Fettstoffwechsel anregen – wie kann man damit langfristig Erfolg haben?

Den Fettstoffwechsel anzuregen, das führt eventuell nicht nur zum Verlust von überflüssigen Kilos, sondern sorgt auch für ein besseres und gesünderes Körpergefühl. Man sollte im Rahmen einer Ernährungsumstellung langfristig bewusst darauf achten, was man isst und trinkt – und nicht nur auf ein paar Fettkiller-Tipps setzen und ansonsten ganz normal weiteressen. Lesen Sie im Folgenden, wie Sie es auf zuverlässige Weise schaffen, Ihren Fettstoffwechsel anzuregen.

 

Nicht übertreiben!

Nulldiäten, komplett auf Fett oder Kohlehydrate zu verzichten, das bringt, wenn überhaupt, nur kurzfristige Ergebnisse und langfristig gesehen ein dickes Plus auf der Waage (Jo-Jo-Effekt). Ein langsames Anregen des Fettstoffwechsels durch Sport und mäßige Kalorienreduzierung schont die Gesundheit und bringt bleibende Erfolge.

Die Grundlage für einen guten Fettstoffwechsel schaffen

Sportliche Betätigung: Wer bisher noch gar keinen Sport ausübt, deutliches Übergewicht und/oder Gelenkprobleme hat, sollte ggf. in Absprache mit dem Arzt ein leichtes Trainingsprogramm beginnen. Mini-Bewegungseinheiten kann man durchaus ins Alltagsleben einbinden, wenn man so viel wie möglich zu Fuß unterwegs ist, den Aufzug meidet und vielleicht abends einen kleinen Spaziergang einlegt. Sport vor dem Frühstück ist ein hervorragender Fett-Killer, aber das ist nicht jedermanns Sache. Die sportliche Aktivität ist aber immer noch eines der zuverlässigsten Mittel, wenn man den Fettstoffwechsel anregen will.

Genug schlafen: Studien haben gezeigt, dass Schlafmangel zu mehr Appetit führt und dadurch zur Aufnahme von mehr (fetthaltigem) Essen. Zudem kommt der Hormonhaushalt des Körpers, der u.a. Appetit und Sättigung beeinflusst, durcheinander. Zwischen Schlafmangel und erhöhtem Körperfettanteil scheint es zumindest bei übergewichtigen Kindern einen deutlichen Zusammenhang zu geben.

Regelmäßig essen: Grundsätzlich ist nur die Gesamt-Kalorienzahl aller über den Tag hinweg konsumierten Mahlzeiten und Snacks entscheidend. Auf Frühstück und Mittagessen sollte aber soweit als möglich nicht verzichtet werden. Mit leerem Magen ist man nämlich beim Arbeiten eventuell nicht optimal leistungsfähig und neigt dazu, am Schreibtisch sitzend nebenbei Süßes oder andere Snacks zu essen. Die zeitliche Verteilung der Kalorien ist zwar eher nebensächlich, aber es gibt Hinweise darauf, dass ein Verzicht auf das Abendessen (insbesondere mit vielen Kohlehydraten) sinnvoll sein kann. Das sorgt dafür, dass der Blutzucker bzw. der Insulin-Spiegel nicht so stark ansteigen und der Körper nachts eher auf Fettreserven zurückgreift als neue Pölsterchen aufzubauen.

Der wichtigste Tipp um den Fettstoffwechsel anzuregen:

Versuchen Sie, Stress so weit als möglich zu vermeiden. Stress treibt nämlich u.a. den Cortisol-Spiegel nach oben und das macht ggf. hungrig.

Ein entspannendes Hobby oder die bewusste Trennung von Arbeit und Freizeit kann sich positiv auswirken, und zwar nicht nur auf das Essverhalten, sondern auf Körper, Geist und Seele.

 

Richtig essen und Fettstoffwechsel anregen – es gibt keinen Trick 17

Es gibt viele Tipps und Tricks, die in Zusammenhang mit dem Thema Fettstoffwechsel anregen immer wieder genannt werden. Diese Tipps können im Rahmen einer Ernährungsumstellung durchaus sinnvoll sein, für sich allein genommen sind sie allerdings oft nicht ausreichend. Hier zwei der derzeitig beliebtesten Schlagworte aus dem Bereich der sogenannten Fettkiller:

Scharfe Gewürze: Chili, Tabasco, scharfes Paprikapulver/Cayennepfeffer und andere scharfe Gewürze bringen durch den Wirkstoff Capsaicin die Thermogenese (=den Wärme-Haushalt des Körpers) in Schwung. Dadurch wird der Fettstoffwechsel angeregt und das gerade an so hartnäckigen Stellen wie z.B. am Bauch. Capsaicin hat bei regelmäßigem Genuss aber auch einen mäßigenden Einfluss auf das Wachstum der Fettzellen. Natürlich muss man hier trotzdem mit Sport oder allgemeiner Kalorienreduzierung nachhelfen. Eine ähnliche Wirkung wird dem Ingwer dank der Inhaltsstoffe Gingerol bzw. Shogaol zugeschrieben.

L-Carnitin: Diese natürlich vorkommende Aminosäure beeinflusst den Energiestoffwechsel positiv bzw. fördert den Fettsäuren-Umsatz in den Zellen. Normalerweise wird das L-Carnitin über die Nahrung aufgenommen (vor allem in Fleischextrakt und rotem Fleisch enthalten) bzw. aus der aufgenommenen Nahrung vom Körper selbst hergestellt. Studien zur Wirkungsweise bezüglich der Anregung des Fettstoffwechsels dieses Stoffes laufen noch.

Viel Trinken und dabei Kalorien sparen

Viele Menschen neigen dazu, gerade bei Getränken die Kalorienzahl zu vernachlässigen. Zuckerhaltige oder alkoholische Getränke sind echte Kalorienbomben, aber es gibt gute Alternativen.

Wasser: Wasser ist für den Körper lebensnotwendig und hat noch dazu keine Kalorien. Wichtig zu wissen: Hunger-Gefühle zwischendurch sind manchmal einfach nur Durst-Signale des Körpers. Mit einem Glas Wasser kann man hier schnell Abhilfe schaffen. Genug zu trinken, ist in jedem Fall eine gute Idee und hilft auch dabei, den Stoffwechsel als Ganzes in Schwung zu halten.

Tee: Viele Menschen trinken leidenschaftlich gerne Tee. Dieses Getränk bringt wenig Kalorien mit, hat aber doch etwas mehr Geschmack als pures Wasser. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, kann auf Grünen Tee oder Weißen Tee zurückgreifen. Beide Tees können – Studien zufolge – neben anderen positiven Auswirkungen auf den Körper auch den Fettstoffwechsel anregen.

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