Was tun bei Schlaflosigkeit?

Schlaflosigkeit muss nicht nur eine Nacht andauern. Menschen die all abendlich nur schwer in den Schlaf finden verzichten auf eines der notwendigsten Dinge im Leben: Regeneration. Dabei gibt es Wege, die zurück zu einem erholsamen Schlaf führen. Lesen Sie im Folgenden alles was Sie über Schlaflosigkeit wissen müssen und was Sie dagegen tun können.

Was ist Schlaflosigkeit?

Schlaflosigkeit liegt vor, wenn eine Person Schwierigkeiten hat ein- oder durchzuschlafen. Sie kann die Art und Weise beeinflussen, wie der Rest des Tages durchlebt wird, da Betroffene nach dem Aufstehen sich immer noch müde und nicht erholt fühlen. Mit der Zeit entwickeln Menschen, die an Schlaflosigkeit leiden,

  • Stimmungsschwankungen,
  • einen Verlust an Motivation und Konzentration,
  • ein Gefühl der Energielosigkeit und ständiger Müdigkeit.

Guter Schlaf – eine Frage von Quantität und Qualität!

Menschen benötigen eine ausreichende Menge an Schlaf, um ein gesundes und produktives Leben aufrechtzuerhalten. Es wird gesagt, dass Menschen ca. 1/3 ihres Lebens mit Schlafen verbringen. Das hört sich nach sehr viel an, aber angemessener Schlaf ist für einen gesunden Körper nötig, einschließlich für die lebenswichtigen Organe, insbesondere das Gehirn.

Auch wenn die Menge an Schlaf, die ein Mensch erhält nicht so wichtig scheint wie die Schlafqualität, so sind beide doch eng miteinander verknüpft. Längere Schlaflosigkeit hat eine verheerende Wirkung, sowohl physisch als auch psychologisch. Verminderte Funktion des Verstandes, Unfälle, Ängste und Depression, Stress, Herzanfälle und Kopfschmerzen sind die häufigsten Konsequenzen der Schlaflosigkeit. Die Gesundheit verschlechtert sich, wenn der Mensch mental und physisch schwächer wird, er wird reizbarer und entwickelt ein geschwächtes Immunsystem, was zu allen möglichen Arten von Krankheit führen kann.

Das Phänomen Schlaf funktioniert auf eine einmalige Weise. Wenn es Zeit zum Schlafen ist, sendet die Netzhaut im Auge dem Gehirn eine Botschaft, so dass das Hormon Melatonin produziert wird - was zu einer Senkung der Körpertemperatur führt und Müdigkeit sich einstellt. Während das geschieht, beginnt das Gehirn drei der chemischen Botschafter zu deaktivieren, die für die Aufmerksamkeit verantwortlich sind: Histamin, Noradrenalin und Serotonin. 

Es gibt verschiedene Arten der Schlaflosigkeit sowie verschiedene Ursachen. Man kann generell zwischen primärer und sekundärer Schlaflosigkeit unterscheiden. Sekundäre Schlaflosigkeit bedeutet, dass kein medizinischer, physischer oder emotionaler Grund für diese vorliegt. Ein medizinischer, psychologischer oder physischer Grund liegt bei der primären Schlaflosigkeit vor. Im Allgemeinen, wird sekundäre Schlaflosigkeit von einem Arzt behandelt, während primäre Schlaflosigkeit durch eine Verhaltenstherapie behandelt wird.

Was tun bei Schlaflosigkeit?

Die Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit beinhaltet häufig Dinge wie

  • Schlafhygiene,
  • Progressive Muskelrelaxation,
  • Stimulus Kontrolle,
  • kognitive Rekonstruierung,
  • und Wachtherapie.

Landesweit wurde diese Therapie sehr erfolgreich in spezialisierten Behandlungszentren angewandt.

Nachhelfen kann man auch mit bewährten Naturheilmitteln. Allseits bekannt ist hier die beruhigende Wirkung von Baldrian. Aber auch dem Hopfen und der Melisse wird eine beruhigende, dem Schlaf fördernde Wirkung nachgesagt. Um auch auf Dauer zu einem geregelten, ruhigen Schlaf zu finden kann die Einnahme von L-Tryptophan Kapseln sinnvoll sein. Denn diese Aminosäure stimuliert die Produktion der für den Schlaf zuständigen Botenstoffe, wie z.B. Melatonin. Auch die Einnahme der Aminosäure GABA hat eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung.

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