Allround-Talent Grüner Tee

Dem Grünen Tee wird seit Jahrhunderten eine außergewöhnliche Wirkung zugeschrieben. Neben seiner belebenden Wirkung soll er u. a. Herzerkrankungen vorbeugen, sich positiv auf Diabetes auswirken, vor Krebs schützen und beim Abnehmen helfen. Ebenso soll er bei Bluthochdruck/Hypertonie helfen und Artherosklerose oder Arthritis hemmen. Zur Wirkung von Grünem Tee gibt es diverse Studien, die eine Auswahl der unterschiedlichen positiven Einflüsse näher beleuchten.

Grüner Tee und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Todesursache Nummer 1 in Deutschland sind gemäß BMBF Erkrankungen des Herz-Kreislauf Systems. *1 Die Tendenz ist vor allem in den Industrieländern steigend. Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden unterschiedliche Studien mit Grünem Tee durchgeführt. Analysen der Studien weisen nach, dass ein Teegenuss von täglich 3 Tassen das kardiovaskuläre Risiko (die Wahrscheinlichkeit an kardiovaskulären Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder pAVK zu erkranken )um ca. 11 Prozent senkt.*2 Im Rahmen einer Untersuchung mit 1900 Probanden, mit akutem Herzinfarkt wurde die Sterblichkeitsrate der Patienten, die vor dem Herzinfarkt regelmäßig (bis zu 14 Teetassen) wöchentlich konsumierten, um etwa 20 Prozent gesenkt.*3 Im Rahmen der sogenannten Ohsaki-Studie wurden über 11 Jahre hinweg über 40.000 Probanden (Alter 40-79 Jahre) beobachtet, die täglich mindestens 5 Tassen grünen Tee konsumierten. Dabei konnte die Sterberate aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 22 Prozent (Männer) bzw. um 31 Prozent (Frauen) gesenkt werden.*4

Grüner Tee und Diabetes

In anderen Studien wurde die Wirkung des im Grünen Tee enthaltenen Stoffs EGCG untersucht. In einer dieser Studien konnte nachgewiesen werden, dass EGCG die Produktion von körpereigenem Insulin um das 15fache steigert.*5 Eine weitere Studie in Japan bewies, dass Grüner Tee einer Nierenerkrankung, die durch Diabetes verursacht wird (Diabetische Nephropathie), vorbeugen kann. Die Wirkung soll gemäß der Studie auf den Polyphenolen im Grünen Tee basieren, die Ablagerungen von Glukose an Proteinen im Körper vermindern. *6

Grüner Tee und Krebs

Todesursache Nummer 2 in Deutschland ist eine Krebserkrankung. „Einer US-Studie zufolge sterben weltweit jeden Tag etwa 20.000 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung. 2007 gab es demnach etwa 7,6 Millionen Tote durch Krebs – davon 4,7 Millionen in Entwicklungsländern.“*7 Forschern in Japan gelang es die Wirkung des Grünen Tees auf Tumorzellen zu beobachten, bei der sich die Inhaltsstoffe an der Zelle des Tumors anheften und dessen Wachstum hemmen. Bereits zwei bis vier Tassen Tee sollen diesen Effekt auf die Krebszellen haben.*8 In einer weiteren Veröffentlichung wurden die Teeflavonoide des Grünen Tees untersucht und ihre zellschützende Wirkung bestätigt. *9 Es existieren mittlerweile zahlreiche Studien zu bestimmten Krebsarten und die Wirkung von Grünem Tee auf Tumorzellen. Das Center for Human Nutrition an der David Geffen School of Medicine erforschte zum Beispiel in einer Studie mit Prostatakrebs-Patienten die Auswirkungendes, im Grünen Tee enthaltenen, EGCG. Der Inhaltsstoff war in den Tumorzellen der Patienten nachweisbar und sorgte dort für eine Hemmung des Zellwachstums. Weitere Studien zu Darm- und Bachspeicheldrüsenkrebs ergaben, dass der Grüne Tee das Risiko für das Wachstum von Tumorzellen verringert.*10

Grüner Tee und das Abnehmen

Grüner Tee unterstützt die Fettverbrennung und den Stoffwechsel durch eine natürliche Wärmebildung (Thermogenese) und hilft beim Abnehmen. Forscher gehen davon aus, dass Inhaltsstoffe wie Katechine und Koffein im Grünen Tee für diesen Effekt verantwortlich sind.

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