Eisenmangel: Folgen und Behandlung

Eisen ist für den Köper unverzichtbar. Ein Mangel an Eisen kann sich bis auf die psychische Ebene auswirken. Daher ist die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit dem Mineral unerlässlich. Lesen Sie im Folgenden wie Sie einen Eisenmangel erkennen, behandeln und vorbeugen können.

Was ist Eisenmangel?

Über Eisenmangel wird nicht viel gesprochen. Man bezeichnet es als ein weitverbreitetes Problem unter älteren Menschen, da deren Körper Veränderungen aufgrund des Alterungsprozesses erleben. Doch in Wahrheit muss jeder Mensch seinen Eisenspiegel hoch halten, um gesund zu bleiben. Eisen ist ein wichtiger Teil unseres Gesundheitsbildes und ein entscheidender Faktor der Sauerstoffversorgung unseres Gehirns und unseres gesamten Körpers, zum Erhalt unserer Gesundheit.

Eisen ist in Fleisch und Proteinen enthalten und es ist sehr leicht für unseren Körper, Eisen aus Proteinen aufzunehmen. Eisen, das auf diese Art aufgenommen wird, kann schnell verarbeitet werden. Eisen kann außerdem über Gemüse, besonders Blattgemüse wie Spinat und Kopfsalat, aufgenommen werden. Es dauert allerdings länger bis Mineralien, die auf diese Art aufgenommen werden, dem Körper nutzen können. Etwa 20% des Eisenbedarfs werden von unserem Körper für künftige Verwendung gespeichert. Wenn man nicht auf eine gute Eisenversorgung in der Ernährung achtet, kann dies zu Blutarmut führen, die wiederum Konzentrationsschwäche, Erschöpfung und eine sinkende Resistenz gegenüber Krankheiten zur Folge haben kann.

Behandlung von Eisenmangel

Wer unter Eisenmangel leidet kann auf eine eisenreiche Kost zurückgreifen. Eisenreiche Nahrungsmittel sind:

  • rotes Fleisch und Geflügel
  • Tofu
  • Bohnen
  • Blattgemüse
  • Pistazien

Falls Sie vermuten an Eisenmangel zu leiden, sollten Sie zusätzlich zu Ihrer Nahrung Eisen Kapseln zu sich nehmen. Diese regulieren Ihre Eisenversorgung und füllen die Eisenreserven Ihres Körpers auf. Es gibt keinen optimalen Eisenspiegel, da dieser je nach Alter und Geschlecht variiert. Beispielsweise haben Mädchen, die in die Pubertät kommen und Frauen in den Wechseljahren einen erhöhten Eisenbedarf.

Es ist nicht unüblich, auf Ergänzungsmittel zurückzugreifen, falls man nicht genug Eisen aus der Nahrung aufnehmen kann. Menschen mit Nahrungsallergien und anderen Essstörungen nehmen z.B. Ergänzungsmittel, weil ihre Ernährung eingeschränkt ist und sie daher auf natürlichem Weg nicht genug Eisen aufnehmen können. Auf jeden Fall sollten Sie wissen, welche Menge an Ergänzungsmitteln Sie höchstens einnehmen sollten. Eisen kann überdosiert werden und zu vielen unangenehmen Nebenwirkungen wie Übelkeit und Verstopfung führen. Daher sollten Sie sich von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker beraten lassen, um eine angemessene Eisenversorgung sicherzustellen und um gesund zu bleiben.

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