Studie zeigt: Kirschsaft bei Muskelkater?

Wie kommt es zu Muskelkater?

Muskelkater kommt vor allem bei Trainings-Einsteigern vor. Es gibt keine absolut schlüssige Erklärung über seine Entstehung, doch Mediziner nehmen an, dass die Schmerzen von kleinen Rissen in der Muskulatur verursacht werden. Durch die Mikrorisse dringt Wasser in den Muskel und es kommt zu winzig kleinen Ödemen. Das Wasser drückt die Muskelfasern auseinander, sodass der Betroffene Dehnungsschmerzen, den so genannten Muskelkater, spürt.

Wie hilft Sauerkirschsaft gegen Muskelkater?

Forscher konnten belegen, dass die antioxidativen und antientzündlichen Wirkstoffe im Sauerkirschsaft die beanspruchte Muskulatur nach einem Marathonlauf schneller regenerieren lassen.

Für diese Studie untersuchte man das Blut von 20 Teilnehmern des London-Marathons fünf Tage vor dem Rennen bis zwei Tage danach. Ein Teil der Probanden trank zweimal täglich 50 ml Sauerkirschsaft, die Vergleichsgruppe bekam ein optisch gleiches Getränk mit gleichem Kaloriengehalt. Beim Auftreten von Muskelkater zeigten sich eindeutige Unterschiede.

2011 fand wiederum die Northumbria University Newcastle heraus, dass schon zwei kleine Portionen Kirschsaft den Nachtschlaf um eine halbe Stunde verlängern. Grund dafür ist der Melatoningehalt der Früchte. Das Hormon wird bei Dunkelheit produziert und reguliert den Schlaf. Der Schlaf war sogar 6 Prozent erholsamer als bei den Testpersonen, die keinen Kirschsaft tranken.

Kirschen sind Turbo-Fitmacher

Manche Wissenschaftler behaupten, bis der Kirschsaft die Muskelfasern erreicht habe, seien die Nährstoffe so verdünnt, dass nur noch wenig der Inhaltsstoffe dort ankämen, wo sie benötigt werden. Dennoch, Kirschen und Kirschsaft sind hervorragende Vitaminspender und mit Mineralwasser verdünnt ist Kirschsaft der perfekte Durstlöscher nach dem Sport. Unbestritten ist die Tatsache, dass Kirschen antioxidative und entzündungshemmende Wirkstoffe enthalten sowie sehr viel Vitamin C. Schon alleine durch diese Inhaltsstoffe sind sie uneingeschränkt empfehlenswert, auch wenn sich bei manchem vielleicht nicht der erhoffte Muskeleffekt einstellen sollte.

Hausmittel gegen Muskelkater

Ob und wie stark sich Muskelkater ausbildet, hängt von vielen individuellen Faktoren wie der Intensität des Trainings und der körperlichen Grundverfassung ab. Muskelkater beruht auf kleinen Verletzungen der Muskelfasern, die sich entzündet haben und angeschwollen sind. Diese Entzündung muss die Muskulatur erst überwinden, bevor das nächste Trainingsintervall gestartet werden kann.

Zeigen sich nach dem Sport Anzeichen für muskuläre Überforderung, empfiehlt sich eine mehrtägige Pause. Keinesfalls sollte man sofort mit neuen Trainingseinheiten beginnen. Zur Überwindung des Muskelkaters ist alles hilfreich, was Stoffwechsel und Durchblutung anregt und die Muskeln entspannt. Sanftes Training wie Radfahren, Schwimmen und Walking sind ideal, Wärmeanwendungen ebenso. Die genießen Sie am besten in Form eines Saunabesuches oder eines heißen Vollbades.

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