Schlechtes Wetter, schlechte Laune?

Schlechtes Wetter macht miese Laune. Nur ein Glaubenssatz oder steckt mehr dahinter?

Studien rund um den Erdball setzen sich mit dem Thema auseinander

Regenwetter sei oft nur eine Ausrede für schlechte Laune, meinen manche Psychologen. Es gibt eine Studie mit Jugendlichen, die ergab, dass deren Stimmung nicht unmittelbar mit vorherrschendem Schlechtwetter in Zusammenhang stand. Das Phänomen von wetterbedingten Stimmungsschwankungen beschäftigt Wissenschaftler und Experten rund um den Globus. Die Ergebnisse der Forschungen sind teilweise kurios, wie etwa Nachweise für ein Ansteigen der Börsekurse bei Sonnenschein oder eine Verbesserung unserer Hirnleistung bei Regenwetter.

Mediziner und Psychologen wissen über die Auswirkungen von Lichtmangel Bescheid

Hierzulande sprechen Mediziner und Psychologen schon seit Jahren aus, was viele von uns fühlen: Aufgrund des Lichtmangels während der Wintermonate schütten wir vermehrt Melatonin aus. Melatonin ist ein Hormon aus der Zirbeldrüse (Epiphyse), das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus regelt. Es wird normalerweise nachts bei Dunkelheit ausgeschüttet und hat eine schlaffördernde Wirkung. Sind die Tage in den dunklen Wintermonaten also kürzer und lacht die Sonne weniger oft vom Himmel, produzieren wir auch tagsüber Melatonin. Dadurch fühlen wir uns schlapp, müde und antriebslos. Zudem führt der Mangel an Licht zu einem Absinken des als Glückhormon bekannten Serotonins im Gehirn. Eine drastische Reduktion dieses stimmungsaufhellenden Hormons kann bei manchen sogar zu Symptomen wie Verzweiflung, Angstzuständen, mangelnder Kontaktbereitschaft und Gefühlsarmut führen. Mediziner und Psychologen sprechen hier von „Saisonal Abhängigen Depressionsformen“ (SAD).

Matschwetter und Melancholie? Wir geben uns nicht geschlagen!

Auch wenn viele einheimische Tiere im Winter ihre Lebensfunktion verlangsamen und ein Päuschen in Form eines Winterschlafs halten, ist das für uns noch lange kein Grund, uns die Decke über den Kopf zu ziehen und unsere Seele mit Schokolade und anderen Süßigkeiten zu trösten. Mit diesen einfachen Maßnahmen schlagen Sie dem Winterblues in Schnippchen:

Gehen Sie so oft wie möglich ans Tageslicht! Regelmäßige Bewegung kurbelt nicht nur Ihren Kreislauf an. Sie sorgt auch für eine ausreichende Produktion von Serotonin, unseres Glückshormons. Selbst an trüben Tagen liegt die Beleuchtungsstärke unserer Sonne weitaus höher als die Stärke der künstlichen Lichtspender in geschlossenen Räumen.

Behalten Sie Ihren gewohnten Tagesablauf bei. Ihr Körper ist in den Wintermonaten sehr damit beschäftigt, die biologische Uhr in Ihrem Gehirn am Laufen zu halten. Bringen Sie Ihr Uhrwerk, das Hormonhaushalt, Schlaf und Stimmung reguliert, nicht auch noch dadurch durcheinander, indem Sie beispielsweise später aufstehen.

Umgeben Sie sich mit möglichst warmen Farbtönen in Gelb und Rot

Farben haben einen sehr wesentlichen Einfluss auf unsere Psyche. Falls Sie die Möglichkeit dazu haben, unterziehen Sie sich einer Farbtherapie! Patienten werden dabei mit farbigem Licht bestrahlt. Gelb gilt als stärkstes Antidepressivum überhaupt. Nicht zuletzt deshalb schauen wir in den Wintermonaten so gern ins Kerzenlicht! Rot wiederum bringt in der richtigen Dosis gestaute Energien zum Fließen. Es wärmt, regt den arteriellen Blutkreislauf an und hilft bei niedrigem Blutdruck und bei Kreislaufstörungen.

Unterstützen Sie all Ihre Aktivitäten durch die Einnahme der Vitamine der B-Gruppe

Die Vitamine des B-Komplexes aktivieren und regulieren Ihren Stoffwechsel. Sie haben außerdemeinen Einfluss auf die Psyche und die Funktion Ihres Nervensystems und Immunsystems. Mit der ausreichenden Versorgung Ihres Körpers mit den B-Vitaminen leisten Sie einen großen Beitrag zu Ihrer Gesundheit.

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