Jeder zweite Deutsche leidet an Vitamin D Mangel

Die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung" nutzt Erkenntnisse aus einer aktuellen Studie, um den empfohlenen Richtwert für Vitamin D signifikant zu erhöhen. Die Studie hat ergeben, dass jeder zweite Deutsche unter einem Vitamin-D-Mangel leidet.

Zahlreiche Deutsche mit Vitamin D unterversorgt

Die herangezogene Studie besagt, dass rund 60 Prozent aller Kinder und Erwachsenen nicht die empfohlene Vitamin-D-Menge pro Jahr erreicht. Besonders Jugendliche und Rentner verfügen über eine notorische Unterversorgung mit Vitamin D. Die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung" (DGE) hat deshalb den empfohlenen Richtwert erhöht: Dieser wurde von ehemals 5 Mikrogramm auf 20 Mikrogramm angehoben - eine glatte Vervierfachung!

Mehr Knochenbrüche aufgrund schlechter Vitamin D Versorgung

Ein Mangel an Vitamin D kann viele medizinische Probleme hervorrufen. Bekannt ist die Wirkung des Vitamins vor allem in Verbindung mit den Knochen. Diese werden gestärkt, wodurch das Risiko von Knochenbrüchen bei Jung und Alt gemindert wird. Zusätzlich stärkt das wertvolle Vitamin die Muskeln, wodurch diese leistungsfähiger und Stürze (bei älteren Menschen) seltener werden. Auch eine Rachitis (Verkalkung und Verformung der Knochen) kann bei Kindern ausgelöst werden, wenn diese früh an einem Mangel von Vitamin D leiden. Die DGE stellt aber auch klar, dass Vitamin D höchstwahrscheinlich nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützt. Diese Annahme wurde erst in den vergangenen Jahren mehrmals durch verschiedene Studien aufgegriffen. Nichtsdestotrotz sind die anderen positiven Auswirkungen des Vitamins mittlerweile wissenschaftlich belegt.

Mehr Vitamin D - aber wie?

Insgesamt existieren lediglich zwei Möglichkeiten, um auf natürliche Art und Weise Vitamin D zu erhalten. Die erste Variante ist fetter Fisch. Dieser speichert Vitamin D und gibt es beim Verzehr an den Menschen ab. Durch Nahrung können aber lediglich rund 20 Prozent der geforderten Menge erreicht werden, weshalb selbst bei "richtiger" Ernährung nicht der vollständige Bedarf gedeckt wird. Wichtiger ist hingegen das Sonnenlicht. Die UVB-Strahlen, die von der Sonne abgegeben werden, regen die hauteigene Vitamin D Produktion an. Der Mensch kann das wertvolle Vitamin also eigenständig im Körper produzieren, aber eben nur, wenn die Sonne intensiv scheint und einen hohen Stand hat. In Deutschland ist das lediglich zwischen April und September möglich - Schuld ist das schlechte Wetter und der niedrige Stand der Sonne in den restlichen Monaten. In dieser Zeit erreichen zu wenige UVB-Strahlen unsere Haut. Damit im weiteren Jahr kein Mangel entsteht, müssen Personen in den sonnigen Monaten möglichst viel und häufig Sonne genießen. Dann kann das Vitamin D gespeichert und nach und nach im Winter verbraucht werden.

Künstliche Ergänzungen für Vitamin D

Wer aufgrund der Arbeit oder anderer Gründe nicht in der Lage ist, den Sommer Tag für Tag in seiner vollen Pracht zu genießen, ist auf Vitamin-D-Präparate angewiesen. Die Präparate werden besonders älteren Personen empfohlen, denn die Haut verliert im Alter immer mehr die Kraft, das Vitamin D noch eigenständig produzieren zu können. Personen, die viel Zeit in Innenräumen verbringen oder Rentner in Pflegeheimen, sollten nahezu immer auf die Präparate zurückgreifen. Krankheiten können ebenfalls der Grund für einen Mangel sein, beispielsweise Erkrankungen in Leber, Nieren und Dünndarm. Eine dunkle Hautfarbe sorgt zudem für eine eingeschränkte Fähigkeit, das Vitamin D eigenständig zu produzieren.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Weitere Beiträge zu dieser Kategorie
Empfohlenes Produkt
Vitamin D3 2000 I.E. (90 Kapseln) Vitamin D3 2000 I.E. (90 Kapseln)
Inhalt 17 Gramm (74,90 € * / 100 Gramm)
ab 12,73 € *