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Informationen bei Laktoseintoleranz

Endlich wieder unbeschwert Milch und Milchprodukte genießen!

Was ist Laktose?

Laktose – auch Milchzucker genannt, ist ein natürlich in der Milch vorkommender Bestandteil. Der Zweifachzucker Laktose wird aus den einzelnen Bausteinen Glukose und Galaktose aufgebaut.

Gut zu wissen

Schauen Sie beim Einkauf genau auf das Etikett, denn seit 2005 muss nach der Allergenkennzeichnungsverordnung Laktose ausgewiesen werden.

Die Besonderheit der Laktose ist, dass diese natürlicherweise nur in der Milch von Säugetieren enthalten ist. Daher ist der Zweifachzucker in Milch und daraus hergestellten Produkten zu finden.

Laktose besitzt jedoch äußerst positive technologische Eigenschaften und findet daher auch Anwendung in der Herstellung verschiedener Erzeugnisse. So kann Milchzucker auch in Fertig- und Tiefkühlgerichten, als Überzug von Tabletten, als Trägerstoff von Gewürzen, Aromen und Geschmacksverstärkern sowie Fleisch- und Wurstwaren, enthalten sein.

Was ist Milchzuckerunverträglichkeit?

Bei der Milchzuckerunverträglichkeit – der sogenannten Laktoseintoleranz fehlt das Enzym Laktase, welches den Zweifachzucker Laktose in seine Einzelbausteine aufspaltet und anschließend eine Verdauung ermöglicht.

Ein Laktasemangel ist der weltweit am häufigsten vorkommende Enzymdefekt. Etwa 75% der erwachsenen Weltbevölkerung besitzt keine Fähigkeit Laktose zu verdauen. Hierzulande sind etwa nur 15-20% von einer Milchzuckerunverträglichkeit betroffen.

Eine Laktoseunverträglichkeit ist jedoch ein, in den Ursprüngen der Menschheit, ganz natürlicher Zustand. Im Laufe der Evolution kam es zu einer Veränderung des Laktase-Gens, wobei es jenen Menschen einen Überlebensvorteil verschaffte, die Milch von Säugetieren als Nahrungsquelle nutzten. Damit kam es im Laufe der Zeit dazu, dass Menschen den Milchzucker verdauen konnten.

Anteil laktoseintoleranter Menschen an der Gesamtbevölkerung

Anteil der Bevölkerung mit Laktoseintoleranz geografisch visualisiert

Was genau passiert bei einer Milchzuckerunverträglichkeit?

Um den Milchzucker verdauen zu können wird das Enzym Laktase benötigt. Im Dünndarm spaltet dieses den Zweifachzucker Laktose in seine einzelnen Bausteine Glukose und Galaktose, welche anschließend vom menschlichen Körper verwertet werden können.

Verdauung von Laktose bei normaler Funktion

Laktose (Milchzucker) gelangt in den Dünndarm. Das Enzym Laktase spaltet die Laktose in Glukose und Galaktose. Die Glukose und Galaktose werden aus dem Dünndarm aufgenommen.

Bei einer Laktoseintoleranz ist die Aktivität des Laktase-Enzyms kaum oder gar nicht vorhanden, so dass Laktose unverdaut in den Dickdarm gelangt. Dort wird der Milchzucker als Nahrungssubstrat von Darmbakterien genutzt. Es entstehen blähende Gase wie Kohlendioxid und Wasserstoff sowie kurzkettige Fettsäuren. Zudem kommt es zum Wassereinstrom in den Dickdarm. Durch die bakterielle Verdauung der Laktose sowie durch den Wassereinstrom in den Dickdarm kommt es zu Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Blähungen.

[GRAFIK] [Bildunterschrift] Bei einer Laktoseintoleranz wird Laktose im Dünndarm nicht aufgespalten, weil das Enzym Laktase nicht ausreichend vorhanden ist. Im Dickdarm wird die ungespaltene Laktose von Darmbakterien vergoren.

Wie kommt es zu einer Laktoseintoleranz?

Für eine eingeschränkte oder nicht vorhandene Laktaseaktivität kann es verschiedene Ursachen geben. Hierbei unterscheidet man zwischen einem primären, einem sekundären und einem angeborenen Laktasemangel.

Die primäre Laktoseintoleranz ist die am häufigsten vorkommende Ursache. Hierbei nimmt die Laktaseaktivität mit zunehmendem Alter immer mehr ab. Dieser sich langsam entwickelnde Laktasemangel ist nicht rückläufig. Eine sekundäre Laktoseintoleranz entwickelt sich häufig in Folge schwerer Darmerkrankungen, aber z. B. auch durch Antibiotikaeinnahme.

In den meisten Fällen normalisiert sich die Laktaseaktivität nach der Heilung der Erkrankung bzw. Einstellen des Antibiotikums. Der angeborene Laktasemangel kommt sehr selten vor und ist ein von Geburt an bestehendes Fehlen der Laktaseaktivität. In diesem Falle muss eine gänzlich laktosefreie Diät eingehalten werden, wobei auch Muttermilch zu starken Beschwerden beim Säugling führt.

Wie kann man eine Laktoseintoleranz feststellen?

Um eine Laktoseintoleranz festzustellen gibt es viele verschiedene Methoden. Am einfachsten und angenehmsten ist das kurzeitige Einhalten einer laktosefreien Diät – einer Eliminationsdiät. Wenn sich im Zuge dieser Diät die Beschwerden einstellen, kann man davon ausgehen, dass eine Laktoseintoleranz vorliegt.

Eine weitere zuverlässige Methode ist der H2-Atemtest. Hierbei wird gemessen, ob sich nach der Einnahme von Laktose das Gas Wasserstoff im Dickdarm gebildet hat. In mehreren Messungen wird hier der Gehalt an H2 in der Atemluft gemessen.

Zusätzlich gibt es noch zwei andere, aber sehr aufwendige Methoden, die Sie beim Arzt vornehmen lassen können. Bei dem Blutzucker-Laktose-Test werden nach oraler Laktoseaufnahme in regelmäßigen Abständen Blutproben entnommen und analysiert. Beim neuartigen Laktose-Gentest wird ein Abstrich der Wangenschleimhaut oder eine Blutprobe entnommen und auf die genetische Veranlagung zur primären Laktoseintoleranz untersucht. Dieser Test kostet ungefähr 70€ und zählt nicht zu den Leistungen der Krankenkassen.

Was kann man bei Laktoseintoleranz tun?

Bei einer Milchzuckerunverträglichkeit ist es notwendig auf eine laktosearme bzw. laktosefreie Ernährung zu achten. Die verträgliche Menge an Milchzucker variiert jedoch von Mensch zu Mensch. Daher ist es sinnvoll auszutesten, welche Laktosemengen verträglich sind und welche nicht.

Laktosegehalte verschiedener Lebensmittel

[TABELLE] --> BOX

Gut zu wissen

Gereifte Käsesorten enthalten keine Laktose, da diese im Laufe des Reifeprozesses zu Milchsäure abgebaut wird. Daher können Sie z. B. Käsesorten wie mittelalten Gouda oder Parmesan bedenkenlos essen.

Mit der nachfolgenden Grafik sehen Sie auf einen Blick welche Laktase Dosierung Sie für welche Lebensmittel bzw. Lebensmittelkombinationen wählen sollten.

Laktosegehalt von Lebensmitteln in Gramm

[GRAFIK]

Wie muss man Laktase Kapseln einnehmen?

Abhängig von der körpereigenen Laktaseaktivität bzw. von dem Milchzuckergehalt im verzehrten Lebensmittel, sollten Sie die Dosierung des Laktase-Enzyms ganz individuell und bedarfsgerecht festlegen. Nehmen Sie die Laktase Kapseln immer direkt vor oder während einer laktosehaltigen Mahlzeit ein.

Mit unseren Laktase Kapseln in drei verschiedenen Stärken können Sie problemlos ganz individuell festlegen, welche Laktasemenge Sie benötigen. Angegeben wird die Laktase Stärke in FCC-Einheiten. FCC steht für Food Chemical Codex und ist ein Maß dafür, wie viel Laktose im Lebensmittel umgesetzt wird. Mit einer ZeinPharma® Laktase Kapsel 3500 FCC können ca. 5g Laktose abgebaut werden. Sie können das Laktase-Pulver in den Kapseln auch direkt über Ihre Speisen geben. Jedoch sollten Sie dies nicht über sehr heiße, da das Laktase-Enzym hitzeempfindlich ist. Beim Verzehr von sehr kalten bzw. sehr heißen Speisen, kann die Laktaseaktivität eingeschränkt sein. In diesem Falle wählen Sie eine höhere Dosierung des milchzuckerspaltenden Enzyms.

Immer eine gute Wahl – Laktase Kapseln von ZeinPharma®

Um nicht auf die milchzuckerhaltigen Leckereien verzichten zu müssen, greifen Sie einfach zu jeder laktosehaltigen Mahlzeit zu unseren hochwertigen Laktase Kapseln.

Selbstverständlich sind unsere Produkte in gewohnter ZeinPharma® Top-Qualität. Wir verwenden einen ausgewählten vegetarischen Laktase Rohstoff. Für eine ganz individuelle und bedarfsgerechte Dosierung bei Laktoseintoleranz, bieten wir unsere Laktase Produkte in drei verschiedenen Stärken an. Zudem sind die Laktase Kapseln 12000 FCC in einer rein pflanzlichen Kapselhülle und somit zu 100% vegetarisch.

Frei nach unserem Motto "Gesundheit darf kein Luxus sein" sind alle ZeinPharma® Laktase Produkte zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhältlich – natürlich auch in Ihrer Apotheke.

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