Was steckt hinter den Gütesiegeln

Sich im Siegel-Dschungel zurechtfinden

Unter www.label-online.de können Sie sich über die Vertrauenswürdigkeit von Gütesiegeln informieren. Die Internetseite hilft Verbrauchern, sich im Dschungel der Labels zurechtzufinden.

Bei Begriffen wie "aus kontrolliertem Anbau", "umweltschonend" und "unbehandelt" ist Vorsicht geboten. Diese sind nicht geschützt und können von Herstellern beliebig auf ihre Produkte aufgedruckt werden. Ein Beispiel für unzuverlässige Labels ist das Siegel "Oekotex 100". Es besagt lediglich, dass ein Textilprodukt nach der Herstellung keine Giftstoffe mehr aufweist. Ob bei der Produktion welche eingesetzt wurden, kann aber nicht nachgewiesen werden.

„Besonders empfehlenswert“ – vertrauenswürdige Gütesiegel

1. Regionalfenster

Bei diesem Gütesiegel handelt es sich um eine Kennzeichnung von regionalen Zutaten in Lebensmitteln. Mit der Zertifizierung von Produkten verschafft das Label den Verbrauchern eine Transparenz über die Herkunft einzelner Zutaten. Es gibt Information darüber, welche Zutaten tatsächlich zu 100 Prozent aus der angegebenen Region stammen und wo sie zum Endprodukt verarbeitet wurden.

2. Tierschutzlabel

Das Tierschutzlabel garantiert bei Schweinefleisch und Hühnerfleisch eine Produktion unter strengen Tierschutzstandards. Die Zertifizierung wird in den zwei Stufen "Einstiegsstufe" und "Premiumstufe" vergeben: Die "Einstiegsstufe" erhalten Betriebe für mehr Platz in der Tierhaltung und die "Premiumstufe" für Auslaufmöglichkeiten und zusätzliche Außenklimabereiche. Zudem will das Label die Verbraucher dazu anregen, den Fleischkonsum zu reduzieren und ein Bewusstsein im Umgang mit artgerechter Tierhaltung zu entwickeln.

3. Bio-Siegel und EU-Öko-Logo

Für das deutsche Bio-Siegel und das EU-Öko-Logo gelten die gleichen EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Produkte, die mit einem der beiden Siegeln gekennzeichnet sind, stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, kurz kbA. Bei Fleisch und Fleischerzeugnissen garantieren sie eine artgerechte Tierhaltung und Fütterung. Pflanzliche Lebensmittel müssen unter Einhaltung der Umweltschutz-Kriterien hergestellt werden. Verarbeitete Bio-Produkte erhalten diese Gütesiegel nur, wenn mindestens 95 Prozent aller Zutaten aus dem ökologischen Landbau stammen. Gentechnische Verfahren sind in Bio-Lebensmitteln strengstens verboten.

5. MSC-Siegel

Die Marine Stewardship Council (MSC) ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die Kriterien für den verantwortungsbewussten und nachhaltigen Fischfang aufgestellt hat. Die Organisation übernimmt seit 1997 zusammen mit anderen Vertretern die Funktion des Labelträgers. Ziel des MSC-Labels ist es, eine Überfischung zu verhindern. Fischereien auf der ganzen Welt können sich für das MSC-Siegel zertifizieren lassen.

6. Fairtrade-Siegel

Seit 1992 können bestimmte Produkte mit dem Fairtrade-Siegel gekennzeichnet werden, die die sozialen und ökologischen Fairtrade-Kriterien erfüllen. Unternehmen müssen sich über einen Lizenzvertrag zur Einhaltung der Fairtrade-Standards verpflichten. Dazu zählen zum Beispiel garantierte Mindestpreise, langfriste Handelsbeziehungen, faire Löhne für Arbeiter, Verbot von Kinderarbeit sowie Einhaltung der Umweltschutzmaßnahmen. Die Kontrolle übernimmt die Zertifizierungsgesellschaft FLO-CERT GmbH.

Zertifizierte Produkte von ZeinPharma®

ZeinPharma® legt viel Wert auf Qualität und die Einhaltung ökologischer Standards. Entdecken Sie in unserem Sortiment die Vielfalt an zertifizierten Produkten. Nahrungsergänzungsmittel wie etwa die Bio Cranberry Kapseln, Bio Maca Presslinge und Bio Moringa Kapseln entsprechen vollkommen den EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Das EU-Öko-Logo kennzeichnet die Zertifizierung unserer Bio-Produkte. Wir garantieren zudem eine 100-prozentige natürliche Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, denn sie kommen ganz ohne Konservierungsstoffe und künstliche Aromastoffe aus.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Weitere Beiträge zu dieser Kategorie