Zinkmangel: Symptome

Nach Eisen stellt Zink das wichtigste Spurenelement im menschlichen Organismus dar. Dabei sind zahlreiche Lebensprozesse ohne Zink nur eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich. Mehr als 200 Enzyme werden von Zink in ihrer Aktivität gesteuert, womit Zink für die körperliche und seelische Gesundheit von großer Bedeutung ist. Die Zinkmangel Symptome oder Anzeichen sind zunächst uncharakteristisch und werden sehr häufig lange Zeit fehlgedeutet.

Symptome eines Zinkmangels

Bei einem Zinkmangel können sich unterschiedliche Symptome zeigen. Anfänglich sind diese meist unspezifisch und werden oftmals fehlgedeutet. Erste Symptome können sich beispielsweise in Form von Müdigkeit, Abgeschlagenheit und einer erhöhten Infektanfälligkeit zeigen. Ebenso können Hautveränderungen wie trockene und schuppige Haut auftreten.

Erste Anzeichen eines Mangelzustandes

Das Spurenelement Zink ist in sämtlichen Organen, Geweben und Zellen enthalten. Dabei steuern zinkabhängige Enzyme den Zucker-, Fett-, Eiweiß- und auch Alkoholstoffwechsel. Bei der Synthese von Proteinen, DANN und RNA wird Zink ebenfalls benötigt, sodass es für die Gewebe- und Zellteilung von großer Bedeutung ist. Zunächst macht sich ein Zinkmangel in der Regel durch nur wenige unspezifische Symptome bemerkbar. Erste Zinkmangel Symptome können Müdigkeit und Abgeschlagenheit sein. Dabei fühlen die Betroffenen sich meist lust- und antriebslos und sie bemerken, dass die seelische und körperliche Leistungskraft nachlässt. Aufgrund dessen, dass Zink im menschlichen Immunsystem eine wichtige Funktion besitzt, kann es auch zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommen, sodass häufig Erkältungen kurz nacheinander auftreten. Darüber hinaus klagen viele Betroffene auch über Appetitlosigkeit und eine Gewichtsabnahme. Solche Zinkmangel Symptome werden oftmals lange Zeit nicht als Zinkmangel erkannt.

Veränderungen des Geruchs- und Geschmackserlebens

Der Vitamin-A-Stoffwechsel ist ebenfalls sehr von Zink abhängig. Dies erklärt, warum einige Zinkmangel Symptome denen eines Vitamin-A-Mangels gleichen. Beispielsweise ist dies bei einer der bekanntesten Zinkmangelerscheinungen, nämlich der Nachtblindheit der Fall. Wenn sich das Sehen in der Dunkelheit verändert, kann ein Zinkmangel vorliegen. Des Weiteren wird auch der Geruchs- und Geschmackssinn durch Zink und Vitamin A maßgeblich bestimmt. Sollte es zu Veränderungen des Geruchs- und Geschmackserlebens kommen, kann auch dies eine derZinkmangel-Folgen sein.

Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Veränderungen, wie zum Beispiel ein mangelndes sexuelles Interesse, Potenzstörungen sowie eine verminderte Empfängnisbereitschaft bei Frauen bis hin zur Unfruchtbarkeit können auf einen Mangel an Zink hindeuten. Selbst bei Stimmungsschwankungen oder gar depressiven Verstimmungen kann ein Zinkmangel in Erwägung gezogen werden. Bei Kindern und Jugendlichen kann ein Zinkmangel sogar zu Wachstumsstörungen führen.

Egal in welcher Form sich die Anzeichen eines Zinkmangels bei Ihnen äußern, Sie sollten das keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und ggf. einen Arzt zu Rate ziehen. Lesen Sie unter Zinkmangel Folgen, welche Auswirkungen mit einem dauerhaften Mangelzustand verbunden sein können.

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