Die häufigsten Ursachen für Haarausfall

Auf Grund des Erneuerungsprozesses des Körperhaars ist es ganz natürlich, dass ein Mensch zwischen 50 und 100 Haaren täglich verliert. Jedoch leiden die meisten Menschen mindestens einmal in ihrem Leben unter starkem Haarausfall. Hinter starkem Haarausfall können verschiedene Gründe stecken.  Meistens ist dieser Haarverlust nur temporär, jedoch kann er in bestimmten Fällen permanent bestehen bleiben, abhängig von der Schwere der Erkrankung. Nachfolgend  einige der häufigsten Ursachen für Haarausfall.

Hormone

Hormone stimulieren das Haarwachstum und verursachen Probleme mit dem Haarausfall. Sie beeinflussen in starkem Maße unser Haarwachstum. Dies betrifft sowohl die Haargesundheit bei Männern als auch bei Frauen. Bei Männern folgt das dünner werdende Haar einem Muster von der Stirn bis hin zur Krone. Bei Frauen wird kein spezielles Muster verfolgt. Ausdünnendes Haar wird durch Androgen-DHT oder Dihydro-Testosteron verursacht.  Auch wenn jeder Mensch DHT hat, so leiden doch nur einige unter Haarproblemen. Dies liegt an den Haarfollikeln, die eine größere Anzahl an Androgenrezeptoren besitzen, mit denen sich DHT verbinden kann.

 

Geburt

Viele Frauen haben nach einer Geburt mit Haarausfall zu kämpfen. In solch einer Situation befinden sich viele Haare in der Telogen- oder Ruhephase. Einige Frauen haben mit Haarausfall innerhalb von zwei bis drei Monaten nach einer Geburt Erfahrungen gemacht.

Haarprobleme, die durch die Schwangerschaft hervorgerufen wurden, sind temporär und in den meisten Fällen verschwinden sie mit der Zeit, etwa nach 1 bis 6 Monaten. Ursache sind verschiedene hormonelle Veränderungen, die sich während der Schwangerschaft im Körper abspielen.

Antibabypille

Frauen, die die genetische Veranlagung für androgenetische Alopezie haben und die Antibabypille einnehmen, haben in einem früheren Alter mit Haarausfall zu tun. Androgenetische Alopezie wird durch verschiedene hormonelle Veränderungen ausgelöst.

Frauen, in deren Familien Haarausfall vorkommt, müssen ihren Arzt vor Einnahme der Antibabypille konsultieren. Diese Art des Haarausfalls ist temporärer Natur und hört in der Regel nach 1-6 Monaten auf. In einigen Fällen wuchs das Haar einer Frau mit androgenetischer Alopezie allerdings nicht nach.

Mangelernährung

Eine ausgeglichene Ernährung mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Nährstoffen ist für die Haargesundheit sehr wichtig. Haarausfall tritt bei denen auf, die wenige Proteine essen oder unregelmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen. Um Protein zu sparen, bringt unser Körper wachsendes Haar in die Ruhephase. Lässt sich das Haar sehr leicht an der Wurzel herausziehen, könnte dies an einer unausgeglichenen Ernährung liegen. Dieser Zustand kann durch eine Ernährung, die reich an Proteinen und anderen notwendigen Nährstoffen ist, behoben werden.

Eisenmangel

Verfügt eine Person über nicht ausreichend Eisen in der Ernährung oder ist den Körper nicht in der Lage, ausreichend Eisen zu absorbieren, kann dies Haarprobleme verursachen. Während der Periode, sind Frauen besonders anfällig für Eisenmangel. Ein geringer Eisengehalt im Körper kann durch einen Labortest diagnostiziert werden und kann durch eine eisenhaltige Ernährung und Eisentabletten korrigiert werden.

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