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Diuretika und der Einfluss auf die Nährstoffversorgung

Diuretika und der Einfluss auf die Nährstoffversorgung
Diuretika werden in der Medizin immer dann eingesetzt, wenn der Körper entwässert werden soll. Sie wirken über die Nieren und regen die Ausscheidung von Wasser an. Es gibt drei Diuretika-Gruppen, welche unterschiedlich auf den Vitamin- und Mineralstoff-Status des Körpers einwirken.

Prinzipiell kann man zwischen synthetischen und pflanzlichen Entwässerungsmitteln unterscheiden. Die synthetischen Präparate werden meistens von Medizinern verschrieben. Auch hier kann man mehrere Gruppen von Entwässerungsmedikamenten unterscheiden. Am bekanntesten sind die sogenannten "Schleifendiuretika". Außerdem gibt es "Thiazid"-Diuretika und kaliumsparende Diuretika.

Eines der Einsatzgebiete für Diuretika ist die chronische Herzinsuffizienz, die Ödeme und Wassereinlagerungen im Körper nach sich zieht. Außerdem können Diuretika als Begleittherapie bei Leber- und Nierenproblemen verordnet werden, die mit Wassereinlagerungen einhergehen. Die frei verkäuflichen pflanzlichen Diuretika verwenden meistens Menschen, die abnehmen möchten. Es geht hier meist um Entwässerungstees, Pflanzenextrakte in Tropfenform oder reine Pflanzenpresssäfte.

Entwässerung spült einige Nährstoffe aus

Wer häufig Urin lassen muss, verliert dabei auch mehr Salze und Nährstoffe. Es kann bei Missbrauch von Entwässerungsmitteln sogar zu Austrocknung oder Thrombosen durch eingedicktes Blut kommen. Von Schleifendiuretika und Thiazid-Präparaten weiß man, dass sie die Ausscheidung von Magnesium und Kalium begünstigen. Beides sind lebenswichtige Nährstoffe.

Schleifendiuretika sind außerdem für eine Verringerung des Vitamin B1-Spiegels verantwortlich. Dieser ist wichtig für die Herzgesundheit. Thiazid-Diuretika entwässern unter anderem Zink und B-Vitamine.

Die kaliumsparenden Entwässerungsmittel regen die Urinproduktion an. Sie führen aber keinen Kaliumverlust herbei. Ausgeschieden werden nur Natriumchlorid bzw. Kochsalz und Wasser. Diese Präparate nehmen insofern eine Sonderstellung ein. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass sie bei längerer Anwendung ebenfalls zum Verlust von Magnesium oder anderen Vitalstoffen führen.

Nährstoffdefizite ausgleichen

Wer wegen einer Nieren- oder Herzerkrankung ein Diuretikum nehmen muss, ist gut beraten, wenn er sein Nährstoffprofil prophylaktisch verbessert.

Die Ausscheidung bestimmter Nährstoffe unter Einfluss von Diuretika ist eine unbestrittene Tatsache. Da Magnesium und B-Vitamine lebenswichtig sind, ist es sinnvoll, mit Nahrungsergänzung gegenzusteuern.

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