Ernährung bei Arthrose

Man wird immer wieder darauf hingewiesen, Zucker, Fett und Alkohol nur in geringen Mengen aufzunehmen, viel frisches Obst und Gemüse in die Ernährung zu integrieren und ausreichend Wasser zu trinken. Dass die Ernährung großen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, ist ein unumstößlicher Faktor. Manche Ärzte der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehen sogar davon aus, bestimmte Krankheiten allein durch eine Umstellung der Ernährung heilen zu können.

Falsche Ernährung als Auslöser von Arthrose

Arthrose bezeichnet die Abnutzung von Knochen und Knorpeln in den Gelenken und ist in den meisten Fällen eine durch das Alter bedingte Verschleißerscheinung des Körpers. Ähnlich wie Scharniere nutzen sich auch die Gelenke mit der Zeit ab. Die Arthrose zählt weltweit zu den häufigsten Gelenkerkrankungen. Allein in Deutschland leiden rund 5 Millionen Menschen an ihren Auswirkungen.

Falsche Ernährung und ein generell ungesunder Lebensstil mit zu wenig Bewegung können dazu führen, dass die Arthrose bereits in verhältnismäßig jungen Jahren auftritt. Die Gelenke werden über die Gelenkflüssigkeit (Synovia) mit Nährstoffen versorgt. Auch Abfallprodukte des Gelenkstoffwechsels werden auf diesem Weg entsorgt. Damit diese Transport-Prozesse richtig ablaufen, muss das Gelenk bewegt werden. Nur so verteilt sich die Gelenk-Flüssigkeit optimal in den Gelenken und über die Knorpel. Sport fördert die Durchblutung und „schmiert“ die Knorpel, Sehnen und Bänder mit der Gelenksflüssigkeit. Bereits zwei bis dreimal pro Woche eine halbe Stunde mäßige Bewegung wie Nordic Walking oder Schwimmen reicht aus, um die Symptome der Arthrose merklich zu verbessern oder sie erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Das können Sie tun

Mit dem Risiko, an Arthrose zu erkranken, muss man keinesfalls leben. Denn eine gesunde Lebensweise kann dazu führen, dass die Gelenke bis ins hohe Alter nahezu beschwerdefrei benutzt werden können.

In vielen Fällen ist Übergewicht die Ursache für die zunehmende Schädigung der Gelenke. Durch ein hohes Körpergewicht werden die Gelenke zusätzlich belastet und die Abnutzung erfolgt um ein Vielfaches schneller. Davon sind vor allem die tragenden Gelenke betroffen, auf denen viel Gewicht lastet, so etwa die Hüfte oder das Knie. Doch auch nichttragende Gelenke, wie Ellenbogen oder Handgelenk, werden durch Übergewicht zunehmend in Mitleidenschaft gezogen. Der Grund dafür sind Experten zufolge bestimmte Stoffe, die in den Fettzellen produziert werden und Entzündungen in den Gelenken auslösen können. Je weniger Körperfett vorhanden ist, desto weniger dieser entzündungsfördernden Stoffe werden freigesetzt und desto geringer ist das Risiko, an Arthrose zu erkranken.

Diese Lebensmittel begünstigen Arthrose

Lebensmittel, die unseren Körper übersäuern, sind Gift für die Gelenke. Vom Speiseplan streichen sollten Arthrose-Patienten unter anderem Schweinefleisch, Fertiggerichte, Wurst, Sahne, Kaffee, Schwarztee oder Alkohol. Nur in Maßen genossen werden sollten Rindfleisch, zuckerhaltige Speisen, Tomaten, Spargel, Nüsse und Zitrusfrüchte.

Ernährung als Arthrose-Hemmer

Im Gegensatz dazu helfen basische Produkte, die noch dazu reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind, die Gelenk-Gesundheit zu verbessern. Dazu gehören vor allem Obst, Gemüse, Salate, Kartoffeln, ungeschälter Reis, Dinkel, Pflanzenöle (vor allem Oliven-, Walnuss-, Sesam- und Rapsöl), grüner Tee, Rosmarin, Oregano, Ingwer, Honig, Zimt und Chili. Gemeinsam mit ausreichend Bewegung hilft die Ernährung auch bei bereits bestehender Arthrose, die Gelenke nicht völlig versteifen zu lassen.

Positiv wirkt die Versorgung der Gelenke mit wichtigen

Gelenk-Nährstoffen. Das sind Vitamine und Mineralstoffe, die die Funktion der Gelenke unterstützen. Mangan ist z.B. einer dieser Stoffe, denn es unterstützt die Knorpelbildung und kann so zur Regeneration der Gelenke beitragen. Vitamin C, Zink und Vitamin E sind starke Antioxidantien - sie können freie Radikale neutralisieren, die bei Entzündungen im Körper oft auftreten. Solche freien Radikale können die Zellen schädigen und so zum Fortschreiten von Entzündungen beitragen.

Zudem können Bausteine der Knorpel zugeführt werden, z.B. Chondroitin, Glucosamin oder MSM (Methylsulfonylmethan). Chondroitin und Glucosamin sind natürliche Bestandteile der Gelenke und Knorpel. MSM ist eine Quelle für organischen Schwefel, welches im Körper im Bindegewebe wie den Knochen und Knorpeln eine Rolle spielt.

Mit den ZeinPharma Gelenk-Kapseln erhalten Sie die wichtigsten Gelenk-Nährstoffe in hoher Dosierung. Die wertvolle Kombination natürlicher Knorpel-Bestandteile, Vitamine und Mineralien versorgt das Bindegewebe sowie Knorpel und Knochen optimal. So können die Gelenke vor Abnutzungen geschützt und Entzündungen verringert werden.

Arthrose kann nicht geheilt werden

Nach wie vor gibt es kein Medikament und keine Therapie, die die Arthrose heilen, sprich, den Zustand des Gelenks vor der Erkrankung wieder herstellen könnte. Das Knorpelgewebe des arthrotischen Gelenks ist unwiderruflich zerstört und kann auch durch noch so gesunde Ernährung nicht mehr repariert werden. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, bereits im Vorfeld die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um der Volkskrankheit gar nicht erst anheim zu fallen.

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