Guarana

Guarana: Wirkung und Geschichte

Müde Menschen soll Guarana durch seine Wirkung wieder munter machen. So besitzt die im Amazonas beheimatete Pflanze im Gegensatz zu einer Kaffeebohne etwa die vier- bis fünffache Menge an Koffein. Hierzulande ist Pflanze primär aus unterschiedlichen Energydrinks bekannt. Jedoch ist Guarana in seiner Wirkung weitaus vielfältiger, als angenommen wird.

 

Guarana

Stammt aus dem Amazonas, in dem die Indianer die Samen der Pflanze seit Jahrhunderten für die Körperpflege und zu medizinischen Zwecken einsetzen. Neueste Studien zeigen, dass die koffeinhaltige Pflanze weitaus mehr kann, als nur die Leistung zu steigern.

 

Geschichte der Pflanze

Die Guarana-Pflanze ist im Grunde eine Liane, die zu den Seifenbaumgewächsen gehört und aus dem Amazonas-Gebiet stammt. Im Inneren der roten Früchte befinden sich die Samen bzw. Nüsse, die vom Geschmack her bitter sind, aber dafür reich an Eiweißen und Fetten sind und natürlich auch das Koffein enthalten.

Seit Jahrhunderten werden die Samen von Indianern im Amazonas-Gebiet für die Körperpflege und als Medizin genutzt. Dabei bezeichnen die Indianer Pflanze auch als „Frucht der Jugend“. Sich Nutze gemacht wurde die Guarana Wirkung vor allem während längeren Jagdausflügen, da die Amazonaspflanze hier als Energiereserve genutzt wird. Zudem hat Guarana Wirkung auf das Hungergefühl und die Konzentration.

In der Vergangenheit wurde zu der Wirkung von Guarana umfassend geforscht. Da der Pflanze in der Ethnomedizin unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit zugeschrieben wurden, dauerte es nicht lange, bis sich auch westliche Wissenschaftler mit der Pflanze beschäftigten. Bereits in den 40iger Jahren wurde das Potential der Pflanze zur Behandlung von Kopfschmerzen, Krämpfen und Fieber von französischen Wissenschaftlern entdeckt. Ebenso wurde Guarana auch eine leistungsfördernde Wirkung nachgewiesen.

Die Dschungelpflanze rückte aber erst in den 80iger Jahren in den Fokus des allgemeinen Interesses. So wurde nicht nur die Wirkung von Guarana auf den menschlichen Organismus, sondern auch die Verwendungsmöglichkeit in der Kosmetik geprüft. Demzufolge ist Guarana heute ein häufiger Bestandteil von Shampoos, die bei fettigem Haar oder Haarausfall helfen sollen.

Wirkung von Guarana

In der Naturmedizin ist seit Langem ein bekannt, dass sich die Guarana Wirkung unterschiedlich im Körper zeigen kann. Vor allem liegt die Stärke aber in der Vitalisierungswirkung auf Körper und Geist. Demnach kann der Wirkstoff bei einer verminderten Leistungsfähigkeit, Stress, Erschöpfungszuständen und hoher psychischer/körperlicher Belastung neue Kraft spenden.

Darüber hinaus haben aktuelle Studien bewiesen, dass die Amazonaspflanze auch einen positiven Effekt auf die Gedächtnisfunktionen wie die Merk- und Erinnerungsfähigkeit haben kann. Den Studien zufolge soll Guarana von der Wirkung her stimulierender als Koffein sein. Dabei wird vermutet, dass die essenziellen Öle in der Guarana-Pflanze diese Wirkung hervorrufen.

Allgemein wird gesagt, dass die Guarana-Wirkung eine schonende Alternative zu Kaffee ist. So soll das Koffein aus der Pflanze im Gegensatz zum Koffein aus dem Kaffee nicht die Magenschleimhäute angreifen und auch sonst keine Nebenwirkungen besitzen.

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