Die richtige Ernährung bei Akne

Ernährung bei Akne

Nicht nur Jugendliche in der Pubertät leiden unter Akne, denn generell kann die unschöne Hautkrankheit in jedem Alter auftreten. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann Akne vermieden und vorgebeugt werden. Erfahren Sie im Folgenden die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Ernährung bei Akne beachten sollten. 

Richtig ernähren bei Akne

Die Hautkrankheit Akne kann von unterschiedlichen Faktoren ausgelöst werden. Dabei existiert ein enger Zusammenhang zwischen Akneformierung und der Ernährungsweise. Bestimmte Lebensmittel können eine bereits bestehende Akne verschlimmern oder sogar eine Akne auslösen. Aus diesem Grund wird empfohlen, Milch, Milchprodukte und Zucker bei einer auf Akne abgestimmten Ernährung möglichst zu meiden.


Die Entstehung von Akne

Die Akne ist wohl eine der häufigsten Hautkrankheiten und so gut wie jeder kennt die typischen Pickel und Pusteln, die aufgrund von entzündeten Hauttalgdrüsen entstehen. Dabei kommen als Ursache innere und äußere Faktoren infrage. Als Hauptursache wird häufig eine Überproduktion von männlichen Hormonen (Androgenen) genannt, wodurch die Talgproduktion erheblich angeregt wird. Produziert die Haut zu viel Talg, können sich Poren infizieren und entzünden. Allerdings gehen Experten davon aus, dass eine Überproduktion von Androgenen nicht zufällig entsteht, sondern auch immer eine Ursache hat. Eine wesentliche Rolle soll bei Akne die Ernährung und der damit verbundene Blutzuckerspiegel spielen.

Akne und Ernährung – Auf den Blutzuckerspiegel achten

Das empfindsame Hormongleichgewicht wird vom Blutzuckerspiegel enorm beeinflusst. Steigt der Blutzuckerspiegel, wird plötzlich Insulin ausgestoßen, was wiederum zu einer hohen Androgen-Produktion führt. Sollte der Blutzuckerspiegel mehrmals täglich sehr stark ansteigen, dann wird ebenfalls viel Insulin in das Blut abgegeben, sodass eine regelrechte Massenproduktion von Androgenen stattfindet.

Nicht nur die Androgen-Produktion wird durch das Insulin erhöht. So wird Insulin auch mit chronisch verlaufenden Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht. Diese Entzündungsprozesse spielen bei der Akne ebenfalls eine Rolle.

Aus den zuvor genannten Gründen ist es also empfehlenswert, starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Dies kann mit einer bewussten Ernährung bei Akne erreicht werden.

Ernährungsumstellung nach glykämischer Last

Um eine Akne wirksam mittels gesunder Ernährung zu bekämpfen oder auch sinnvoll vorzubeugen wird empfohlen, dass Lebensmittel vermieden werden, die zu einem Blutzuckeranstieg führen können. Praktischerweise sind dies üblicherweise die Lebensmittel, die auch gleichzeitig zu den ungesunden Nahrungsmitteln zählen, und zwar hauptsächlich kohlenhydrat- und zuckerreiche Lebensmittel. Diese Lebensmittel enthalten eine hohe glykämische Last – kurz GL.

Nahrungsmittel mit einem niedrigen GL-Wert können den Blutzuckerspiegel stabil halten.

Hierzu gehören vor allem:

  • Gemüse,
  • Mandeln,
  • Nüsse,
  • Sprossen,
  • Eier
  • und Salate.

Zudem beeinflussen Vollkorngetreideprodukte aufgrund des Ballaststoffgehaltes weniger den Blutzuckerspiegel als Teigwaren oder Gebäck aus Weißmehl.

Lebensmittel mit einem hohen GL-Wert sind zum Beispiel Frühstücksflocken, weißer Reis, Teig-, Back- und Kuchenwaren, Eis, Obstkonserven, zuckerhaltige Softdrinks sowie auch zuckerreiche Süßigkeiten.

Milchprodukte bei der der Ernährung bei Akne meiden

Nicht nur eine Ernährung mit einem hohen GL-Wert kann die Akne verschlimmern, sondern auch Milch und Milchprodukte. Laut Fachleuten enthält jeder Schluck Milch mehr als 50 unterschiedliche Hormone, die die Überproduktion von Talg auslösen können. Zudem enthält Milch gesättigte tierische Fette, Eiter, abgestorbene weiße Blutkörperchen sowie unter Umständen auch Steroide.

Um das Hautbild zu verbessern, ist es empfehlenswert, Milch und Milchprodukte bei der Ernährung bei Akne zu meiden. Da Milch eine azidische Eigenschaft besitzt, das heißt, dem Körper wird Kalzium entzogen, müssen sich Betroffene nicht vor einem Kalziummangel fürchten. Hingegen sind zum Beispiel Nüsse, Samen sowie grünes Blattgemüse hervorragende Kalziumquellen.

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