Wanderstöcke für Gelenke

Obwohl unsere Vorfahren bereits vor mehr als 5 Millionen Jahren den aufrechten Gang eingeführt haben, hat sich der richtige Rhythmus des 4-Beiners beim Gehen und Traben in unseren Genen gehalten. Das macht auch Sinn, weil die Arme – im richtigen Rhythmus bewegt – einen Teil der notwendigen Energie für das Gehen und Laufen aufnehmen.

Volkskrankheit Arthrose

Gorillas und Schimpansen haben keine Wanderstöcke

Gorillas und Schimpansen haben keine Wanderstöcke, aber sie haben sehr lange Arme. Was lag also näher, als dass sie zur Unterstützung beim Gehen und Laufen ihre Arme nicht nur im Geh- oder Laufrhythmus schwingen lassen, sondern sich ein wenig direkt darauf abstützen. Diese spezielle Gangart wird Knöchelgang genannt, weil sie die Finger nach innen abwinkeln und sich mit den Knöcheln abstützen. Diese Gangart wurde bisher nur bei Schimpansen und Gorillas beobachtet. Es handelt sich wahrscheinlich um eine spezielle Entwicklung, die eine logische Folge der langen Arme waren. Unsere menschenähnlichen Vorfahren (Hominiden) kannten den Knöchelgang nicht.

Wir verfügen zwar nicht über so lange Arme wie Schimpansen und Gorillas, aber die Intelligenz des homo sapiens hat uns dafür Wanderstöcke beschert. Wir 2-Beiner können die Vorteile des rhythmischen Gehens der 4-Beiner mit den Vorteilen des Knöchelgangs der Gorillas verbinden. Wir sind in der Lage, Belastungen beim Gehen besser zu verteilen.

Wanderstöcke – Ersatz fürs Abspecken?

Der „richtige“ Einsatz der Wanderstöcke kann in der Tat die Wirbelsäule und die Gelenke von Hüfte abwärts um ein paar Kilogramm entlasten, so dass sich das für Hüfte, Knie und Füße anfühlt als ob vorher ein paar Kilogramm abgespeckt worden wären. Gleichzeitig werden die Schulter- und Ellenbogengelenke mobilisiert und die entsprechenden Muskeln trainiert.

Auf die richtige Stocklänge kommt es an

Um die Vorteile, die Wander- oder Trekkingstöcke bieten, richtig nutzen zu können, ist die Einstellung der Stocklänge auf Ihre Körpergröße und auf die Umgebungsbedingungen wichtig. Die Faustformel dazu lautet: Körpergröße (cm) x 0,7 = Stocklänge (cm). Die Stocklänge für eine Person mit einer Körpergröße von 177cm sollte damit auf 185 cm x 0,7 = 124 cm eingestellt werden. Das allein ist aber nicht ausreichend. Wenn Sie bergauf gehen, neigen Sie den Oberkörper weiter vor und zusätzlich steigt der Boden vor Ihnen an. Beim Bergabgehen ist es genau umgekehrt, so dass die optimale Stocklänge beim Hinaufgehen kürzer ist als beim Hinabgehen. Sie können die Stocklänge so korrigieren, dass Ihr Unterarm mit dem Oberarm möglichst einen geraden Winkel bildet.

Ihre Gelenke haben mehr verdient als nur Wanderstöcke

Gesundheit tut nicht weh, das ist schön, aber da liegt auch die Crux, denn wenn etwas nicht schmerzt, meinen wir, uns nicht darum kümmern zu müssen. Dabei ist ein wenig Schutz der Gelenke vor frühzeitigem - und meist schmerzhaftem – Verschleiß ganz einfach. Einen Beitrag können die richtig gehandhabten Wanderstöcke sein. Ein weiterer Beitrag kann darin bestehen, das für Ihren Fuß optimale Schuhwerk zu tragen. Kurioserweise haben Untersuchungen in den USA gezeigt, dass spezialisierte Laufschuhe zu höheren Belastungen an den Gelenken führen können als das Laufen ohne – also barfuß!

Eine weitere wichtige Vorbeugungsmaßnahme besteht darin, die Gleitflächen in den Gelenken, die für die „reibungslose“ Bewegung verantwortlich sind, optimal mit Nährstoffen zu versorgen, was in der heutigen Zeit über die normale Nahrungsaufnahme nicht unbedingt gegeben ist. Eine wirksame Rundumversorgung der Gelenke, bzw. der Knorpel, kann z. B. mit den Gelenkkapseln von ZeinPharma erreicht werden. Die Kapseln enthalten wichtige Gelenknährstoffe, Vitamine und Minerale für einen optimalen Schutz der Gelenke. Und – last not least – viel Bewegung ist gesund. Der Mensch ist für Bewegungen geschaffen und nicht für ständiges Sitzen!

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