Richtige Ernährung bei Arthrose

Die Arthrose ist die häufigste Form der Gelenkerkrankungen und kennzeichnet sich dadurch aus, dass die Knorpelschicht einer oder mehrerer Gelenke immer dünner wird, sodass sich diese bei fortschreitender Arthrose schließlich ganz auflöst. Hierdurch werden Bewegungen immer eingeschränkter und nur noch unter Schmerzen möglich.

Ernährung und Arthrose

Mit der richtigen Ernährung bei Arthrose können Entzündungen gehemmt und Schmerzen gelindert werden. Empfehlenswert ist vor allem eine basische Ernährung, um den Körper vor einer Übersäuerung zu schützen. 

Ursachen

Eine Hauptursache für Arthrose ist der altersbedingte Knorpelverschleiß. Allerdings kann aber auch eine falsche und ungesunde Ernährung zu einer Arthrose führen. Dabei kann ein Risikofaktor Übergewicht sein, da hierdurch die Gelenke stärker belastet werden, wodurch der Knorpel auch wesentlich schneller verschleißt.

Darüber hinaus vermuten Experten aber auch einen Zusammenhang zwischen der Reduzierung von Körperfett und der Abnahme von entzündungsvermittelnden Stoffen (z.B. Resistin, Leptin oder Adiponektin), die in den Fettzellen gebildet werden. Demnach kann es bei der Reduzierung von Körperfett auch zu weniger Gelenksentzündungen im Rahmen der Arthrose kommen.

Übersäuerung des Körpers vermeiden

Durch eine ungesunde Ernährung bei Arthrose kann es schnell zu einer Übersäuerung (Azidose) kommen, die kaum noch vom Körper neutralisiert werden kann. Unter anderem lagern sich die sogenannten Schlacken an den Gelenken ab, sodass hier der Stoffwechsel gestört wird und es zu schmerzhaften Gelenksentzündungen kommen kann, wenn der Körper probiert, diese Schlacken auszuscheiden.

Des Weiteren greift der Körper auf die eigenen Mineralienreserven in den Knochen zurück, wenn ihm durch eine gesunde Ernährung nicht ausreichend Mineralien zugeführt werden. Durch den dauerhaften Mineralienmangel kann dann kein neuer Knorpel aufgebaut werden. Aus diesem Grund ist eine basische Ernährung bei Arthrose empfehlenswert, damit es zu keiner Übersäuerung kommt. Aufgrund dessen, dass die entzündungsvermittelnden Stoffe aus der Omega-6-Fettäure (Arachidonsäure) hervorgehen, ist es ebenso empfehlenswert, auf arachidonsäurehaltige Nahrungsmittel zu verzichten. Hingegen sollten Omega-3-Fettsäuren nicht auf dem Speiseplan fehlen, da diese Entzündungen hemmen und Arthrose-Symptome lindern können.

Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Gemüse, Salat, Obst, Naturreis, Dinkel sowie Kaltwasserfische werden in Bezug auf die Ernährung bei Arthrose besonders empfohlen. Zudem soll Hirse bei Regeneration der Knorpelmasse helfen. Darüber hinaus besitzt Grüner Tee mit Zitrone eine entzündungshemmende Wirkung, der die arthrosebdingten Schmerzen lindern kann.

Im Verdacht an den Entzündungsprozessen einer Arthrose beteiligt zu sein, stehen auch die sogenannten freien Radikale. Demzufolge empfiehlt sich eine Vitamin A, E und C haltige Ernährung. Hier dürfen auch Kupfer und Selen nicht fehlen.

Kräuter und Gewürze gegen Arthrose

Vor allem die Gelenksschmerzen machen vielen Betroffenen zu schaffen. Da die Natur zahlreiche Gewächse zur Hemmung der Entzündung bereithält, ist es empfehlenswert, bei der Ernährung auf variierende Kräutermischungen zurückzugreifen. Diese Kräutermischungen können zum Beispiel aus Petersilie, Kurkuma, Dill, Fenchel, Kreuzkümmel, Oregano, Anis, Thymian, Rosmarin oder Ingwer bestehen. So lassen sich beispielsweise Salate oder auch Fischgerichte mit einigen Kräutern hervorragend würzen.

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