Was ist Vitamin D?

Das für den Menschen wichtige Vitamin D3 wird unter anderem im menschlichen Körper über UVB-Strahlung in der Haut aus 7-Dehhydrocholesterol gebildet. Natürlich kann es auch über die Ernährung, etwa durch Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen werden. In allen Fällen, ob nun über die Sonneneinstrahlung oder durch die Nahrung, erfolgt im Körper zunächst eine Umwandlung in das Hormon Calcitriol.

Die Funktion des Vitamin D

Werden Kalzium und Phosphor aufgenommen, so steuert das Calcitriol deren Aufnahme und Verwertung. Damit dies funktioniert, muss im Körper ein ausreichend hoher Spiegel an Calcitriol-VDR-Komplexen vorhanden sein. Mit einem 25 (OH) Vitamin D3-Spiegel von >32 ng/ml im Blut ist dessen Maximum erreicht und die Kalziumabsorption ist optimal eingestellt. Dies führt in der Folge dazu, das der Kalziumspiegel im Blut genauso wie die Muskelfunktion reguliert wird. Im weiteren verbessert sich zudem die Erhaltung der Knochen und Zähne und nicht zuletzt wird durch die Einnahme von Vitamin D3 die normale Zellteilung des Körpers unterstützt, was sich beispielsweise auf die Haut positiv auswirkt.

Die Forschung in Bezug auf das Calcitriol im Körper und dessen Wechselwirkung mit Organen und Systemen ist noch lange nicht abgeschlossen. So bestehen eine ganze Reihe verschiedener empirisch erhobener Daten, die nahelegen, dass ein Calcitriol-Mangel der Auslöser verschiedener Krankheiten sein kann. Allerdings sind diese Daten noch nicht im Einzelnen und mit eigenen Forschungsreihen belegt, sondern werden aufgrund eines bestehenden, niedrigen Vitamin-D-Status der Patienten vorerst nur angenommen.

Wie groß ist der Tagesbedarf an Vitamin D?

Seit dem Jahr 2012 hat die deutsche Gesellschaft für Ernährung die Empfehlung zur Einnahme von Vitamin D in der Menge erhöht. Ein Hinweis vorweg zur Mengenangabe. Der Wert µg und die jeweils vorausgestellte Zahl entspricht dem millionsten Anteil eines Gramms.

  • Säuglinge im Alter von 0 bis 12 Monaten: 10 µg/Tag
  • Kinder im Alter von 1 bis 15 Jahren: 20 µg/Tag.
  • Jugendliche und Erwachsene zwischen 15 und 65: 20 µg/Tag
  • Erwachsene über 65 Jahre: 20 µg/Tag
  • Schwangere Frauen: 20 µg/Tag
  • Stillende Frauen: 20 µg/Tag

Kann es zu einer Überdosierung von Vitamin D kommen?

Theoretisch ja, denn Vitamin D ist fettlöslich und kann somit im Fettgewebe des Menschen gespeichert werden. Allerdings muss dazu ein hoch dosiertes apothekenpflichtiges Vitamin-D-Präparat über einen längeren Zeitraum, ein bis zwei Monate, in einer täglichen Menge von bis zu 4 Millionen µg eingenommen werden. Dies sind die Angaben zur Überdosierung auf den Packungsbeilagen solcher Medikamente, die sowohl juristisch wie medizinisch bindend sind. Herkömmliche und frei verkäufliche Nahrungsergänzungsmittel oder das natürlich vorhandene Vitamin D in der Nahrung können keine Überdosierung bei gesunden Menschen bewirken.

Das Vitamin D in der Nahrung

In Zeiten mit einem unausgewogenen und einseitigen Nahrungsangebot, wie etwa während und nach den beiden Weltkriegen, wurde Lebertran zur Deckung des Vitamin-D-Bedarfs empfohlen. Tatsächlich reichert sich das Vitamin gerade in Fischen stark an und hier besonders in der Leber. Allerdings finden sich heute eine ganze Reihe wesentlich wohlschmeckende Nahrungsmittel, um den täglichen Bedarf an Vitamin D zu decken. Dazu gehören in erster Linie tierische Nahrungsmittel. Dies sind beispielsweise Eier, Fisch, Rinderleber oder Käse. Mit 500 Gramm Käse wäre der Tagesbedarf gedeckt, doch wer möchte schon täglich ein halbes Kilo Käse essen? Die Mixtur macht es. Zudem finden sich auch Nicht-Tierische Produkte, wie Pilze oder Avocados. Auch die Nahrungsmittelindustrie bietet in ihren Produkten Vitamin-D an, so etwa in Margarinen oder Speiseölen. Das Vitamin bietet bei der Zubereitung zudem den Vorteil der Hitzestabilität. Temperaturen von bis zu 180 Grad können ihm nichts anhaben. Der leckere Fisch kann also ruhig gekocht oder gebraten werden.

Vitamin D Mangel

Fehlt Calcitriol im menschlichen Körper oder ist es über einen längeren Zeitraum unterdosiert, kann es zu einer ganzen Reihe von Störungen bis hin zu tödlich verlaufenden Krankheiten kommen.

Das Vitamin D in Nahrungsergänzungsmitteln

Die einfachste und sicherste Form der Aufnahme von ausreichend Vitamin D sind sicherlich die Nahrungsergänzungsmittel. Denn wie im Abschnitt mit den Nahrungsmitteln zu sehen ist, befriedigen die natürlichen Vitamin-D-Speicher auf Dauer nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Die Sonne als direkter Vitamin-D-Produzent steht ebenso gerade in der kalten Jahreszeit nicht immer zur Verfügung. Zudem benötigen bestimmte Berufsgruppen wie Nachtschichtarbeiter zusätzlich das Vitamin genauso wie bettlägerige Langzeitpatienten und ebenso erleichtern Nahrungsergänzungsmittel Vegetariern und Veganern die Aufnahme der täglich notwendigen Menge.

Noch etwas spricht für Nahrungsergänzungsmittel. Mit zunehmendem Alter sinkt die Fähigkeit des Körpers, selbst Vitamin D zu produzieren. Während die Produktionsrate sinkt, steigt der Bedarf. Denn wie andere Funktionen auch, so sinkt beispielsweise die Fähigkeit des Körpers, eigenes Calcium zum Knochenaufbau herzustellen, genauso wie auch die Abwehrkräfte des Körpers immer schwächer werden.

Je nachdem kann ein Nahrungsergänzungsmittel sowohl zur kurzfristigen Überbrückung während der kalten Jahreszeit eingenommen werden oder es dient zur dauerhaften Ergänzung des täglichen Speiseplanes. Die sogenannten Vitamin-D-Supplemente sind genau dosiert und erlauben auf diese Weise die Einnahme der richtigen täglichen Menge. Wobei ein Zuviel an Vitamin D, wie oben bereits beschrieben, nicht zu befürchten ist.

Der Handel bietet inzwischen eine ganze Reihe unterschiedlicher Nahrungsergänzungsmittel an, die sich in die verschiedenen Ansprüche der Kunden unterteilen. So etwa in Vitamin-Kapseln, die speziell auf Veganer abgestimmt sind. Diese Kapseln, wie z.B. die Vitamin D3 Kapseln sind üblicherweise frei von tierischen Produkten wie Laktose oder Gelatine, aber auch andere, den Ernährungsplan eines Veganers störende Produkte wie Zucker oder Zuckerersatzstoffe sind nicht darin verarbeitet.

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