Was sind Spurenelemente?

Was sind Spurenelemente?

Bei Spurenelementen handelt es sich um anorganische Nährstoffe. Zu diesen zählen zum Beispiel Eisen, Jod oder Selen. Diese Stoffe können vom Körper nicht selbst erzeugt werden und müssen demnach mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden. Besonders reich an Spurenelementen sind pflanzliche Lebensmittel, wie zum Beispiel Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Nüsse oder Reis. In einigen Fischarten und in Fleisch sind die Elemente ebenfalls enthalten. Spurenelemente verfügen als Mineralstoffart allerdings über die Besonderheit, dass selbst sehr geringe Mengen und somit kleinen Spuren dieser Elemente für den Körper ausreichen. Geringe Mengen bedeutet dabei, dass bereits weniger als 50 Milligramm je Kilogramm Körpermasse ausreichen. Dennoch nehmen sie einen wichtigen Stellenwert ein. Denn trotz der geringen Mengen haben sie im Körper einen hohen Nutzen. Ein Ersatz durch andere Nahrungsbestandteile ist dabei nicht möglich. Dabei können Spurenelemente in essenzielle und nicht-essenzielle Varianten unterschieden werden.

Essenzielle Spurenelemente

Ist von essenziellen Spurenelementen die Rede, dann sind damit Elemente gemeint, die der Körper zwingend zum Leben benötigt. Fehlen diese, dann kann dies zu schweren körperlichen Mangelerscheinungen und Krankheiten führen, die auch zum Tode führen können. Aber auch bei diesen lebenswichtigen Elementen reicht eine meist sehr geringe Zufuhr durch die tägliche Ernährung aus. Ein Beispiel für ein essenzielles Spurenelement ist Jod. Dieses kann vom Körper nicht selbst erstellt werden und muss durch die Nahrung aufgenommen werden. Die Schilddrüse benötigt dieses Element, um daraus Schilddrüsenhormone herzustellen. Eine jodarme Ernährung kann zum Beispiel einen Schilddrüsen-Kropf zur Folge haben. Klassische Lieferanten für Jod sind Fische wie Seelachs oder Kabeljau. Ein weiteres, lebenswichtiges Spurenelement ist Eisen. Eisen wird vor allen Dingen durch Fleisch aufgenommen. Der Körper nutzt dieses Spurenelement unter anderem für den Sauerstoff-Transport und die Speicherung. Eisen ist für Männer wie Frauen wichtig, allerdings sollten Frauen während der Menstruation mehr von dieser Substanz aufnehmen. Zu den weiteren essenziellen Spurenelementen zählen:

  • Chrom
  • Selen
  • Mangan
  • Kupfer
  • Fluor
  • Zink
  • Molybdän

Nicht-essenzielle Varianten

Neben den lebensnotwendigen Spurenelementen gibt es auch solche, die nicht unbedingt notwendig sind. Zum Teil ist die Wirkung sogar umstritten oder wird je nach Menge der Spurenelemente als gefährlich eingestuft. Allerdings kommt es bei allen derartigen Nährstoffen auf die Dosis an, denn selbst essenzielle Elemente, wie beispielsweise Jod oder Selen, wirken aufgenommen in höheren Konzentrationen toxisch. Zu den nicht-essenziellen Spurenelementen, die ebenfalls in höheren Dosen eingenommen toxisch wirken, zählt insbesondere Arsen. Arsen kommt zum Beispiel in Brot, aber ebenso in Meeresfrüchten und Fischen vor. Aufgenommen mit der Nahrung ist Arsen jedoch nicht gefährlich. Zu den weiteren nicht-essenziellen Spurenelementen zählen neben Arsen zum Beispiel:

  • Blei
  • Silizium
  • Zinn
  • Nickel
  • Bor
  • Vanadium
  • Lithium

Silizium ist beispielsweise am Bindegewebsstoffwechsel und an der Knochenentwicklung beteiligt. Es kommt vermehrt in Kartoffeln, in Petersilie und in Weizenkorn vor. Vanadium kommt hingegen vermehrt in Hülsenfrüchten und Nüssen vor und ist bei der Mineralisierung von Zähnen und Knochen beteiligt. Bei allen anderen aufgeführten nicht-essenziellen Spurenelementen ist die Funktion umstritten oder sogar noch nicht geklärt.

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