Calciumräuber - Oxalsäure, Phosphat & Kochsalz

Der Calciumbedahttps://www.youtube.com/watch?v=OlHe7Z1sGX4rf und die Veränderungen je nach Lebensalter

Ein Neugeborenes benötigt bereits 220 mg Calcium am Tag. Heranwachsende Kinder brauchen je nach Altersstufe bis zu 1200 mg Calcium am Tag, damit sie ungestört wachsen können. Erwachsene brauchen mit 1000 mg Calcium pro Tag zwar später etwas weniger, aber in diesem Fall ist zu beachten, dass sich mit zunehmendem Alter die Fähigkeit verringert, Calcium auch resorbieren und im Stoffwechsel verwerten zu können. Besonders Frauen nach der Menopause können dann aufgrund hormoneller Veränderungen nur noch ca. die Hälfte an Calcium aus der gleichen Menge calciumhaltiger Nahrung herausziehen wie junge Frauen. Insofern ist es wichtig, besonders bei Kindern und Frauen nach der Menopause darauf zu achten, dass nicht auch noch Calciumräuber wie Oxalsäure, Phosphat und Kochsalz die Calciumaufnahme beeinträchtigen.

Auch die Art der Ernährung beeinflusst die Calciumaufnahme

Heute ernähren sich viele Menschen vegetarisch. Dabei ist in Bezug auf die Calciumversorgung zu unterscheiden, ob es sich bei dieser Kostform um eine ovo-lacto-vegetabile, lacto-vegetabile oder aber vegane Kostform handelt. Bei vegetarischen Kostformen, die Milch erlauben, ist die Calciumversorgung normalerweise nicht gefährdet, bei einer veganen Kostform gehört allerdings sehr viel Wissen um die Zusammensetzung der einzelnen Lebensmittel dazu, damit es nicht zu einem gefährlichen Calciummangel kommen kann. Besonders bei dieser Kostform muss beachtet werden, dass keine versteckten Calciumräuber im Nahrungsplan lauern. Häufig haben laut Nährwerttabelle oxalsäurehaltige Lebensmittel einen besonders hohen Calciumgehalt. Dazu gehören beispielsweise Spinat, Mangold oder Rhabarber, die von Veganern mit unzureichenden Kenntnissen über Calcium- und Eisenräuber häufig in größeren Mengen verzehrt werden. Das schadet dem Körper natürlich und nutzt ihm gar nicht.

Die Calciumhomöostase

Unter Calciumhomöostase versteht man das komplizierte Zusammenspiel im Körper, um immer für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Calcium und Phosphor zu sorgen. Im menschlichen Körper und dem aller höheren Wirbeltiere wird dieses Gleichgewicht in Form dieses hormonellen Zusammenspiels mit Hilfe des Skeletts reguliert, in das zu viel Calcium eingelagert und aus dem bei Bedarf auch Calcium wieder herausgezogen werden kann. Die Hormone Parathormon und Calcitriol (dabei handelt es sich um aktiviertes Vitamin D) sowie der Fibroblast Growth Factor 23 steuern unter normalen Umständen diese komplizierten Zusammenhänge und reagieren sofort auf zu hohe und zu niedrige Calcium- und Phosphatwerte.

Die Calciumräuber Oxalsäure, Phosphat und Kochsalz

Wie bereits erwähnt, gehört Oxalsäure zu den besonders hervorzuhebenden Calciumräubern in der Nahrung. Sie bindet Calcium. Obwohl in diesen Lebensmitteln laut Tabelle bereits größere Mengen an Calcium enthalten sind, binden sie über die Nahrung aufgenommen zusätzlich das Calcium aus anderen Lebensmitteln und können es sogar aus dem Körper selbst herausziehen. Viel Oxalsäure ist in Lebensmitteln wie Spinat, Mangold, Rhabarber, aber auch Kakao oder schwarzem Tee enthalten. Insofern gehören auch Milchprodukte, die Kakao enthalten, zu den Calciumräubern und sollten nicht zu häufig verzehrt werden. Phosphate und Kochsalz können ebenfalls eine Komplexverbindung mit Calcium eingehen und so Calcium aus dem Körper herausziehen. Phosphate sind überwiegend in Wurstwaren enthalten. Es ist deshalb empfehlenswert, zu viel Wurst häufiger durch eine Scheibe Käse zu ersetzen. Ebenso sollte in der Küche Salz immer sparsam verwendet werden.

Weitere Calciumräuber sind:

  • Pommes Frites
  • Fischstäbchen
  • Schmelzkäse
  • Erdnüsse geröstet
  • Fertiggerichte
  • Rhabarber
  • Kaffee
  • Cola
  • Alkohol

Calciumbilanz ausgleichen

Wer auf seine Essgewohnheiten nicht verzichten möchte sollte seine Calciumbilanz zuverlässig ausgleichen. Wer ohne den täglichen Blick in die Nährwerttabelle seine tägliche Calciumzufuhr sicherstellen möchte kann ergänzend gerne auf das gut bioverfügbare natürliche Sango Korallen Calcium 2:1 zurückgreifen.

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