Haarausfall bei Frauen

Mehr als 30 Prozent der Frauen leiden an Haarausfall. Dabei ist dies meist mehr als nur ein medizinisches Problem. Für viele Frauen sind Haare ein Ausdruck der Persönlichkeit sowie ein Schlüsselreiz für den ersten Gesamteindruck. So sind die Haare oftmals entscheidend für Sympathie oder Antipathie. Haarausfall bei Frauen beeinträchtigt daher oft auch das psyschiche Wohlbefinden.

Ursachen des krankhaft bedingten Haarausfalls bei Frauen

Haarausfall bei Frauen kann zahlreiche unterschiedliche Ursachen haben. Hier muss in erster Linie zwischen dem „normalen“ und dem krankhaft bedingten Haarausfall unterschieden werden, denn wenn Haare öfter mal in der Bürste hängenbleiben, muss nicht gleich Panik aufkommen. Häufig gehen die Haare nicht mit dem Haarschaft aus, sondern brechen lediglich ab. Aggressive Haarfärbemittel oder Shampoos, die aggressivere Stoffe beinhalten, können das Haar brüchig und dünn werden lassen.

Von einem krankhaft bedingten Haarausfall bei Frauen wird dann gesprochen, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg täglich mehr als 100 Haare ausfallen, der Schopf sichtbar wird und wenn kahle Stellen auf dem Kopf auftreten. Dabei ist die häufigste Ursache die sogenannte androgenetische Alopezie. An dieser erblich bedingten Form des Haarausfalls leiden ungefähr 20 bis 30 Prozent aller Frauen. In der Regel tritt der Haarausfall während oder auch nach den Wechseljahren auf, wobei hier das männliche Sexualhormon Testosteron (Androgen) eine wesentliche Rolle spielt. Genetisch bedingt reagieren die Haarfollikel sensibler auf Androgene, sodass die Haare immer dünner nachwachsen, die Haarwurzeln schrumpfen und letztendlich verkümmern.

Bei einem kreisrunden Haarausfall bei Frauen (Alopecia areata) entwickeln sich auf der Kopfhaut kreisrunde kahle Stellen. Forscher gehen davon aus, dass auch hier die erbliche Veranlagung eine Rolle spielt. Zwar wachsen die Haare in der Regel innerhalb von sechs 6 bis 12 Wochen wieder nach, jedoch können in extremen Fällen alle Kopfhaare sowie auch die Körperbehaarung ausfallen. Es wird davon ausgegangen, dass es sich hier um einen autoimmunologischen Prozess handelt.

Fallen die Haare gleichmäßig verteilt am gesamten Kopf aus, wird von einem diffusen Haarausfall bei Frauen gesprochen. Dabei kommt diese Form des Haarausfalls bei Frauen relativ häufig vor. Die Ursachen können unterschiedlicher Natur sein, wie zum Beispiel Schilddrüsenfunktionsstörungen, Infektionskrankheiten, Mangelernährung oder Eisenmangel. Aber auch psychische und seelische Leiden können ursächlich sein.

Haarfolikel mit Zink stärken
Zink ist ein essentielles Spurenelement für das Wachstum der Haare, das an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt ist.

Zellwachstum und Zellentwicklung mit Biotin stärken
Biotin wird auch als Vitamin H bezeichnet und spielt bei der Bildung von Haaren und Hautzellen eine wichtige Rolle. Biotin ist in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden. Aber zum Beispiel durch eine einseitige Ernährung oder intensive sportlichen Belastungen kann es zu einem Mangel kommen.

Frau die ihre Haare verliert
Auch Frauen können an Haarverlust leiden. Oft belastet dies vor allem  auch die Psyche.

Behandlungsmethoden bei Haarausfall bei Frauen

Liegt ein androgenetischer Haarausfall bei Frauen vor, kann dieser in vielen Fällen mit Medikamenten gut behandelt werden. Dabei liegt der Fokus primär auf entsprechenden Wachstumsstimulanzien, um das Haarwachstum zu fördern.

Handelt es sich um einen diffusen Haarausfall bei Frauen, stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. So kann hier sehr gut mit Nahrungsergänzungsmitteln gearbeitet werden. Besonderes Augenmerk sollte hier auf Zink und Biotin gelegt werden. Entscheidend ist hier, dass die Vitamine und Mineralien eine gute Bioverfügbarkeit aufweisen, damit der Körper diese auch verwerten kann.

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