Arterienverkalkung der Gefäße

Die Arteriosklerose gilt in Industrieländern als "Volkskrankheit Nr.1", da sie hier besonders häufig in Erscheinung tritt. Arteriosklerose und Folgeerkrankungen nehmen laut Statistik die Spitzenposition unter den Todesursachen ein.

An Arteriosklerose erkranken hauptsächlich ältere Menschen, denn generell steigt das Risiko für Arteriosklerose mit zunehmendem Lebensalter stetig an.

Im Alter von 40-50 Jahren sind Männer wesentlich häufiger betroffen als Frauen. Doch das ändert sich nach den Wechseljahren. Bis zu den Wechseljahren erkranken die Frauen seltener als Männer an Arteriosklerose, da sie bis zur Menopause durch das Hormon Östrogen relativ gut davor geschützt sind. Etwa ab dem 70. Lebensjahr sind beide Geschlechter gleich häufig betroffen.

Wie entsteht die "Arterienverkalkung"?

Die Arteriosklerose kann bereits früh, noch im Jugendalter, mit der Ablagerung von Fett in der Wand der Blutgefäße beginnen und über lange Jahrzehnte hinweg fortschreiten. Dieser Prozess läuft nur langsam ab, ohne dass man davon etwas bemerkt oder irgendwelche Symptome in Erscheinung treten.

Im mittleren Alter lagern sich Blutbestandteile und Blutplättchen über den Ablagerungen in den Gefäßwänden ab. Es entstehen die sogenannten Plaques (herdförmige Gewebsveränderungen). Dadurch werden die Gefäßwände immer starrer, dicker und unelastischer. Plaques finden sich mit fortschreitendem Alter bei jedem Menschen.

Meist dauert es jedoch Jahrzehnte, bis sie zur Krankheit führen und sich durch Symptome manifestieren. Auf Grund des sich ständig verringernden Gefäßdurchmessers kann das Blut – ähnlich wie bei einem durch Kalkablagerungen sich verengenden Wasserrohr - irgendwann nicht mehr gut und ungehindert hindurchströmen. Es kommt zu zunehmenden Durchblutungsstörungen.

Problematisch wird es erst, wenn die Einengungen den Blutfluss in einem so kritischen Maß behindern, dass nicht mehr ausreichend sauerstoffreiches Blut zu den Organen gelangt. Dann drohen ernsthafte gesundheitliche Folgen. Es kommt zu Engstellen (Stenosen) oder im Extremfall sogar zu Verschlüssen, wobei sich ein Pfropfen aus Blutplättchen (sog. Thrombus) bildet.

Arteriosklerose kann grundsätzlich alle Schlagadern des Körpers befallen. Arteriosklerose gilt als Hauptursache von Herz- und Kreislauferkrankungen wie Herzschwäche, Herzinfarkt und Schlaganfall, oder aber auch von Durchblutungsstörungen in den Beinen – umgangssprachlich "Raucherbein" oder "Schaufensterkrankheit" genannt.

Was sind Risikofaktoren?

Es existiert eine Reihe von Risikofaktoren, welche die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen und im Hinblick auf eine gezielte Vorsorge bedeutsam sind. Hierzu gehören vor allem Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes mellitus oder Übergewicht.

Als weitere mögliche Ursachen sind unter anderem Stress, ein erhöhter Cholesterinspiegel, zu wenig Bewegung sowie eine erhöhte Konzentration des Eiweißbausteins Homocystein.

Das Homocystein wird nicht mit der Nahrung aufgenommen sondern entsteht im Körper selbst. Es ist ein Zwischenprodukt beim Abbau von Eiweiß und wirkt auf die Körperzellen schädigend. Normalerweise baut der Körper Homocystein deshalb zügig ab, um einen Anstieg der Homocystein Konzentration zu vermeiden. Dazu werden vom Körper mehrere Vitamine benötigt: Vitamin B6, Vitamin B12 und Folsäure.

Wie lässt sich vorbeugen?

Um der Arteriosklerose vorzubeugen, eignen sich einige einfache Maßnahmen. So stellen gesunde Lebensführung und gesunde, fettarme, ausgewogene, gemüse- und obstreiche Ernährung sowie regelmäßige Bewegung die besten Mittel der Wahl dar. So lapidar und abgedroschen dieser Satz klingen mag, kann diese Tatsache jedoch nicht genug betont werden.

Da bei circa der Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland über 40 Jahre ein erhöhter Homocysteinspiegel festgestellt wurde, empfiehlt es sich, ab diesem Alter besonders auf eine ausreichende Zufuhr der Vitamin B6, B12 und Folsäure zu achten. Sie werden für den Abbau von Homocystein benötigt.

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