinspiegels im Blut bei Gabe von Vitamin B6, B12 und Folsäure erbracht. Empfohlen wird eine adäquate tägliche Zufuhr von Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure. Generell ist die Messung des Blutspiegels ab 40 Jahren empfohlen – muss aber selbst bezahlt werden.

B-Vitamine drosseln Homocystein

In neueren Studien mit Personen, die eine Homocysteinämie aufweisen wurde festgehalten, dass bei bis zu zwei Drittel ein Mangel an B-Vitaminen vorlag. Neben einer möglichen Gabe von Vitamin B6, B12 und Folsäure in Kombination können auch bestimmte Lebensmittelgruppen mit einem hohen B-Vitamin-Gehalt verzehrt werden.

Eine optimale Versorgung mit den B-Vitaminen kann durch Vollkornprodukte, Reis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte genutzt werden sowie Milch und Milchprodukte, Fisch, Hühner- und Schweinefleisch sowie eine Hand voll Nüsse insbesondere Erdnüsse, Haselnüsse und Walnüsse erreicht werden. Außerdem sollte nicht auf folsäurereiches Obst und Gemüse wie Apfelsinen, Avocados, Erdbeeren, Brokkoli, Chinakohl, Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Paprika und auch Kopfsalat verzichtet werden.

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