Zink gegen Pickel

Zink ist ein essentielles Spurenelement, das für den menschlichen Stoffwechsel immens wichtig ist. Ebenso nimmt Zink eine bedeutende Rolle bei dem Zellwachstum ein und unterstützt somit den Wundheilungsprozess. Aus diesem Grund wird Zink gegen Pickel eingesetzt.

Zink

Zink ist ein wichtiges Spurenelement, das im Körper an unterschiedlichen Prozessen beteiligt ist, wie zum Beispiel dem Zellwachstum und somit auch dem Wundheilungsprozess. So kann Zink gegen Pickel in Form von zinkhaltigen Nahrungsmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Salben wirksam eingesetzt werden.

Auslöser von Pickeln und Mitessern

Der Auslöser von Pickeln und Mitessern sind die sogenannten Androgene. Diese werden vor allem in der Pubertätsphase vermehrt vom Körper gebildet. Darüber hinaus sind sie auch in geringer Menge bei Frauen im Organismus vorhanden. Zu erwähnen sei hier insbesondere das Testosteron, das die Talgdrüsen stimuliert. Infolge dessen kommt es zu einer erhöhten Talgproduktion.

Genau genommen werden allerdings die Talgdrüsen vom sogenannten Dihydrotestosteron (DHT) angeregt, dass wiederum durch das Enzym Steroid-6a-Reduktase (kurz: SRD5) aus Testosteron entsteht. Vor allem bei Betroffenen, die an Acne vulgaris leiden, reagieren die Talgdrüsenrezeptoren überempfindlich auf das DHT, sodass es zu einer Talgüberproduktion kommt. Doch wie wirkt eigentlich Zink gegen Pickel?

Das Spurenelement Zink kann das Enzym SRD4 hemmen, sodass es zu einer verminderten Umwandlung von Testosteron zum DHT kommt. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass bei einem Zinkmangel mehr DHT gebildet wird und somit auch die Talgdrüsenproduktion mehr angeregt werden.

Zink spielt also eine wichtige Rolle, wenn es um ein reines Hautbild geht. Durch entzündete oder verstopfte Talgdrüsen kommt es schnell zu unreiner Haut. Hier kann Zink nicht nur die Talgproduktion verringern, sondern es wirkt darüber hinaus auch entzündungshemmend.

Lebensmittel mit Zink

Zink gegen Pickel – und genau unter dieser Devise sollten Betroffene, die unter unreiner Haut und Pickeln leiden, eine zinkreiche Ernährung bevorzugen. Vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Haferflocken, Edamer, Paranüsse, Sonnenblumenkerne, Austern oder Kalbsleber sind hervorragende natürliche Zinklieferanten. Aufgrund dessen, dass Fast-Food die Zinkverwertung negativ beeinflussen kann, sollte hierauf verzichtet werden.

Zinkhaltige Mittel und Einnahme

Da die Aufnahme von Zink durch zinkhaltige Nahrungsmittel nur schwer kontrollierbar ist, ist es in einigen Fällen empfehlenswert, Zink gegen Pickel in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich zu nehmen. Laut der WHO liegt die empfohlene Tagesdosis für Männer bei 15 Milligramm pro Tag und für Frauen bei 200 Milligramm pro Tag.

Wichtig ist zu beachten, dass es bei einer Überdosierung zu Nebenwirkungen kommen kann. Bei einer längerfristigen Zinkeinnahme kann es zu einem Eisen- und Kupfermangel kommen, denn diese Spurenelemente sind die Antagonisten von Zink und hemmen sich in ihrer Wirkung.

Salben mit Zink

Zwar können mit einer Zinksalbe keine unschönen Mitesser entfernt werden, aber dafür kann eine Zinksalbe dabei helfen, die entzündeten Pickel zu beruhigen und auszutrocknen. Darüber hinaus können auch auffällige Rötungen gut mit Zinksalbe behandeln.

Besondere Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von Zinksalbe nicht zu erwarten. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass nicht nur die Pickel ausgetrocknet werden, sondern auch die „gesunde“ Haut. So ist es empfehlenswert, die Zinksalbe nur auf die betroffenen Stellen aufzutragen.

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