Zwiebel - Heilpflanze des Jahres 2015

Die Zwiebel – eine Pflanze mit langer Geschichte

Die Zwiebel, deren botanischer Name "Allium cepa" ist, gehört zur Familie der Lauchgewächse und kommt in unterschiedlichen Arten vor. Neben den klassischen weißen, gelben oder roten Gemüse- oder Küchenzwiebeln gibt es unter anderem Frühlingszwiebel (auch Winterzwiebel oder Lauchzwiebel genannt), Schalotten, Perlzwiebel, Silberzwiebel oder Würzzwiebel.

Zwiebeln finden schon seit über 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanzen Verwendung und gehören damit zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich in China kultiviert, kamen sie über Indien und Ägypten ins antike Griechenland und Rom, von wo aus sie sich im Mittelalter in Deutschland und im Rest Europas verbreiteten.

Bewährtes Hausmittel seit Jahrhunderten

Seit Jahrhunderten wird die Zwiebel in Europa nicht nur in der Küche verwendet, sondern auch als vielseitiges Hausmittel gegen diverse gesundheitliche Probleme und Krankheiten eingesetzt. Je nach Anwendungsart kann sie antibakteriell, schleimlösend, entzündungshemmend oder antiasthmatisch wirken. Daneben fördert sie das allgemeine Wohlbefinden, indem sie Appetit und Verdauung anregt. Für die heilende oder lindernde Wirkung der Zwiebel ist unter anderem ihr hoher Schwefelgehalt verantwortlich.

Zwiebeln werden vor allem auf folgende Arten zur Heilung eingesetzt:

  • Äußerlich als Kompressen, Wickel oder Säckchen:
    Diese lassen sich auf verschiedene Arten zubereiten, beispielsweise mit ausgepressten halbierten Zwiebeln oder Zwiebelwürfeln in einem vorgewärmten Baumwolltuch. Über mehrere Stunden auf die erkrankten Körperstellen aufgelegt, entfalten sie ihre schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Anwendungsgebiete: Insektenstiche, leichte Verbrennungen (z.B. Sonnenbrand), Mittelohrentzündung, Ohren- oder Halsschmerzen.
  • Innerlich als Sirup oder Saft:
    Zwiebelsirup können Sie einfach herstellen, indem Sie geschnittene Zwiebeln mit Zucker bestreuen oder mit Honig übergießen und in einem verschlossenen Glas einige Stunden stehen lassen. Mehrere Esslöffel davon pro Tag wirken schleimlösend und antibakteriell. Anwendungsgebiete: Husten, Bronchitis, Schnupfen.

Tipps für die Anwendung

Einen Nachteil haben Zwiebeln allerdings: Besonders nach dem Genuss von Zwiebelsirup kann der Atem sehr intensiv nach Zwiebel riechen. Dagegen gibt es allerdings einige hilfreiche Tricks: Lutschen Sie eine mit Salz bestreute Zitronenscheibe oder kauen Sie frische Petersilie oder Fenchelsamen. Auch Milch oder Milchprodukte (z.B. Joghurts) helfen, lästigen Zwiebelgeruch zu neutralisieren.

Um auch in der täglichen Ernährung von den gesundheitlichen Wirkungen der Zwiebel zu profitieren, sollten Sie beim Kochen von Eintöpfen oder Suppen auch die Zwiebelschale in einem Filter mitkochen. Wie bei vielen Obst- und Gemüsesorten ist auch in der Schale von Zwiebeln wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, beispielsweise das Flavonol Quercetin. Dieser sekundäre Pflanzeninhaltsstoff wird beim Kochen der Schale in das Wasser abgegeben.

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