Ostern genießen, ohne zuzunehmen - die Kalorienfalle Ostern gekonnt meistern

Oster-Mahlzeiten und Schokolade sind lecker, bringen aber auch viele Kalorien. Wenn sich der Genuss nicht dauerhaft als Hüftgold festsetzen soll, kann man mit nachfolgenden Tipps die Wirkung abmildern.

Mehr Genuss durch gezielte Auswahl beim Essen

Vor dem Essen ein Glas Wasser zu trinken, kann den Appetit etwas mindern. Bei Magenproblemen sollte man auf Kohlensäure verzichten und kein Wasser direkt aus dem Kühlschrank wählen. Eine warme Suppe als Vorspeise schafft eine angenehme Sättigungsgrundlage und sorgt somit für Zurückhaltung bei den folgenden Gängen. Kalorienbewusste Esser wählen als Hauptgang z. B. mageres Lammfleisch mit viel hochwertigem Eiweiß und nehmen dafür weniger von der üppigen Soße. Fischgerichte mit Gemüse sind immer eine gute Idee, da Fisch cholesterinarm ist, aber dafür viel Eiweiß, Vitamine und essentielle Omega-3-Fettsäuren enthält.

 

Auch das Auge isst mit – das kann man nutzen

Sich bei der Tisch-Dekoration mit Blumen oder Ostermotiven viel Mühe zu geben, macht nicht satt, bringt aber auch bei „halben Portionen“ auf dem Teller vielleicht einen zusätzlichen Genuss. Es gibt übrigens einen einfachen psychologischen Trick zur Selbstüberlistung: Ein kleinerer Teller sieht mit einer durchschnittlichen Portionsgröße schon üppig gefüllt aus. Das Gefühl, nicht immer nur verzichten zu müssen, wird gerade während einer Diät meist sehr geschätzt.

Dieses Größen-Prinzip lässt sich auch auf Süßigkeiten übertragen. Ein ganzer Osterhase im Kleinformat oder einige Schoko-Eier sind besser als ein ganzer großer Osterhase, der bei 100 Gramm (abhängig von der Sorte) ca. 600 Kalorien mitbringt. Das Vergnügen beim Auswickeln des Osterhasen, beim Abbrechen der einzelnen Teile, z. B. der Hasen-Ohren, ist aber unabhängig von der Größe des Hasen.

Den Osterspaziergang nicht ausfallen lassen

Der Osterspaziergang eignet sich nicht nur für angenehme Unterhaltungen in entspannter Atmosphäre, sondern auch als Verdauungshilfe und Möglichkeit zum Kalorienverbrennen nach einem reichhaltigen Mittagessen und vor dem Nachmittagskaffee mit Kuchen oder Osterfladen.

Bewegung an der frischen Luft hat auch positive Auswirkungen auf den Vitamin-D-Spiegel, der durch Sonnenlicht auf der Haut aufgestockt wird. Vitamin D braucht man u.a. für gesunde Knochen.

Noch mehr praktische Oster-Tipps

  • Süßigkeiten für Kinder: Zwar sollten auch Kinder Schokolade und dergleichen nicht im Übermaß genießen, um kurzfristig Übelkeit und langfristig gesehen Gewichtsprobleme zu vermeiden, aber an Ostern darf man den Kleinen den Spaß am Osterhasen durchaus gönnen. Damit sich die Kleinen nicht überessen, erlaubt man Süßigkeiten in überschaubaren Portionen am besten erst nach der Hauptmahlzeit.
  • Eine gute Alternative zu  gekauften bunten Ostereiern (die oft aus Käfighaltung stammen):   Eine Beschäftigung mit hohem Spaßfaktor vor allem für Kinder sind mit Hausmitteln selbst gefärbte Eier, z. B. Spinat für Grün und Blaubeeren für Blau. Eier sind übrigens gute Vitamin- und Eiweiß-Lieferanten. Eier haben im Durchschnitt ca. 80 bis 100 Kalorien pro Stück. Wer den energiereichen Dotter weglässt, spart zwar Kalorien und Fett ein, ist dafür aber schneller wieder hungrig und verzichtet auf viele Nährstoffe.
  • Osterbrot und Osterfladen: Traditionell gehört zum Osteressen in vielen Gegenden Deutschlands ein süßer oder manchmal auch würziger Osterfladen in Zopf- oder Kranzform. Hier darf man bei der Variante ohne Zuckerguss ruhig zugreifen, denn Mandeln, Nüsse und Rosinen bzw. Sultaninen bringen ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente und viele wichtige Vitamine.

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