Biologischer Anbau überzeugt!

Um zu verstehen, warum der konsequente Verzicht auf Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel die feste Grundlage der biologischen Landwirtschaft ist, hilft ein Blick in deren Entstehungszeit.

Die Entwicklung des Bio-Gedanken

Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Ackerböden in Deutschland weitestgehend ausgelaugt. Neben dem 1. Weltkrieg forderte die industrialisierte Landwirtschaft ihren Tribut. Denn der Einsatz von künstlichem Mineraldünger setzte über die Jahre die Bodenfruchtbarkeit herab. Die Zahl der Pflanzenkrankheiten stieg an, ebenso nahm der Schädlingsbefall zu.

Parallel hierzu entwickelte die sogenannte Lebensreform-Bewegung den Gedanken des ökologischen Landbaus. Ihre Kritik an der Industrialisierung und Urbanisierung wurde durch ihr Streben zurück zu einer natürlichen Lebensweise bekräftigt. Zwei Hauptströmungen alternativer Landwirtschaft entstanden aus dieser Zeit heraus: die biologisch-dynamische und die organisch-biologische.

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft ist fest mit dem Namen Rudolf Steiners verbunden. Er erklärte in seinen agrarwissenschaftlichen Schriften die Herangehensweise an einen naturverbundenen Ackerbau, die auch kosmische Kräfte mit einbezieht. Bis heute wird diese Form der Landwirtschaft unter dem Namen „Demeter“ vermarktet und genießt ein hohes Ansehen.

Die organisch-biologische Landwirtschaft

Auf rein naturwissenschaftliche Erkenntnisse fußt der organisch-biologische Anbau. Der Arzt und Mikrobiologe Hans-Dieter Rusch lieferte mit seinen Forschungsarbeiten wesentliche Beiträge etwa zur Bodenmikrobiologie und deren Kreisläufe. Der bekannte Anbauverband „Bioland“ ist hieraus in den 1970er Jahren hervorgegangen.

Bis in die 1970er/80er Jahre hinein führte die biologische Landwirtschaft ein relatives Schattendasein. Mit der Gründung der Partei der „Grünen“ und der erstarkenden Friedensbewegung wurde der ökologische Gedanke immer populärer und fand stetig weitere Anhänger - bis heute.

Das Wirtschaften mit und nicht gegen die Natur, der Gedanke des Erhalts und der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und des biologischen Gleichgewichts ist vordringlichstes Ziel aller ökologischen Richtungen. Dabei ist eine Kreislaufwirtschaft die Grundidee. Man arbeitet mit geschickter Fruchtfolge, mit Nützlingen und Mikroorganismen zur Schädlingsbekämpfung, wobei vorbeugender Pflanzenschutz an erster Stelle steht. Chemische Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel sind im Bio-Landbau grundsätzlich verboten.

Neue Studie: Bio-Lebensmittel sind gesünder

Nicht nur die Biobauern sind von ihrer nachhaltigen Erzeugung und vor allem von einem höheren und gesünderen Nährwert ihrer Anbauweise überzeugt: Neuste Studien (Universität Newcastle) bestätigen, dass Bio-Lebensmittel nachweislich gesünder sind. Sie enthalten weniger Schwermetalle und Pestizidrückstände. Gleichzeitig haben sie eine größere Nährstoffdichte und mehr Antioxidantien vorzuweisen als konventionell erzeugte Lebensmittel. Mit jedem Bissen führt man sich also einen höheren Nährwert zu.

Die in Nordamerika beheimatete Cranberry ist wegen ihres hohen Nährwerts und ihrer Wirkung auf vielerlei Art auch bei uns bekannt und sehr geschätzt. ZeinPharma bietet mit den Bio Cranberry-Kapseln ein Produkt in kontrolliert biologischer Qualität. Die Beeren werden nach zertifiziert ökologischen Bedingungen im Einklang mit der Umwelt angebaut und bieten somit eine hohe Nährstoffqualität. Im Einklang mit der Natur – im Einklang mit dem Gewissen!

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