Zinkmangel

Ein sehr leichter Zinkmangel ist sehr häufig vorhanden, jedoch kommt ein enormer Mangel an Zink nur relativ selten vor. Beide Mängel können allerdings hervorragend behandelt werden, wie beispielsweise durch eine zinkreiche Ernährung oder auch durch die zusätzliche Gabe von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln, sodass der Mangel leicht behoben werden kann. 

Zinkmangel muss nicht sein

Häufig kommt es zu einem Zinkdefizit durch eine einseitige Ernährung. Dabei kann ein Mangel an Zink mithilfe einer ausgewogenen und gesunden Ernährung oder auch durch die Einnahme entsprechender Nahrungsergänzungsmittel schnell und einfach behandelt werden.

 

Der Bedarf an Zink

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt circa die Hälfte der Menschen zu wenig Zink zu sich. Ein wesentlicher Grund ist die moderne Ernährung, die oftmals sehr zinkarm ist. Gemäß WHO liegt der Bedarf an Zink bei einem gesunden Erwachsenen bei etwa 15 Milligramm täglich. Hingegen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) lediglich eine tägliche Zufuhr von 7 Milligramm für Frauen und 10 Milligramm bei Männern. Da Zink an unterschiedlichen Funktionen im Organismus beteiligt ist, ist eine ausreichende Zufuhr wichtig. So kann Zink beispielsweise die Abwehrzellen aktivieren, um so Bakterien und Viren bekämpfen zu können. Bei einer ausreichenden Zinkversorgung ist der Körper wesentlich widerstands- und leistungsfähiger und regeneriert auch schneller.

Die Ursachen eines Zinkmangels

Der Auslöser eines akuten oder chronischen Zinkmangels kann eine zu geringe Zufuhr oder auch eine schlechte Zinkverwertung sein. Darüber hinaus kann auch ein situationsbedingter oder altersbedingter Mehrverbrauch an Zink für einen Mangel an Zink infrage kommen. Dabei ist ein Zinkdefizit darin begründet, dass der Körper dieses Spurenelement nicht selbst herstellen kann. Aus diesem Grund muss es täglich über die Nahrung oder aber durch Nahrungsergänzungsmittel in ausreichender Menge zugeführt werden.

Als Ursachen können aber auch Diäten, Fastenkuren sowie eine einseitige und ausgewogene Ernährung infrage kommen. Auch der vermehrte Genuss von phosphathaltiger Cola kann für einen Mangel an Zink ursächlich sein. Darüber hinaus können auch Vegetarier von einer Mangelerscheinung betroffen sein. Weiterhin kommen auch Darmerkrankungen (z.B. Zöliakie, Colitis Ulcerosa) oder der regelmäßige Alkoholkonsum infrage. Erste Zinkmangel-Symptome können beispielsweise Müdigkeit und Abgeschlagenheit sein.

Die Folgen eines Zinkmangels

Ziemlich häufig äußern sich die Zinkmangel-Folgen in Form von Hautentzündungen sowie rissigen Mundwinkeln. Des Weiteren kommt es zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und Haarausfall. Im späteren Verlauf kommt es dann zu einem diagnostizierbaren Zinkmangel, der in einem Bluttest allerdings nur selten festgestellt werden kann. Ein lang anhaltender Mangel an Zink kann auch die Geruchs- und Geschmackswahrnehmung sowie die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Typisches Symptom ist hier auch die Nachtblindheit.

Die Behandlung eines Zinkmangels

Die Behandlung eines Mangels an Zink kann über eine entsprechende Ernährungsumstellung sowie einer Substitution mit Nahrungsergänzungsmitteln erfolgen. Vor allem sollte auf die Zufuhr von zinkhaltigen Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Nüsse geachtet werden. In der Regel kann ein Zinkmangel relativ schnell und unkompliziert ausgeglichen werden.

Neben einem Zinkmangel kann es aber auch zu einem Zinküberschuss kommen, woraus sich dann eine Zinkvergiftung ergibt, denn zu viel Zink ist für den Körper giftig. Die Symptome einer Zinkvergiftung zeigen sich durch Erbrechen, Durchfall und Fieber. Jedoch kann solch eine Zinkvergiftung kaum durch eine ausgewogene Ernährung erreicht werden. Hingegen kann ein Überschuss an Zink durch eine zu große Zinkmenge in Form von Nahrungsergänzungsmitteln auftreten, sodass sich stets an die vorgegebenen Dosierungen gehalten werden sollte.

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