So bekommen Sie Durchblutungsstörungen in den Griff

Chronische, akute und vorübergehende Durchblutungsstörungen

Man unterscheidet akute und chronische Durchblutungsstörungen. Akute Durchblutungsstörungen unterteilen sich Störungen der Venen und Arterien, also Gefäße, die das Blut zum Herzen hin oder vom Herz weg transportieren. Schlaganfälle entstehen durch Durchblutungsstörungen im Gehirn.

Durchblutungsstörungen können aber auch chronisch vorkommen. Im Anfangsstadium machen sie kaum Beschwerden. Treten Sie sporadisch auf, sind die Nervenzellen noch nicht abgestorben. Es kommt zu einer zeitlichen Funktionsstörung, die wieder zurückgehen kann.

Häufige Durchblutungsstörungen

Mit fortgeschrittenem Alter erhöht sich das Risiko für Durchblutungsstörungen. Meist treten Störungen im Herzen, in den Beinen und im Gehirn auf. Sie werden oft erst gemerkt, wenn der Blutfluss erheblich beeinträchtigt ist. Durchblutungsstörungen am Herzen machen sich durch ein Engegefühl im Brustkorb bemerkbar. Die Schmerzen können in Arme und Magen ausstrahlen.

Sind die Durchblutungsstörungen leicht, spürt man nur Beschwerden bei körperlicher Anstrengung. In den Beinen zeigen sie sich durch Kribbeln, kalte Füße, Taubheitsgefühl und Wadenschmerzen. Im fortgeschrittenen Stadium verfärbt sich die Haut durch abgestorbenes Gewebe.

Durchblutungsstörungen im Gehirn können Sehstörungen, Schwindel, Ohrgeräusche, Übelkeit und Schwierigkeiten beim Sprechen verursachen. Manche Menschen haben auch Taubheitsgefühle in einem Arm oder Bein.

Arteriosklerose

Eine der häufigsten Ursachen für Durchblutungsstörungen sind Verengungen der Arterien durch Ablagerungen an den Gefäßwänden (Arteriosklerose). Blutgerinnsel können gefährliche Thrombosen oder Embolien verursachen. Zu niedriger Druckdruck kann zu Durchblutungsstörungen führen, ist aber in der Regel ungefährlich. Hoher Blutdruck, Bewegungsmangel, erhöhtes Cholesterin, Diabetes und Rauchen sind Risikofaktoren für das Auftreten von Arteriosklerose.

Erektile Dysfunktion

Krankheiten, die Durchblutungsstörungen fördern, können Erektionsprobleme verursachen. Erektile Dysfunktion kann also ein erstes Anzeichen für eine Gefäßerkrankung sein. In 70 Prozent der Fälle hat die Dysfunktion körperliche Ursachen und ist in einer gestörten Penisdurchblutung begründet. Auch die Blutgefäße des Penis „verkalken“ oder das Blut fließt zu schnell zurück. Studien ergaben, dass regelmäßiger Sport und eine gesunde Lebensweise bei Erektionsstörungen helfen.

Selbsthilfe für eine bessere Durchblutung

Übergewicht und hoher Blutdruck hängen zusammen. So kann man mit einer Normalisierung des Körpergewichts ebenfalls seinen Blutdruck senken. Auch der Stressabbau hat günstigen Einfluss auf den Blutdruck und stabilisiert die Funktionsfähigkeit aller Organe. Hohe Blutdruckwerte sind erhebliche Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Doch schon kleine Änderungen im Alltag können deutliche Besserung bringen. Die Ernährungsweise hat erheblichen Einfluss auf die Blutwerte. Schon eine Verringerung des Salzkonsums auf 6 g täglich kann den Blutdruck deutlich senken. Kräuter und Gewürze sind ideale Alternativen für schmackhafte Speisen. Wer regelmäßig Sport treibt, verringert ebenfalls das Risiko für Gefäßleiden. Schon wenige Minuten leichter Ausdauersport wie Laufen, Walking, Schwimmen oder Radfahren reichen zur Verbesserung der Durchblutung aus.

Bessere Durchblutung durch L-Arginin

Auch natürliche Mittel können sehr wirkungsvoll sein. L-Arginin hat sich zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewährt, seine Wirkung wurde in vielen Untersuchungen bestätigt.

Die Aminosäure L-Arginin kommt in Fleisch, Fisch und Geflügel vor und spielt bei der Wundheilung eine ebenso wichtige Rolle wie zur Entgiftung. L-Arginin kann Ablagerungen in Gefäßwänden vorbeugen. Das “American Journal of Clinical Nutrition” veröffentlichte eine umfassende Studie, in der die positiven Effekte der Aminosäure auf die Durchblutung dokumentiert werden. Für diese Studie wurden 1.466 Einzeluntersuchungen mit L-Arginin ausgewertet. Bereits geringe Mengen können die gestörte Durchblutung wieder ins Gleichgewicht bringen und die Funktion aller Organe verbessern. Zur Behandlung von Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen und Bluthochdruck sind L-Arginin-Präparate empfehlenswert. Auch Studien der Universität Lübeck zeigen, dass Menschen mit Bluthochdruck und Arterienverkalkung häufig einen erheblichen Arginin-Mangel aufweisen.

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